Garmin Edge 1040 Solar: Verfügbarkeit und Fazit

Der Garmin Edge 1040 Solar kostet rund 750 Euro. Alternativ gibt es für rund 600 Euro den Edge 1040 - also ohne Solar. Dieses Gerät kommt im Standardmodus laut Hersteller auf eine Akkulaufzeit von 35 Stunden. Für beide Versionen gibt es von Garmin für rund 150 Euro einen anschließbaren Zusatzakku namens Charge, der die Laufzeit um rund 24 Stunden verlängert.

Weitere Unterschiede zwischen den beiden Edge 1040: Die Solar-Ausgabe hat einen Speicher von 64 GByte und es sind Karten aus aller Welt vorinstalliert. Die Variante ohne Solar bietet 32 GByte an Speicher und es sind nur Karten aus der Region vorinstalliert, in der das Gerät gekauft wurde - also hierzulande Europa. Nur der Solar-Version liegen zusätzlich eine MTB-Halterung sowie ein Silikon-Schutzrahmen bei.

Fazit

Wer seine Radtouren grundsätzlich nur mit der tollsten Ausstattung macht, kommt kaum darum herum, den Garmin Edge 1040 Solar an den Lenker zu schrauben. Für sehr viel Geld bekommt man sehr gute Hardware, erstklassiges Kartenmaterial und viele sinnvolle Funktionen in einer neuen, gelungenen Oberfläche.

Im Alltag habe ich die Solarladefunktion zwar als effektiv erlebt, vor allem aber als schöne Spielerei für uns Rennrad-Nerds. Anders als bei Sportuhren ist maximale Akkulaufzeit bei einem derartigen Navigationsgerät ja doch nur in extremen Ausnahmefällen nötig. Ich schaffe jedenfalls keine Tour, bei der ein 1040 ohne Sonnenbetankung nicht auch reichen würde.

Als wahres Hardware-Highlight hat sich in der Praxis der sensationelle GPS-Empfang entpuppt. Der Edge 1040 ist das erste derartige Gerät, bei dem ich auch unmittelbar nach dem Einschalten immer ein Signal habe, dazu kommen superpräzise Streckendaten.

Minimal motzen muss ich über die "Bitte wenden"-Probleme beim Routing - wohlgemerkt auf Strecken, von denen ich weiß, dass es geradeaus durchaus weitergeht. Dazu kommen das nervige Springen der Anzeige bei Neuberechnungen an Stellen mit vielen Straßen sowie der eine oder andere Bug.

Im Gesamtpaket mit echter Offlinenavigation, den tollen Importfunktionen für Strecken und dem Routing nach Beliebtheit ist der Edge 1040 Solar insgesamt dennoch klar die erste Wahl für Radsportler, bei denen Geld keine Rolle spielt.

Wer über den Kauf eines 1040 nachdenkt: Die Solarfunktion würde ich trotz Aufpreis mitnehmen - wenn schon, denn schon. Wer allerdings den Vorgänger hat und damit zufrieden ist, bekommt mit dem neuen Gerät zwar mehr Komfort und Klimbim. Auf der Straße gibt es aber zu wenig echten Zusatznutzen, so dass ich vom Upgrade abraten würde.

Autor Peter Steinlechner auf Strava

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Neue Benutzeroberfläche und Analysefunktionen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


bLaSpHeMy 11. Jul 2022

Habe gerade auf der Connect App für meine Fenix 7 Solar geschaut, man kann tatsächlich...

Brian Kernighan 11. Jul 2022

Sensoren kann man auch mit dem smartphone koppeln, je nach Hardware sogar ANT+. Problem...

Brian Kernighan 11. Jul 2022

Naja, routen plant man ja hauptsächlich wenn man nicht zuhause ist (dort kennt man sich...

magnolia 11. Jul 2022

Oh, mein Fehler! Ich bin Ausländer, ich lerne jeden Tag was neues, schreibe aber immer...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /