Abo
  • Services:
Anzeige
Nur neue Grafikkarten wie die Radeon R9 290X sollen Adaptive Sync beherrschen.
Nur neue Grafikkarten wie die Radeon R9 290X sollen Adaptive Sync beherrschen. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Nur für neue Radeon-Karten, aber auch ältere APUs

Anzeige

Das kann aber zu einem Zerreißen des Bildes führen, auch Tearing genannt, wenn während der Darstellung eines Bildes schon das folgende aufgebaut wird. Je nach Vorlieben musste man sich bisher für den einen oder den anderen Nachteil entscheiden, auch Nvidias Technik des adaptiven V-Sync, die beim Unterschreiten einer bestimmten Bildrate die Synchronisation abschaltete, kann das nur bedingt mildern.

Sowohl G-Sync als auch das neue Adaptive Sync gehen ganz anders vor: Es gibt keine feste Frequenz mehr, in der die GPU ein neues Bild liefern muss. Vielmehr bleibt der Bildinhalt stehen, bis der nächste Frame fertig ist. Die Grafikkarte selbst fordert dann eine Aktualisierung auf dem Display an. Dadurch gehen keine Bilder mehr verloren, und auch nur fertige ganze Bilder werden ohne Tearing dargestellt. Während Nvidia aber eigene Chips zum Einbau in Monitore verkaufen möchte - was deren Preise erhöht -, hat sich AMD schon immer für eine Lösung auf bereits existierender Hardware ausgesprochen, daher auch der frühere Name Freesync.

Ganz gratis wird es aber auch die nun Adaptive Sync getaufte Technik nicht geben, denn es sind in jedem Fall neue Monitore fällig. Laut AMD sollen sie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten erscheinen. Wenn ein Display dann mit Eignung für Displayport 1.2a beworben wird, beherrscht es automatisch Adaptive Sync.

Bei den Grafiklösungen muss AMD durch Änderungen an den Treibern seine Produkte aktualisieren, das soll ebenfalls im genannten Zeitraum geschehen. Dabei nennt das Unternehmen aber bisher nur die Desktop-Grafikkarten mit den GPUs Radeon R9 290X, R9 290, R7 260X und R7 260, also alle die Modelle, die seit Herbst 2013 mit überarbeiteten GPUs auf den Markt kamen.

Die älteren, auch mit GCN-Architektur versehenen Modelle der Serien Radeon HD 7000 und auch deren Ableger 280X und 270X sind nach bisherigem Stand nicht mit Adaptive Sync kompatibel. Es wäre wünschenswert, dass AMD hier noch nachbessert, falls die Display-Controller der GPUs das zulassen. Ebenso ist unverständlich, warum die Dual-GPU-Karte Radeon HD 295X2 in der Auflistung des Chipherstellers fehlt, gerade sie wäre für hohe Bildraten prädestiniert. Bei den integrierten Grafiklösungen seiner APUs nennt AMD bisher die Modelle Kabini, Temash, Beema, Mullins und Kaveri.

Nachtrag vom 13. Mai 2014, 17:30 Uhr

Wie AMD nach Erscheinen im Gegensatz zu seiner vorherigen Mitteilung klarstellte, unterstützt Kaveri doch Freesync. Der entsprechende Satz wurde korrigiert.

 Gaming-Monitore: AMDs Freesync wird als Adaptive Sync Teil von Displayport

eye home zur Startseite
Dwalinn 13. Mai 2014

Sehr nett das AMD das ohne ein zusatz Modul schafften will, ob es in der Praxis auch so...

Eheran 13. Mai 2014

Ja, natürlich nicht. Es steht immer da, dass es durch zu viel fps verursacht wird. Auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN, Berlin
  3. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Berlin
  4. Engelhorn KGaA, Mannheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. mit LG TVs, DX Racer Stühlen und reduzierten Blu-ray-Neuheiten)
  2. (u. a. Sony Xperia L1 für 139€)
  3. 139€

Folgen Sie uns
       


  1. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  2. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  3. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  4. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  5. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  6. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  7. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  8. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  9. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  10. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Akku. Standbyzeit

    honna1612 | 13:44

  2. Staatsknete an Konzerne verschenken

    barforbarfoo | 13:43

  3. Re: Interessant [...] ist immer die Kapazität des...

    unbuntu | 13:37

  4. Re: Der starke Kleber

    unbuntu | 13:36

  5. Re: letzter Satz ist ausschlaggebend

    zweiundvierzig | 13:33


  1. 13:34

  2. 12:03

  3. 10:56

  4. 15:37

  5. 15:08

  6. 14:28

  7. 13:28

  8. 11:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel