Gaming: Leaks zeichnen Zukunft von Steam Deck 2 und PS6-Handheld
Valve lässt sich Zeit mit dem nächsten großen Update: Laut aktuellen Leaks soll ein Steam Deck 2 erst rund 2028 erscheinen. Quelle dafür ist der Hardware-Leaker KeplerL2, der in der Szene kein Unbekannter ist und regelmäßig zu AMD- und GPU-Themen postet. Seine Trefferquote gilt als gemischt, aber respektabel.
Kern der aktuellen Gerüchte: Valve wartet auf einen echten Technologiesprung. Statt eines klassischen Refreshs soll das Steam Deck 2 deutlich leistungsfähiger werden, bei gleichzeitig ähnlicher Akkulaufzeit.
Das passt zu früheren Aussagen von Valve selbst, wonach ein Nachfolger nur dann erscheint, wenn ein "Generationssprung" möglich ist.
Playstation-6-Handheld so leistungsstark wie die Xbox Series S
Technisch wird laut KeplerL2 vor allem auf kommende AMD-Architekturen spekuliert, etwa Zen 6 in Kombination mit RDNA 5 oder sogar RDNA 6. Ziel wäre eine deutlich höhere Effizienz bei Handheld-typischen 15 bis 25 Watt Energieaufnahme.
Der Leaker deutet zudem an, dass Valve – anders als klassische Konsolenhersteller – nicht an ein bestimmtes SoC gebunden sei und deshalb flexibel auf neue Komponenten reagieren könne.
Parallel kursieren Gerüchte(öffnet im neuen Fenster) zu einem Playstation-6-Handheld, die ebenfalls auf KeplerL2 zurückgehen. Die kolportieren Specs wirken ambitioniert: Demnach soll das Gerät mit vier Zen-6c-Kernen und zwei Zen-6-LP-Kernen ausgestattet sein, kombiniert mit einer GPU auf Basis von RDNA 5 mit 16 Compute Units.

Dazu kommen laut Leak 24 GB LPDDR5X-RAM über ein 192-Bit-Interface sowie ein Chipdesign von rund 135 Quadratmillimeter auf TSMC-3-nm-Basis. Zur Einordnung: Die GPU-Leistung soll in bestimmten Szenarien sogar oberhalb einer Xbox Series S liegen – für ein Handheld wäre das zumindest aus heutiger Sicht sehr stark.
Anders als Sonys bisherige Streaminglösung Playstation Portal würde dieses Handheld offensichtlich lokal rendern. Möglich wäre ein hybrider Ansatz aus eigenständiger Hardware und enger Verzahnung mit der PS6, etwa für Cross-Saves oder Remote-Features. Die Informationen stammen aus frühen Leaks und sind entsprechend mit Vorsicht zu genießen.
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