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Gaming-PC: Medions Aldi-PC mit RTX 2060 Super kostet 900 Euro

Die Geforce RTX 2060 Super im Medion-PC dürfte für die meisten Menschen reichen – auch angesichts der hohen Preise.
/ Oliver Nickel
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Der Medion-PC kostet 900 Euro. (Bild: Medion/Montage: Golem.de)
Der Medion-PC kostet 900 Euro. Bild: Medion/Montage: Golem.de

Ab dem 1. März 2021 gibt es bei Aldi Nord einen recht günstigen Desktop-PC zu kaufen. Der Medion Erazer Recon P10(öffnet im neuen Fenster) kostet 900 Euro und richtet sich laut Medion an die Core-Gamerschaft. Im Prinzip verkauft das Unternehmen allerdings wohl Restbestände von Nvidias Turing-Grafikkarten. Hier kommt die Geforce RTX 2060 Super zum Einsatz, die ihrerseits von der noch nicht verfügbaren RTX 3060 abgelöst werden soll.

Angesichts der noch immer überteuerten Ampere-Hardware ist das keine unbedingt schlechte Maßnahme. So sind andere Hardwarekomponenten im Desktop-PC ebenfalls für die meisten Spiele und anderen Aufgaben schnell genug. Medion verbaut einen Intel Core i5-10400 mit sechs Kernen und zwölf Threads. Dazu kommen 16 GByte DDR4-RAM und eine 512 GByte große NVMe-SSD im M.2-Slot.

Das Ganze steckt Medion auf ein Micro-ATX-Mainboard mit B460-Chipsatz. Der hier genutzte Midi-Tower ist trotzdem durchschnittlich groß und misst 38,5 x 38 x 17 cm. Luftauslässe sind an der Oberseite, an der Rückblende und an der rechten Gehäuseseite vorhanden. Ein durchsichtiges Seitenpanel ist hier allerdings nicht vorgesehen.

Viel Platz für SATA-Laufwerke

Zwei von zwei RAM-Bänken sind belegt, was eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers teurer macht. Maximal werden laut Medion 32 GByte unterstützt. 16-GByte-Module gibt es im Doppelpack für derzeit etwa 150 Euro. Zudem sind ein weiterer M.2-Slot mit SATA-Anbindung und vier SATA-Header für 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke verfügbar. Ein weiterer M.2-2230-Slot wird vom WLAN-Modul belegt.

An der Rückseite hat der PC vier USB-A-Ports (zwei USB 3.2 Gen1 und zwei USB 2.0), RJ45 für Gigabit Ethernet und 3,5-mm-Klinken für 5.1-Audiosysteme. An der Front sind zwei weitere USB-A-3.2-Gen1-Ports und Klinken für ein Headset nutzbar.

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Für 900 Euro kostet der Medion-Rechner bei aktuellen Preisen nicht wirklich mehr als ein Selbstbau. Daher scheint das Angebot zumindest in der Theorie ein sinnvolles zu sein. Faktoren, die sich nicht aus Daten herauslesen lassen, sind etwa Dinge wie die Betriebslautstärke und thermische Leistung des Systems.


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