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Gaming: PC bleibt für Spielentwickler die wichtigste Plattform

Trotz Playstation 5 und Xbox Series X: Mehr als die Hälfte der Spielentwickler setzen für aktuelle und künftige Projekte auf den PC. Bereits rund acht Prozent der Entwickler arbeiten an Titeln für Abodienste wie Apple Arcade und Xbox Game Pass.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher der GDC 2019
Besucher der GDC 2019 (Bild: Official GDC/CC BY 2.0)

Die Veranstalter der im März 2020 stattfindenden Games Developers Conference (GDC) haben die Ergebnisse ihrer alljährlich durchgeführten Branchenumfrage veröffentlicht. Angesichts des bevorstehenden Starts von Playstation 5 und Xbox Series X besonders interessant ist die Frage, für welche Plattformen die Entwickler konkret arbeiten. Hier führt der PC - wie schon in allen Vorjahren - mit großem Abstand: 56 Prozent der Spielemacher produzieren für diese Plattform.

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Die neuen Konsolen kommen auf wesentlich weniger Anteile: 11 Prozent der befragten Entwickler beschäftigen sich derzeit mit Titeln für die Playstation 5, rund 9 Prozent mit Games für die Xbox Series X. Für das darauffolgende Projekt steigen die Anteile auf 23 Prozent für die Playstation 5 und 17 Prozent für die Xbox Series X. Allerdings: Weitere 3 Prozent geben PS Now an und sogar 6 Prozent nennen Project Xcloud von Microsoft.

Vermutlich sind die Spielestreamingdienste eng in das Ökosystem der neuen Konsolen eingebunden, so dass die Plattformen letztlich enger beieinander liegen könnten, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Für Google Stadia wollen 8 Prozent der Entwickler ihren nächsten Titel machen, für PC entscheiden sich 52 Prozent. Und immerhin jeweils genau 20 Prozent der Befragten gaben für ihr nächstes Projekt die aktuelle Playstation 4 und die Xbox One als Zielplattform an, 19 Prozent nennen die Nintendo Switch.

Die Begeisterung für Mobile Games lässt etwas nach: 2018 sagten 39 Prozent der Entwickler, dass sie keine Spiele für Smartphone und Tablet produzieren. In der aktuellen Umfrage ist dieser Wert auf 43 Prozent gestiegen. Bei den Betriebssystemen sinkt das Interesse an Android von 54 Prozent auf 50 Prozent, das an iOS von 50 Prozent auf 48 Prozent.

Bei der Nachfrage nach den beliebtesten Geschäftsmodellen lagen klassische Kaufspiele mit 45 Prozent vor dem umstrittenen Free-to-Play mit rund 43 Prozent. Rund 8 Prozent der Entwickler gaben an, ihr Werk für die beliebten Abodienste (Apple Arcade, Xbox Game Pass) zu produzieren; im Jahr davor gab es diese Antwortoption noch nicht.

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yumiko 28. Jan 2020

Das Problem der "Ports" dieser Zeit war doch auch, dass die Meta-Engines (welche mehrere...

Aki-San 28. Jan 2020

Wundert es hier überhaupt noch, dass Relation bzw. Absolut vs. Relativ diesem Author...


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