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Gaming: Sony investiert in PS6 und hat Probleme bei Bungie

Die PS5 verkauft sich langsamer, trotzdem steigert Sony die Gewinne im Gaming-Geschäft. Sorgen bereitet die milliardenteure Bungie-Übernahme.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Marathon (Bild: Sony)
Artwork von Marathon Bild: Sony

Sonys Playstation-Geschäft bleibt trotz sinkender PS5-Verkäufe profitabel. Im vergangenen Geschäftsjahr (bis 31. März 2026) verkaufte der Konzern 16 Millionen Playstation 5, nach 18,5 Millionen im Vorjahr. Insgesamt liegt die Konsole inzwischen bei rund 93,7 Millionen ausgelieferten Geräten weltweit.

Gleichzeitig zeigt der Geschäftsbericht(öffnet im neuen Fenster), wie stark sich das Geschäft inzwischen Richtung digitale Dienste verschoben hat: Download-Spieleverkäufe, Zusatzinhalte und Netzwerkdienste brachten der Gaming-Sparte rund 3,18 Billionen Yen (etwa 18,2 Milliarden Euro) ein. Hardware kam dagegen nur noch auf umgerechnet 5,4 Milliarden Euro.

Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Gewinn. Der operative Gewinn der Playstation-Sparte stieg von umgerechnet etwa 2,4 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 2,7 Milliarden Euro.

Das entspricht trotz der sinkenden PS5-Verkäufe immer noch einem Plus von rund 12 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Zahl aktiver Nutzer hoch, Sony spricht von zeitweise bis zu 133 Millionen monatlich aktiven Playstation-Konten.

Auffällig hohe Forschungs- und Entwicklungskosten

Für das laufende Jahr erwartet Sony etwas weniger Umsatz im Gaming-Segment, rechnet aber trotzdem mit steigenden Gewinnen. Hintergrund seien höhere Einnahmen durch eigene Spiele und wegfallende Sonderbelastungen.

Gleichzeitig investiert der Konzern offenbar in die Nachfolgeplattform der PS5. Das zeigt sich in den Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E), die im Gaming-Segment auf rund 2,1 Milliarden Euro stiegen und damit die aktive Entwicklung der nächsten Hardware-Generation untermauern.

Ein größeres Problem bleibt das 2022 für rund 3,6 Milliarden US-Dollar übernommene Entwicklerstudio Bungie. Sony verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr erneut hohe Abschreibungen rund um das Studio – insgesamt etwa 690 Millionen Euro. Hintergrund sind schwächere Zahlen und geringere Nutzerbindung bei Destiny 2 als erwartet.

Nach mehreren Entlassungswellen, Umbauten im Management und Problemen bei der Live-Service-Strategie steht das Studio weiter unter Beobachtung. Der Shooter Marathon ist seit März 2026 erhältlich, entwickelte bislang aber offenbar nicht die erhoffte Blockbuster-Dynamik.

Abseits der Playstation-Sparte entwickelte sich Sony insgesamt solide. Besonders stark liefen Musik sowie Bildsensoren für Smartphones und Kameras. Der operative Konzerngewinn stieg auf 1,45 Billionen Yen (etwa 8,3 Milliarden Euro).


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