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Gaming: Computerspielpreis sucht "Spielerin/Spieler des Jahres"

Angesichts der eher zum Fremdschämen denn zum Feiern anregenden 2019-er Gala versucht es der Deutsche Computerspielpreis mit frischen Ideen: Unter anderem gibt es die Kategorie "Spielerin/Spieler des Jahres" - der Gewinner erhält allerdings nichts vom Gesamtpreisgeld von 590.000 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2018
Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2018 (Bild: Hannes Magerstaedt/Getty Images for Quinke Networks)

Nach der von vielen Besuchern und Zuschauern als peinlich erlebten Verleihung des Deutschen Computerspielpreises im April 2019 steht nun fest, wie es mit dem Preis weitergeht. Die Träger, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Branchenverband Game, haben gemeinsam eine Vereinbarung (PDF) getroffen, in der es unter anderem um neue Kategorien und die Finanzierung geht.

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Die Hauptkategorie "Bestes Deutsches Spiel" bleibt unverändert. 2019 hatte das umstrittene Adventure Trüberbrook gewonnen. Neu ab 2020 im Angebot ist die Kategorie "Spielerin/Spieler des Jahres": Das können E-Sportler, Let's Player oder einfach Spieler sein, die sich "mit besonderen Leistungen hervorgetan" haben.

Laut Vertragstext könnte dies "eine spielerische Leistung, aber auch ein Engagement für das Medium Garnes, die Community oder die Gesellschaft insgesamt sein." Dieser Preis ist undotiert, Geld gibt's also nicht. Vorschläge mit Begründung kann jeder einreichen.

Ebenfalls neu ist die Kategorie "Bestes Expertenspiel". Damit sollen primär "Simulationen, Strategiespiele und andere komplexe digitale Spiele" aus Deutschland ausgezeichnet werden. Aus den Kategorien "Nachwuchspreis Konzept" und "Nachwuchspreis Prototyp" wird "Bestes Debut" und "Bester Prototyp". Statt eines Preises für Kinder- und Jugendspiele gibt es künftig die Kategorie "Bestes Familienspiel".

Der zuständige Bundesminister Andreas Scheuer will durch die gemeinsam mit dem Game-Verband vereinbarten Änderungen dafür sorgen, dass der Deutsche Computerspielpreis "die gesamte Branche in Wirtschaft und Gesellschaft noch stärker verankert." Die als Förderung gedachten Preisgelder in Höhe von 590.000 Euro trägt künftig der Bund. Insgesamt sind für die nächsten beiden Jahre rund 1,4 Millionen Euro eingeplant; bislang haben Bund und Branche die Summe gemeinsam aufgebracht.

Die nächste Verleihung des Deutschen Computerspielpreises findet am 27. April 2020 in München statt. Wer die Moderation übernimmt, ist noch nicht bekannt.

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trinkhorn 28. Nov 2019

Das passiert oft, wenn die drauf bestehen, das Dokument unterschrieben zu...

quineloe 28. Nov 2019

Aber du warst doch schon Times Man of the Year?

Pixel5 28. Nov 2019

und singen kann sie auch.


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