Abo
  • Services:

Gaming-Monitore: AMDs Freesync wird als Adaptive Sync Teil von Displayport

Nach langer Stille werden AMDs Pläne für einen Konkurrenten zu Nvidias G-Sync nun konkret: Als Teil des neuen Standards Displayport 1.2a soll die Technik als "Adaptive Sync" vermarktet werden, mit ersten Monitoren ist frühestens in einem halben Jahr zu rechnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nur neue Grafikkarten wie die Radeon R9 290X sollen Adaptive Sync beherrschen.
Nur neue Grafikkarten wie die Radeon R9 290X sollen Adaptive Sync beherrschen. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES 2014 hat AMD in einer minutenkurzen Vorführung einmal kurz sein Konzept "Freesync" gezeigt - und danach geschwiegen. Auch auf mehrfaches Nachfragen gab es keine Informationen darüber, ob und wann aus der Idee ein Produkt werden könnte. Das hat sich jetzt geändert, denn wie das Vesa-Gremium meldet, wird die Technik unter dem neuen Namen "Adaptive Sync" Teil des Displayport-Standards.

Inhalt:
  1. Gaming-Monitore: AMDs Freesync wird als Adaptive Sync Teil von Displayport
  2. Nur für neue Radeon-Karten, aber auch ältere APUs

Das ist auch nur logisch, denn als optionale Funktion gab es die dynamische Taktung der Bildwiederholungsrate schon länger, und zwar als Teil des Embedded-Displayports, der vor allem bei mobilen Geräten zum Einsatz kommt. Dort dient die Technik vor allem zum Stromsparen, indem bei nicht geändertem Bildschirminhalt auch kein neues Bild von der GPU ans Display gesendet wird.

Bei PC-Monitoren soll Adaptive Sync, ganz genau wie Nvidias G-Sync, aber ein Problem lösen, das vor allem Spieler haben: Die Zeiten, die für die Berechnung eines Bildes gebraucht werden, können stark variieren. Das führt bei eingeschaltetem V-Sync dazu, dass der Bildfluss ruckelt, wenn nicht ständig mehr als die meist üblichen 60 Bilder pro Sekunde von der Grafikkarte geliefert werden.

Auch können Bilder verloren gehen, wenn sie besonders schnell berechnet wurden, das Display aber noch wartet, bis die nächste Sechzigstelsekunde vergangen ist. Das führt, beispielsweise bei Rennspielen trotz konstant angezeigter 60 fps manchmal zu einer nicht ganz flüssigen Darstellung. Es lässt sich mit mehrfachen Puffern lindern, erhöht aber die Eingabelatenz. Außer mit 120- oder 144-Hertz-Monitoren lässt sich eine höhere Bildrate nur erreichen, wenn V-Sync abgeschaltet wird.

Nur für neue Radeon-Karten, aber auch ältere APUs 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,66€

Dwalinn 13. Mai 2014

Sehr nett das AMD das ohne ein zusatz Modul schafften will, ob es in der Praxis auch so...

Eheran 13. Mai 2014

Ja, natürlich nicht. Es steht immer da, dass es durch zu viel fps verursacht wird. Auch...


Folgen Sie uns
       


Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live)

Die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek besprechen, was uns auf der Gamescom 2018 in Köln erwartet.

Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live) Video aufrufen
32-Kern-CPU: Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
32-Kern-CPU
Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser

Auch wenn AMDs neuer Threadripper 2990WX mit 32 CPU-Kernen sich definitiv nicht primär an Spieler richtet, taugt er für Games. Kombiniert mit einer Geforce-Grafikkarte bricht die Bildrate allerdings teils massiv ein, mit einem Radeon-Modell hingegen nur sehr selten.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  2. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole
  3. Hygon Dhyana China baut CPUs mit AMDs Zen-Technik

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /