Nur für neue Radeon-Karten, aber auch ältere APUs

Das kann aber zu einem Zerreißen des Bildes führen, auch Tearing genannt, wenn während der Darstellung eines Bildes schon das folgende aufgebaut wird. Je nach Vorlieben musste man sich bisher für den einen oder den anderen Nachteil entscheiden, auch Nvidias Technik des adaptiven V-Sync, die beim Unterschreiten einer bestimmten Bildrate die Synchronisation abschaltete, kann das nur bedingt mildern.

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Sowohl G-Sync als auch das neue Adaptive Sync gehen ganz anders vor: Es gibt keine feste Frequenz mehr, in der die GPU ein neues Bild liefern muss. Vielmehr bleibt der Bildinhalt stehen, bis der nächste Frame fertig ist. Die Grafikkarte selbst fordert dann eine Aktualisierung auf dem Display an. Dadurch gehen keine Bilder mehr verloren, und auch nur fertige ganze Bilder werden ohne Tearing dargestellt. Während Nvidia aber eigene Chips zum Einbau in Monitore verkaufen möchte - was deren Preise erhöht -, hat sich AMD schon immer für eine Lösung auf bereits existierender Hardware ausgesprochen, daher auch der frühere Name Freesync.

Ganz gratis wird es aber auch die nun Adaptive Sync getaufte Technik nicht geben, denn es sind in jedem Fall neue Monitore fällig. Laut AMD sollen sie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten erscheinen. Wenn ein Display dann mit Eignung für Displayport 1.2a beworben wird, beherrscht es automatisch Adaptive Sync.

Bei den Grafiklösungen muss AMD durch Änderungen an den Treibern seine Produkte aktualisieren, das soll ebenfalls im genannten Zeitraum geschehen. Dabei nennt das Unternehmen aber bisher nur die Desktop-Grafikkarten mit den GPUs Radeon R9 290X, R9 290, R7 260X und R7 260, also alle die Modelle, die seit Herbst 2013 mit überarbeiteten GPUs auf den Markt kamen.

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Die älteren, auch mit GCN-Architektur versehenen Modelle der Serien Radeon HD 7000 und auch deren Ableger 280X und 270X sind nach bisherigem Stand nicht mit Adaptive Sync kompatibel. Es wäre wünschenswert, dass AMD hier noch nachbessert, falls die Display-Controller der GPUs das zulassen. Ebenso ist unverständlich, warum die Dual-GPU-Karte Radeon HD 295X2 in der Auflistung des Chipherstellers fehlt, gerade sie wäre für hohe Bildraten prädestiniert. Bei den integrierten Grafiklösungen seiner APUs nennt AMD bisher die Modelle Kabini, Temash, Beema, Mullins und Kaveri.

Nachtrag vom 13. Mai 2014, 17:30 Uhr

Wie AMD nach Erscheinen im Gegensatz zu seiner vorherigen Mitteilung klarstellte, unterstützt Kaveri doch Freesync. Der entsprechende Satz wurde korrigiert.

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 Gaming-Monitore: AMDs Freesync wird als Adaptive Sync Teil von Displayport
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