Gaming: Warner Interactive steht für 4 Milliarden Dollar zum Verkauf

Zu den Kaufinteressenten der Gamessparte Warner Bros. Interactive Entertainment gehören Take-Two Interactive Software, Electronic Arts und Activision Blizzard.

Artikel veröffentlicht am ,
Angestellte in einem US-Standort von WB Games
Angestellte in einem US-Standort von WB Games (Bild: WB Games)

AT&T prüft den Verkauf seiner Gamessparte Warner Bros. Interactive Entertainment für rund 4 Milliarden US-Dollar. Das berichtet die Nachrichtensendergruppe CNBC unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Kaufinteressenten sollen Take-Two Interactive Software, Electronic Arts und Activision Blizzard sein. Ein schneller Vertragsabschluss wird jedoch nicht erwartet.

Stellenmarkt
  1. IT-Security Specialist (w/m/d) Netzwerktechnik
    Dataport, verschiedene Standorte
  2. Datenschutzkoordinator (m/w/d) - IT
    HSBC, Düsseldorf
Detailsuche

Zum Konzernbereich gehören Spiele mit den Warner-Bros.-Charakteren aus Harry Potter, Game of Thrones und The Lego Movie - ebenso wie das Fighting-Game Mortal Kombat und das Rätsel-Videospiel Scribblenauts. Ein Verkauf dürfte eine Lizenzvereinbarung beinhalten, mit der AT&T weiterhin Einnahmen aus seinem geistigen Eigentum erzielen kann, berichtet CNBC.

Warner Bros. Interactive Entertainment: AT&T soll auch DirecTV verkaufen

AT&T hat den Bericht nicht kommentiert. Der Telekommunikations- und Medienkonzern hat Schulden in Höhe von 109 Milliarden US-Dollar. AT&T ist einer der führenden Telekommunikationskonzerne der USA mit Hauptsitz in Dallas im Bundesstaat Texas. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Mobilfunk- und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T.

Der frühere Vorstandschef von Warnermedia John Stankey wird die Nachfolge von Randall Stephenson als Chef von AT&T am 1. Juli antreten. Der aktivistische Hedge Fond Elliott Management hatte im vergangenen Jahr einen Anteil von 3,2 Milliarden US-Dollar an AT&T gekauft und fordert einen Führungswechsel und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Konzernbereichen, einschließlich DirecTV. Stankey hatte angedeutet, dass er an DirecTV festhalten wolle. Auf der Technology, Media & Telecom Conference des Investmentbankers Morgan Stanley's im März hatte Stankey erklärt, AT&T setze "viel Arbeit rund um die Rationalisierung des Portfolios" ein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dwalinn 15. Jun 2020

Wenn der Großteil der Spiele doch nur so viel wert ist wie ihre Lizenz (die man dennoch...

genussge 15. Jun 2020

Mortal Kombat zu EA: Finisher und zweidrittel des Rosters müssen mit Kombat-Cards...

Booth 15. Jun 2020

Und nicht Mal besonders klug geschossen ;) - Kapitalismus ist auch Planwirtschaft, da...

bombinho 13. Jun 2020

"Schulden" sind ein voellig unsinniges Kriterium. Wenn man z.B. Immobilien fuer 10.000...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
    Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle

    Ursprünglich hat die Sozialdemokratin die geplante EU-Überwachung des Internets befürwortet. Nun sagt sie etwas anderes zur Chatkontrolle.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /