Neue Benutzeroberfläche und Analysefunktionen

Während die Vorgänger abhängig von der geplanten Distanz und Komplexität teils mehrere Minuten gerechnet haben, stehen die Daten auf dem neuen Navi innerhalb von ein oder zwei Sekunden bereit. Auch die Bedienung von Menüs, das Übertragen von Daten per Bluetooth oder WLAN und Ähnliches geht spürbar schneller vonstatten.

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Was nicht viel fixer geworden ist, ist die Wegberechnung zu Adressen, die man am Gerät eingegeben hat (also wie am Auto-Navi). Wenn man dabei auf "Los" tippt, wird nach wie vor eine halbe Minute gerechnet - ebenso dann, wenn wegen einer Abweichung eine Neuberechnung nötig ist.

Das stört mich, aber nicht sehr. Viel nerviger finde ich das seltsame Verhalten der Karte bei dieser Neuberechnung, vor allem in Umgebungen mit vielen Straßen und damit Möglichkeiten. Dann zoomt die Karte und wird kurz falsch dargestellt. Erst anschließend ist wieder der aktuelle Ausschnitt mit der lila Linie zu sehen, die zum Ziel führt.

Ob das ein Bug ist, der noch behoben wird - unklar. Momentan hat die Software des Edge 1040 Solar noch ein paar mehr Fehler. Bei der Eingabe von Adressen finde ich keine Option, Orte mit Umlauten einzugeben, also "München" oder "Köln". Eigentlich müsste man dazu "Munchen" oder "Koln" eintippen, nur folgt dann eine Fehlermeldung.

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Einer von mehreren Workarounds ist die Eingabe der Postleitzahl, die man aber längst nicht immer zur Hand hat und dann erst umständlich mit dem Smartphone recherchieren muss. Hoffen wir, dass Garmin das Problem bald löst!

Von derlei Ärgernissen abgesehen gefällt mir die neue Benutzeroberfläche des Edge 1040 sehr gut. Sie ist konfigurierbar, so dass man wichtige Funktionen und Infos ähnlich wie in der App von Garmin untereinander anordnen kann.

Trotz dieser sinnvollen Neuerung: Das Navi ist immer noch ziemlich komplex zu bedienen, weil es Massen an Funktionen für nahezu alle Bedürfnisse von Radsportlern bietet. Fast alle Arten von Sensoren können angebunden werden, es gibt für Mountainbiker die Auswertung von Sprüngen und der Sprungdistanz sowie vorinstallierte Trailforks-Karten.

  • In der Sonne fühlt sich der Garmin Edge 1040 Solar am wohlsten. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die neue Oberfläche aller Edge 1040 lässt sich nach unten scrollen und individualisieren. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Bei Streckenabweichungen bekommen wir mehrere Optionen geboten. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Auswertung nach Abschluss der Tour (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • In diesem Menü haben wir Zugriff auf die wichtigsten Optionen. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Alle Optionen in Sachen GPS & Co. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die lila Linie markiert die nächsten Meter der Tour. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Mit diesem Schnellzugriff können wir etwa das Routing nach Beliebtheit ausschalten. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Für Radsportarten kann man eigene Profile einrichtigen. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Trainingsseiten lassen sich einrichten. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Einige der Optionen für das Routing (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Halterung auf der Rückseite ist nun aus Eisen statt aus Kunststoff. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Laden und Datenübertragung läuft nun über USB-C. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Der gesamte Inhalt der Packung des Edge 1040 Solar (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Selbst bei maximaler Vergrößerung sieht man kaum geschnittene Kurven, sondern sehr präzise Streckendaten. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Ohne Wattmesser gibt's diese Kurven. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • In Garmin Connect kann man besonders einfach (und gut) Strecken im Voraus planen. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • In Garmin Connect Mobile lassen sich viele Einstellungen auf dem Edge 1040 vornehmen. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Unter anderem in der App sehen wir die Leistung des Solarladens. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
In der Sonne fühlt sich der Garmin Edge 1040 Solar am wohlsten. (Foto: Steinlechner/Golem.de)

Alle aktuell bei Garmin verfügbaren und sinnvollen Auswertungen und Metriken sind integriert, inklusive der gerade erst auf der Fenix 7 eingeführten Stamina (Ausdauer). Neu ist eine Fahrvermögensanalyse (für die man allerdings Wattmess-Pedalsysteme braucht), die die Athleten in eine von mehreren Leistungsklassen einsortiert und dabei für zusätzliche Motivation sorgt - und dafür, dass man sich nicht übernimmt.

Dafür ist auch eine weitere Neuerung namens Power Guide zuständig, die bei der Einteilung der Kräfte auf die Strecke hilft, unter Berücksichtigung von Bergen und Ähnlichem. Ebenfalls mit dabei sind Group-Live-Funktionen und eine Unfallerkennung, für die allerdings das Smartphone gekoppelt sein muss.

Die von vermutlich nicht wenigen Sportlern erhoffte Unterstützung von mobilem Datenfunk gibt es momentan noch nicht. Kritisieren könnte man außerdem das Touch-Display, das identisch mit dem des Vorgängers ist. Der LCD-Bildschirm erfüllt seine Aufgabe zwar auch bei schwierigen Lichtbedingungen - aber das matte E-Ink-Panel etwa des Hammerhead Karoo 2 finde ich eine Klasse besser.

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 Garmin Edge 1040 Solar im Test: Fahrradnavigation mit Sonne im HerzenGarmin Edge 1040 Solar: Verfügbarkeit und Fazit 
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bLaSpHeMy 11. Jul 2022 / Themenstart

Habe gerade auf der Connect App für meine Fenix 7 Solar geschaut, man kann tatsächlich...

Brian Kernighan 11. Jul 2022 / Themenstart

Sensoren kann man auch mit dem smartphone koppeln, je nach Hardware sogar ANT+. Problem...

Brian Kernighan 11. Jul 2022 / Themenstart

Naja, routen plant man ja hauptsächlich wenn man nicht zuhause ist (dort kennt man sich...

magnolia 11. Jul 2022 / Themenstart

Oh, mein Fehler! Ich bin Ausländer, ich lerne jeden Tag was neues, schreibe aber immer...

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