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Gaming: Electronic Arts baut sich um

Künftig gibt es bei Spielehersteller Electronic Arts zwei Bereiche. Mit dem Umbau verlassen altgediente Manager das Unternehmen.
/ Peter Steinlechner
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Firmenzentrale von Electronic Arts in Redwood City (bei San Francisco) (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Firmenzentrale von Electronic Arts in Redwood City (bei San Francisco) Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Der kalifornische Publisher Electronic Arts hat einen Umbau seiner internen Strukturen bekannt gegeben. Künftig wird es zwei Unternehmensteile geben: Der eine ist EA Entertainment, der für Spiele mit eher fiktionalem Charakter zuständig sein wird.

Gemeint sind Titel, wie sie unter anderem bei konzerneigenen Studios wie Respawn Entertainment (Star Wars Jedi Survivor, Apex Legends), Maxis (Die Sims), Bioware (Mass Effect, Dragon Age) und Dice (Battlefield) entstehen.

Der bislang oft verwendete Markenname EA Games wird zugunsten von EA Entertainment aufgegeben. Das soll wohl bedeuten, dass auch andere Formate bedient werden könnten – etwa Kinofilme oder TV-Serien.

Der andere Firmenteil trägt den schon länger genutzten Markennamen EA Sports. Dort entstehen Sportspiele wie F1 und alle anderen Rennspiele, die Fußballsimulation EA Sports FC (bislang Fifa), Super Mega Baseball und PGA Tour (Golf).

Beide Firmenteile gehören weiterhin zu Electronic Arts, das wie bisher von Andrew Wilson als Chief Executive Officer (CEO) geleitet wird. Die neue Struktur dürfte insbesondere EA Sports mehr Freiheiten und interne Synergien innerhalb der dazugehörigen Entwicklerstudios bieten.

Die Leitung bei EA Games bekommt Laura Miele, an die unter anderen Vince Zampella von Respawn und Dice berichtet. Für EA Sports ist Cam Weber zuständig.

Chief Experience Officer geht in Rente

Gleichzeitig verlassen laut einer offiziellen Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) einige altgediente Manager die Firma. Der bekannteste dürfte Chris Bruzzo sein, der als Chief Experience Officer unter anderem für Marketingkampagnen und den Kontakt mit der Community zuständig war und sich nun in den Ruhestand zurückzieht.

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Ob mit dem Umbau auch Entlassungen oder sonstige Änderungen bei der Belegschaft geplant sind, ist nicht bekannt – zumindest momentan ist davon nicht die Rede. EA teilte erst Ende März 2023 fast zeitgleich mit der Bekanntgabe sehr guter Bilanzzahlen die Kündigung von rund 780 Angestellten mit . Derzeit beschäftigt EA noch etwas mehr als 12.000 Personen in aller Welt.


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