Garden Warfare 2 im Test: Krieg mit Kaktus und Käpt'n Totbart

Die Schlacht im Blumenbeet geht in die zweite Runde. In Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 bekämpfen sich erneut Blumen und Untote. Neben Neuerungen im Multiplayermodus gibt es auch eine halbwegs brauchbare Kampagne für Solisten - und sehr viel Humor.

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Artwork von Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2
Artwork von Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: Electronic Arts)

Alarmstufe Rot: Agent "Knurriger Strunk" ist in Schwierigkeiten! Also müssen wir losziehen, um ihn im Hinterhof zu retten - wobei wir nicht als schicker Spion im feinen Anzug unterwegs sind, sondern als Kaktus. Nach ein paar Minuten haben wir den hühnenhaften "Knurrigen Strunk" gefunden und bringen ihn trotz Dauerangriffen durch Zombies sicher in die Heimatbasis. Das alles ist weder die Folge zu vieler Drogen oder grippalen Fieberwahns, sondern ein Einsatz aus Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2.

Inhalt:
  1. Garden Warfare 2 im Test: Krieg mit Kaktus und Käpt'n Totbart
  2. Einzelspieler und Fazit

Auch wenn die Grundidee, nämlich Pflanzen gegen Untote in den Krieg zu schicken, schlicht bescheuert klingt: Der Anfang 2014 veröffentlichte erste Teil hat sich dank des makaber-schrägen Humors, vor allem aber dank echter Stärken wie den abwechslungsreichen, taktische Finessen erlaubenden Klassen eine erstaunlich große Fangemeinde erobert.

Garden Warfare 2 schließt sich hier ziemlich nahtlos an: Es gibt sechs abwechslungsreiche Multiplayermodi, etwa "Gärten und Friedhöfe", in denen das Team der Zombies sich durchs Blumenbeet kämpfen muss und gewonnen hat, wenn es vom Team der Pflanzen nicht spätestens vor dem finalen Ziel gestoppt wird. Oder "Teamsieg", quasi eine Variante von Team Deathmatch. Neben diesen kompetitiven Spielweisen gibt es auch Koop-Missionen, in denen bis zu vier Teilnehmer gegen immer neue Wellen von Angreifern bestehen müssen.

  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
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  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
  • Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)
Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (Bild: EA)

Insgesamt liefern die Entwickler neun extrem farbenfrohe, mittelgroße und recht komplex angelegte Multiplayermaps mit; für schicke Grafik sorgt die Frostbite-3-Engine. Es gibt einen asiatisch angehauchten Zen-Garten, eine Knocheninsel und eine an den Mond angelehnte lunare Landebasis. Nicht alle Maps stehen in allen Modi zur Verfügung.

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Wer Action ein bisschen albern mag, kann durch sechs Modifikationen etwa mit niedriger Schwerkraft für besonders große Sprünge sorgen, unendlich Munition erlauben oder die maximale Gesundheit aller Spieler auf den Wert von 1 beschränken.

Neben den bekannten, dezent überarbeiteten Klassen gibt es auch sechs neue. In den Reihen der Pflanzen kämpft etwa nun ein gewisser Major Mais, der mit seiner Doppelkolben-Kanone besonders für die Front gedacht ist und über einen schick animierten, sehr spaßigen Butterschwall-Luftschlag verfügt. Auf Zombie-Seite gibt es einen Käpt'n Totbart, der zwischen Nahkampf- und Distanzangriffen wechseln kann, indem er wahlweise zum stationären Kanonengeschütz und einer Papageien-Drohne greift.

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Einzelspieler und Fazit 
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