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Gaming: Warum DLSS das bessere 8K ist

Nvidia hat einige Streamer begeistert in 8K zocken lassen, dabei bekamen diese den DLSS-Rekonstruktionsfilter zu sehen.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Die Geforce RTX 3090 eignet sich für 8K.
Die Geforce RTX 3090 eignet sich für 8K. (Bild: Nvidia)

Bei der Vorstellung der Geforce RTX 3000 präsentierte Nvidia auch die Geforce RTX 3090, in Anlehnung an die BFG scherzhaft als BFGPU bezeichnet. Die soll so schnell sein, dass auch 8K-Gaming trotz Raytracing flüssig läuft! Um das zu belegen, hat Nvidia vier Streamer eingeladen, um sich selbst ein Bild davon zu machen - und die waren natürlich völlig aus dem Häuschen.

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Tatsächlich saß jeder der Gäste direkt vor einem 80-Zoll-OLED-Fernseher, jedoch mitnichten bei nativer 8K-Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln. Denn wäre dem so gewesen, hätten die beiden gezeigten Spiele - Control und Wolfenstein Youngblood - fürchterlich geruckelt. Nvidias eigenen Benchmarks zufolge erreicht die Geforce RTX 3090 in den zwei Titeln nämlich gerade einmal 8 Fps respektive 26 Fps, was definitiv keinen Spaß macht.

Also wurden Control und Wolfenstein Youngblood mit DLSS 2.0 (Deep Learning Super Sampling) gezeigt, einem Rekonstruktionsfilter für KI-gestütztes Upsampling, der auf den Tensor-Cores der Geforce-Karten läuft. Ein neuronales Netz wird mit extrem hochauflösendem 16K-Referenzmaterial (Ground Truth) trainiert, so dass die GPU niedrigere Auflösungen wie 1080p auf 4K oder eben 8K hochrechnen kann. Zudem werden vorherige Frames integriert, so dass durch temporale Komponenten effektiv Supersampling betrieben wird.

  • 8K-DLSS-Benchmarks der Geforce RTX 3090 (Bild: Nvidia)
  • 1080p vs 4K vs 8K-DLSS (Bild: Nvidia)
  • Funktionsweise von DLSS (Bild: Nvidia)
  • Funktionsweise von DLSS (Bild: Nvidia)
8K-DLSS-Benchmarks der Geforce RTX 3090 (Bild: Nvidia)

Das Resultat ist in den meisten Fällen sehr gut und zeigt mehr Details als per nativen Rendering, da die Ausgangsbasis mit 16K plus Bewegungsvektoren und Jittering trotz intern niedrigerer Render-Auflösung exzellent aufällt. Selbst verglichen mit sehr guten temporalen Kantenglättungsmethoden wie dem TSSAA 8TX in Wolfenstein Youngblood ergibt das eine ähnliche bis bessere Bildqualität. Perfekt arbeitet DLSS 2.0 allerdings nicht, zuweilen treten durchaus Artefakte wie Ringing auf.

Anstatt nativ in 8K bei 10 Fps zu spielen, ist per DLSS 2.0 hochskaliertes 8K somit die weitaus sinnvollere Lösung: In Control erreicht die Geforce RTX 3090 so 57 Fps und in Wolfenstein Youngblood gar 74 Fps - wohlgemerkt bei hohen Details und mit Raytracing. 8K-DLSS rendert dabei intern mit einem Neuntel der Pixel, dem sogenannten Ultra Performance Mode (2.560 x 1.440 Pixel basierend). Je nach Spiel schafft es Nvidias neue Highend-Grafikkarte allerdings auch, in echten 7.680 x 4.320 Pixeln flüssig zu rendern: Apex Legends etwa läuft mit 65 Fps und Rocket League mit 104 Fps in nativer 8K-Auflösung.

Künftig findet DLSS 2.0 immer weiter Verbreitung, so hat Nvidia den Rekonstruktionsfilter für Call of Duty Blacks Ops Cold War und Fortnite angekündigt. Zudem unterstützt die Unreal Engine 4 in der neuesten RTX-Branch bereits DLSS 2.1 für 8K und für VR sowie mit dynamischer Input-Auflösung. Die Playstation 5 und die Xbox Series X beherrschen ebenfalls KI-gestütztes Upsampling, für 4K und 8K dürfte es daher zum Standard werden. Zu Recht wie wir finden, denn DLSS sieht gut bis sehr gut aus bei zugleich hoher Bildrate - das ist wichtig am PC und bei den Konsolen.

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bccc1 11. Sep 2020

Dann hast du dich noch nicht tiefer mit DLSS 2.0 / 2.1 beschäftigt. DLSS kann deutlich...

Michael H. 08. Sep 2020

Nein eben nicht. Du verstehst den Punkt gerade nicht. Ja es gibt all die anderen...

n0x30n 03. Sep 2020

Du kannst dir das nur nicht vorstellen, weil du nicht weißt, wie DLSS funktioniert. DLSS...

n0x30n 03. Sep 2020

Es kommt quasi an die Stelle wo die meisten Spiele heutzutage den TAA Filter einsetzen...

yumiko 03. Sep 2020

Ja, tatsächlich. Klassische Denoising-Filter gibt es ja und auch bei (Handy-) Kameras...


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