Abo
  • IT-Karriere:

Gamigo: Entlassungen nach der Übernahme von Aeria Games

Nur wenige Wochen, nachdem ProSiebenSat.1 seine Spielefirma Aeria Games an Gamigo (Fiesta Online, Dragon's Prophet) verkauft hat, kommt es zu Entlassungen in größerem Umfang - rund 100 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Artikel veröffentlicht am ,
Fiesta Online
Fiesta Online (Bild: Gamigo)

Vor einigen Jahren war der Fernsehsender ProSiebenSat 1 mit seinem Games-Ableger sehr präsent in der Öffentlichkeit. Besonders nachhaltig lief das Geschäft offenbar nicht. Nach dem Verkauf verliert ein Großteil der ehemaligen Mitarbeiter nun den Job. Im Detail: Ende Mai 2016 hat der Hamburger Publisher Gamigo (Fiesta Online, Dragon's Prophet) den Konkurrenten Aeria Games akquiriert, der bis zu diesem Zeitpunkt vollständig zu ProSiebenSat.1 gehört hat - inklusive der Mitarbeiter der früheren ProSieben Games. Die Firmen selbst haben bei dem Geschäft von einer "strategischen Zusammenführung" gesprochen.

Stellenmarkt
  1. Kliniken Schmieder, Stuttgart
  2. Modis GmbH, Essen

Schon in der Pressemitteilung zu dem Deal war von davon die Rede, dass man gemeinsam "substantielle Synergie-Potenziale erschließen" wolle. Nun ist klar, was damit gemeint war: Rund 100 Angestellte von Aeria Games in Berlin verlieren ihre Stelle. Unter anderem soll das komplette Marketing-Team betroffen sein, so Gamesmarkt.de. Der Schritt sei laut Gamigo nötig, "um in dem schwierigen und von internationalem Wettbewerb geprägten Games-Markt die Weichen auf Wachstum und Profitabilität zu stellen."

ProSiebenSat.1 war Ende Mai 2016 zu einem Drittel an Gamigo beteiligt. Der Werdegang aller beteiligten Firmen ist von vielen Kurswechseln geprägt. Aeria war 2006 in den USA gegründet worden, hatte 2008 eine Niederlassung in Berlin gründet und wurde Anfang 2014 für rund 40 Millionen Euro vollständig von ProSiebenSat.1 gekauft. Der TV-Sender bezeichnete sich nach der Akquisition selbst als drittgrößter Spielepublisher in Europa. Gamigo hatte eine Zeitlang zum Axel Springer Verlag gehört, der seine Anteile im Jahr 2012 aber an eine Investorengruppe namens Samarion verkauft hatte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. 149,90€ + Versand

Trockenobst 04. Jul 2016

Nunja, zwischen "Machen mir mal was mit Games" und "Wir sind ein AA oder gar AAA...


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    •  /