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Cherry-Schalter vs. Eigenentwicklung

Unser Testmodell der K70 RGB Mk. 2 kommt mit Cherrys MX-Low-Profile-Speed-Schaltern, die exklusiv nur von Corsair verwendet werden dürfen. Auf der CES 2018 hatte Cherry rote Low-Profile-Schalter hergestellt, die einen Auslöseweg von 1,2 mm haben und linear sind. Die Speed-Version mit grauem statt rotem Stempel ist ebenfalls linear, hat aber einen nur 1 mm langen Auslöseweg.

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Dadurch brauchen wir die Tasten der Corsair-Tastatur nur leicht anzutippen, um den Anschlag auszulösen. Das ist bei vielen Spielen, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt, wichtig und hilfreich. Zum einen kann es einen Vorteil im Spiel bringen, zum anderen ist die Nutzung weniger ermüdend.

Roccat setzt bei der Vulcan auf taktile Schalter, die einen deutlich wahrnehmbaren Auslösepunkt besitzen. Vom Tippgefühl her ähneln die Switches Cherrys MX-Brown-Schaltern, sind aber etwas leichtgängiger - quasi eine taktile Version von Cherrys MX-Black-Schaltern. Der Auslöseweg liegt bei 1,8 mm, verglichen mit dem Switch in der Corsair-Tastatur ist das deutlich länger.

  • Im Test vergleichen wir die Roccat Vulcan (links) mit der Corsair K70 RGB Mk. 2 (rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Tastaturen sind klassische Gaming-Keyboards mit RGB-Beleuchtung, die sich allerdings durch ihre Switches von der Konkurrenz abheben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vulcan kommt mit Roccats selbst entwickelten Titan-Switches, die an eine Mischung aus Cherry MX Brown und MX Black erinnern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vulcan hat einen Lautstärkeregler, der auch die Beleuchtung regulieren kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Anschlag ist taktil, aber nicht so schwer wie bei den MX Brown von Cherry. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eigenwillig finden wir die Kombination aus normal großen Switches und sehr flachen Tastaturkappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Corsairs K70 RGB Mk. 2 ist seit kurzem auch mit den neuen Low-Profile-Switches von Cherry erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Testmodell hat die für Corsair reservierte graue Version eingebaut, die einen sehr kurzen Auslöseweg von nur 1 mm hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DIe K70 RGB Mk. 2 hat ebenfalls ein Drehrad für die Lautstärke. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem können Nutzer leicht zwischen bis zu drei Profilen umschalten, die direkt im Speicher der Tastatur abgelegt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switches sind merklich flacher als Standard-Cherry-Schalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Vulcan kommt mit Roccats selbst entwickelten Titan-Switches, die an eine Mischung aus Cherry MX Brown und MX Black erinnern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Vorteil von Roccats neuem Schalter gegenüber herkömmlichen Cherry-Switches soll in einer Optimierung der Anschlagsregistrierung liegen. Dank besserer Kontakte und optimierter Software soll die Erkennung um knapp 2 Millisekunden eher erfolgen, was einen Vorteil beim Spielen bringen soll. Im Test empfanden wir den kürzeren Auslöseweg der Corsair K70 RGB Mk. 2 allerdings tendenziell eher als vorteilhafter beziehungsweise überhaupt merkbar.

Verwenden wir die beiden Tastaturen nicht für Gaming, sondern als Schreibutensil im Alltag, erweist sich die Roccat Vulcan als vielseitiger. Wir hatten mitunter Probleme mit dem sehr kurzen und leichtgängigen Hubweg der Corsair-Tastatur: Zum Spielen ist diese Kombination sehr gut geeignet, beim Tippen von Texten hingegen hatten wir häufig Fehleingaben.

Corsair-Tastatur verzeiht unsauberes Tippen nicht

Tippen wir eine Taste nur etwas unsauber an und streifen dabei die benachbarte Taste, wird diese ebenfalls ausgelöst. Dadurch häuften sich bei uns die Tippfehler, sobald wir die K70 RGB Mk. 2 verwendeten. Roccats Titan-Switches hingegen gefallen uns beim Tippen sehr gut: Der Anschlag ist dank des taktilen Widerstandes sehr angenehm, der Auslöseweg ist nicht zu kurz und nicht zu lang.

Von der Verarbeitungsqualität haben wir bei beiden Tastaturen nichts auszusetzen. Beide sind ausreichend verwindungssteif und haben eine Frontplatte aus gebürstetem Aluminium. Bei der K70 RGB Mk. 2 wird eine Handballenauflage mitgeliefert, die wir allerdings nicht sehr gelungen finden. Sie besteht aus einem dünnen, ungepolsterten Stück Kunststoff und ist nur wenige Millimeter hoch. Unseren Handballen können wir darauf nicht bequem absetzen.

Bei der Vulcan ist nur in der teuersten Variante (120 AIMO) eine Handballenauflage beigelegt. Diese ist ähnlich unnütz wie die von Corsair und kein Vergleich zu den gut gepolsterten Auflagen, die etwa Razer bei der Chroma Ornata mitliefert.

Alternative Tastaturkappen bei Corsair

Bei der Corsair-Tastatur liegen noch ein Keycap-Puller und einige Ersatz-Kappen bei, die wie die Leertaste gummiert sind. Diese lassen sich auf die WASD- und auf die QWERTZ-Tasten aufsetzen und sorgen für einen visuellen und haptischen Unterschied zu den benachbarten schwarzen, glatten Tastaturkappen.

Die Corsair-Tastatur muss mit zwei USB-Kabeln an den PC angeschlossen werden. Dafür bietet sie auf der Rückseite eine USB-A-Buchse, an die beispielsweise eine Maus angeschlossen werden kann.

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 Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und TipperVerfügbarkeit und Fazit 
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Wicket 15. Dez 2018

Viel besseres Gefühl beim Tippen. Ich werde nie verstehen wieso so viele Leute mit ihren...

demonkoryu 11. Dez 2018

Wenn ihr ne gute mechanische Tastatur haben wollt, holt euch eine Ducky. Die gibt's als...

Arsenal 06. Dez 2018

Wenn die Latenz bei allen gleich ist, ist der Vorteil durch eine schnellere...

crack_monkey 28. Nov 2018

Ich habe mir jetzt vor kurzem die SE Variante der Tastatur in der genannten News bei...

Benzka 28. Nov 2018

Wobei bei der K70 Flat MK2 wurde es ja verbessert, bzw. gibt es eine bessere Passform...


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