Gaming: Entwickler erhalten Zugriff auf Epic Online Services

Parallel zur Präsentation der Unreal Engine 5 hat Epic Games seine Onlinedienste für die Verwendung durch unabhängige Studios geöffnet.

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Artwork der Epic Online Services
Artwork der Epic Online Services (Bild: Epic Games)

Bisher verwendet Epic Games die Epic Online Services nur für sein eigenes Fortnite. Nun können auch unabhängige Entwicklerstudios die Plattform kostenlos für ihre Dienste verwenden. Das hat der Hersteller parallel zur Präsentation der Unreal Engine 5 bekanntgegeben.

Die Epic Online Services mögen nicht so spektakulär wie die neue Version der Laufzeitumgebung sein. Trotzdem könnten selbst große Studios von dem Angebot stark profitieren, indem sie ohne allzu viel Programmieraufwand einen fertigen und bei Fortnite bewährten Onlinedienst für ihre Games erhalten.

Unter anderem können die Entwickler das Matchmaking, die Ranglisten, Erfolge, Freundeslisten und die gesamte Kontoverwaltung über die Epic Online Services umsetzen. Der Zugang für die Spieler erfolgt über den Account von Fortnite, für die Identifizierung stehen unter anderem die Systeme von Xbox Live oder Google zur Verfügung.

Derzeit können Entwickler die Epic Online Services für Spiele auf Basis von Windows, MacOS, Linux, Playstation, Xbox und Nintendo Switch verwenden. Demnächst sollen noch die Plattformen iOS und Android dazukommen, so dass mehr oder weniger der gesamte Spielemarkt abgedeckt wäre.

Nach Angaben von Epic Games werden mit dem Dienst bei Fornite rund 350 Millionen Spieler mit etwas mehr als einer halben Milliarde Endgeräten erreicht sowie 2,2 Milliarden Freundschaftsverbindungen verwaltet.

Epic Games hatte den Dienst schon mehrfach in der Vergangenheit vorgestellt - nun steht er den Studios zum Einbauen in ihre Projekte zur Verfügung. Einige der früher angekündigten Funktionen fehlen noch, insbesondere die Unterstützung von Sprachchat. Möglicherweise wird das später eingebaut.

Unklar ist derzeit auch, ob und wie präsent Epic Games und Fortnite in dem Dienst sind oder ob es sich um eine echte White-Label-Lösung handelt, in der tatsächlich nur die jeweiligen Entwickler und ihre Produkte sichtbar sind.

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