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Der 240-Hertz-Beweis durch Ausbremsen

Mit einer RX 470 müssen wir die Grafikdetails in Spielen wie Dirt 4 oder Dota 2 schon auf das absolute Minimum reduzieren, um auf stabile Bildraten oberhalb von 200 Bildern pro Sekunde zu kommen, aber es geht. Mit moderneren und teureren Grafikkarten sind etwas mehr Details möglich.

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Warum haben wir dann eine RX 470 genutzt? Am Beispiel dieser Mittelklasse-GPU lässt sich wunderbar demonstrieren, ob wir einen Unterschied zwischen 200 und 100 Bildern pro Sekunde spüren. In manchen der von uns getesteten Spiele geht der RX 470 nämlich regelmäßig die Puste aus. In Dirt 4 fahren wir die meiste Zeit stabil mit 238 Bildern pro Sekunde. Allerdings wird die GPU dabei voll ausgelastet. Alle 2 bis 3 Minuten muss sie dann von etwa 1100 MHz auf 300 MHz heruntertakten und die Bildrate fällt auf rund 110 Bilder pro Sekunde.

  • Der Standfuß des XG 2530 ist deutlich besser und stabiler als der vom XG 2735. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der XG 2530 von hinten (Foto: Michael Wieczorek)
  • Die Anschlüsse des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Kabelmanagement ist verbesserungswürdig. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Eine sehr kurze Lasche für Headsets ist auf der Rückseite ausfahrbar. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der Stromstecker im XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü wird über diese fünf Knöpfe an der Rückseite gesteuert. Es ist nicht immer leicht. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Wir driften bei 238 Bildern pro Sekunde in Dirt 4. (Foto: Michael Wieczorek)
Wir driften bei 238 Bildern pro Sekunde in Dirt 4. (Foto: Michael Wieczorek)

Nun müssen wir ja die Augen auf der Strecke halten, wenn wir in Dirt 4 wohlbehalten ans Ziel kommen wollen. Deswegen können wir nicht auf die Bildratenanzeige starren, während wir durch die Haarnadelkurve sliden. Interessanterweise haben wir das Throttling der GPU aber trotzdem jedes Mal bemerkt und dann einen fragenden Blick auf die FPS-Anzeige geworden. Jedes Mal liegen wir richtig. Egal ob mit oder ohne Freesync: Der Unterschied ist spürbar und mit maximaler Bildrate fährt es sich angenehmer.

In Quake Champions machen wir noch einen weiteren Test: Mit Freesync spielen wir bei einer schwankenden Bildrate zwischen 150 und 250 Bildern pro Sekunde. Hier fällt es uns schon sehr viel schwerer zu erfühlen, wo die Bildrate gerade liegt. Auffälliger als eine kurzzeitig geringe Bildrate empfinden wir hier den oberen Anschlag an der Freesync-Grenze. Denn sobald wir mit mehr als 240 Bildern pro Sekunde spielen, erhöht sich durch V-Sync die Eingabeverzögerung.

Der XG 2530 macht also eine gute Figur in Spielen und funktioniert wie beworben. Auch bei den synthetischen Tests im Browser gemessen mit CRT und Lagom-Suite oder den Ufo-Tests von Blurbusters erkennen wir weder auffälliges Ghosting oder Nachziehen. Asus' 180-Hertz-Modell hatte da deutlich mehr Probleme.

PS4, Nintendo Switch gleich mit dran

Die Leistungsaufnahme des XG 2530 liegt abhängig vom Stromsparmodus bei bis zu 54 Watt. Ist der Monitor in einem Raum bei Tageslicht kalibriert worden, liegt sie mit aktiviertem Freesync bei rund 30 Watt. Die Versorgung erfolgt über einen üblichen Kaltgerätestecker, der auf der Rückseite eingesteckt wird.

Dort finden sich auch die weiteren Anschlüsse: Eingänge für Displayport 1.2, HDMI 2.0a und HDMI 1.4, Zusätzlich gibt es einen USB-3.0-Hub mit zwei Eingängen und einen 3,5-mm-Klinkenstecker, um das HDMI-Audiosignal weiterzuleiten. Das Kabelmanagement erfolgt nur durch eine kleine rote Lasche, die lose hängt; das ist nicht ideal gelöst.

  • Der Standfuß des XG 2530 ist deutlich besser und stabiler als der vom XG 2735. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der XG 2530 von hinten (Foto: Michael Wieczorek)
  • Die Anschlüsse des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Kabelmanagement ist verbesserungswürdig. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Eine sehr kurze Lasche für Headsets ist auf der Rückseite ausfahrbar. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der Stromstecker im XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü wird über diese fünf Knöpfe an der Rückseite gesteuert. Es ist nicht immer leicht. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Wir driften bei 238 Bildern pro Sekunde in Dirt 4. (Foto: Michael Wieczorek)
Die Anschlüsse des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)

Spieler können also nicht nur ihren Spiele-PC, sondern gleiczeitig zum Beispiel noch zwei Konsolen an dem Monitor betreiben. Wir sind etwas GT Sport auf der Playstation 4 an dem Monitor gefahren und auch hier war die geringere Eingabeverzögerung verglichen mit Standard-Bildschirmen bemerkbar. Auch wenn die PS4 natürlich nur 60 Hertz und selten 60 Bilder pro Sekunde liefert.

Wie beim XG 2735 geben zwei blechern klingende 2-Watt-Lautsprecher Stereoton aus.

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 Ein schneller Monitor, der Farben gut, aber nicht super darstelltVerfügbarkeit und Fazit 
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Achranon 26. Jul 2017

Klar, das meinte ich ja. Es bringt ja nichts wenn die GPU 1000 fps berechnet wenn der...

neocron 22. Jul 2017

nein ... die generelle Aussage kannst du dir sparen ... den Effekt muss jeder selbst...

LH 21. Jul 2017

Du irrst dich. Auch wenn die Kommunikation zwischen Client und Server natürlich am Ende...

nachgefragt 20. Jul 2017

Quake Champions ist imho schon jetzt dazu verurteilt ein dead game zu sein. Ich könnte...

mw (Golem.de) 20. Jul 2017

Am schnellsten ist ein Monitor komplett ohne Sync, also auch Freesync. Sobald Freesync...


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