Gaming: Ukrainische Spieleentwickler und der Krieg

Die Macher von Stalker 2 und andere ukrainische Spieleentwickler äußern sich in den sozialen Medien zum Krieg in ihrem Land.

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Artwork von Stalker 2
Artwork von Stalker 2 (Bild: GSC Game World)

Die Ukraine ist ein wichtiger Standort für die Spielebranche. Westliche Publisher wie Ubisoft haben dort Niederlassungen, dazu kommen einheimische Studios wie GSC Game World - das Team hinter dem offiziell noch für Ende 2022 geplanten Stalker 2.

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Seit dem Einmarsch der russischen Truppen am 24. Februar 2022 haben sich mehrere Studios in sozialen Medien zu Wort gemeldet. GSC Game World bittet auf Twitter um Spenden für die ukrainische Armee.

Dazu schreibt das Team: "Trotz Schmerz, Tod, Krieg und unmenschlicher Grausamkeit wird die Ukraine durchhalten. So, wie sie es immer tut".

Spendenaufrufe oder andere konkrete Bitten um Hilfe sind sonst eher selten - wozu auch, momentan dürfte das alles wenig bringen. Das aus Kiew stammende Entwicklerstudio Frogwares - bekannt vor allem für Adventures mit Sherlock Holmes - hat sich unmittelbar nach der russischen Kriegserklärung geäußert: "Wegen dieser Situation leidet unsere Arbeit, und unsere Leben können zerstört werden."

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Das Entwicklerstudio Sengi Games (The Serpent Rogue) schreibt, dass man momentan den Kunden bei Problemen nicht helfen könne. Das ist wohl auch für die Personen gedacht, die Anfragen haben und nicht wissen, dass Sengi seinen Standort in der Ukraine hat.

Nachbarschaftshilfe aus Polen

In anderen sozialen Medien berichten kleinere Studios auch aus Deutschland, dass sie Mitarbeiter aus der Ukraine wegen der absehbar schwierigen Lage erst kürzlich aus dem Land gebracht haben - teils nach Deutschland, teils in andere europäische Niederlassungen. Dennoch seien die Sorgen um Familien und Freunde groß.

Mehrere größere Publisher betreiben Niederlassungen in der Ukraine, darunter auch Crytek und Wargaming. David Tisserand von Ubisoft hat auf Twitter geschrieben, dass er am Tag vor Kriegsbeginn noch mit den Kollegen in Kontakt stand. Er hoffe, dass Ubisoft sich um die Sicherheit der Mitarbeiter kümmere, soweit das möglich sei.

Ebenfalls aktiv ist das polnische Entwicklerstudio 11 Bit geworden: Es kündigte an, alle Gewinne mit dem Antikriegsspiel This War of Mine aus den nächsten sieben Tagen an das Rote Kreuz im Nachbarland Ukraine zu spenden.

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