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Gaming: ROG Xbox Ally gewinnt durch Update an Akkulaufzeit

Die Windows -Spiele-Handhelds haben ein großes Update bekommen. Später soll auch KI-gestütztes Upscaling kommen.
/ Peter Steinlechner
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Asus ROG Xbox Ally X mit Battlefield 6 (Bild: Peter Steinlechner / Golem)
Asus ROG Xbox Ally X mit Battlefield 6 Bild: Peter Steinlechner / Golem

Xbox und Asus verteilen ein größeres Update für den ROG Xbox Ally, das den Handheld technisch spürbar erweitert und zugleich eine Vorschau auf kommende Funktionen liefert. Im Mittelpunkt stehen die neuen Default Game Profiles, die bislang für über 40 Titel verfügbar sind.

Die Profile passen Leistung, Bildrate und Energieverbrauch automatisch an die Situation an: Hängt der Ally am Netz, wird maximale Performance freigeschaltet; läuft er auf Akku, greift eine optimierte Balance aus Bildrate und Strombedarf.

Laut Microsoft lassen sich damit je nach Spiel bis zu rund einer Stunde zusätzliche Akkulaufzeit gewinnen – und das ohne spürbare Einbußen beim Nutzererlebnis.

Technisch basiert das System auf einer engeren Verzahnung von Xbox-Software, Windows-Unterbau und den Energiereglern der Ryzen-APU. Die Profile verändern unter anderem Power-Limits, GPU-Takte und Latenzmodi und greifen zugleich auf Telemetrie des jeweiligen Spiels zu. Die Nutzer sollen dadurch weniger mit manuellen Presets experimentieren müssen.

Aktiviert wird das Ganze im Cockpit des ROG Ally ( Test auf Golem ), der diese Funktionen exklusiv erhält. Andere Windows-Handhelds wie die Legion Go oder MSI Claw profitieren nicht davon, da die Implementierung gemeinsam mit Asus erfolgt und auf gerätespezifische Firmware zugreift.

Upscaling kommt 2026

Parallel dazu bringt das Update weitere Verbesserungen: Die Gamepad-Erkennung funktioniert nach dem Login schneller, große Bibliotheken werden flotter eingelesen, und die Cloudgaming-Sektion wurde technisch überarbeitet.

Neu ist zudem ein Leistungsfilter in der Game Gallery, der basierend auf Tests und Erfahrungswerten anzeigt, wie gut ein Titel auf dem Handheld läuft.

Besitzer des stärkeren ROG Xbox Ally X erhalten darüber hinaus weitere Einstellmöglichkeiten. Die APU-Kerne lassen sich differenzierter ansteuern, FPS-Limits mit AMD Radeon Chill genauer regeln, Energieprofile wurden überarbeitet und die Gyro-Zielsteuerung arbeitet stabiler durch eine feinere Sensorfusion.

Für Anfang 2026 stellt Microsoft im Xbox-Blog(öffnet im neuen Fenster) zusätzliche Neuerungen in Aussicht, darunter Auto Super Resolution für KI-gestütztes Upscaling und automatische Highlight-Reels. Damit entwickelt sich der ROG Xbox Ally weiter zu einem PC-Handheld, der mehr systemseitige Automatisierung und ein spürbar intelligenteres Leistungsmanagement bietet.


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