Gamigo: Axel-Springer-Verlag verkauft seine Onlinespieletochter

Der Axel-Springer-Verlag trennt sich von seiner Hamburger Onlinespieletochter Gamigo(öffnet im neuen Fenster) . Als Grund nennt der Verlag, dass er sich mit seinem digitalen Geschäft auf Kernkompetenzen wie Inhalteportale, Marketing und Rubrikenportale konzentrieren wolle. Neuer Besitzer von Gamigo ist eine Firma namens Samarion S.E., die im Informationsmaterial zu dem Verkauf als "strategischer Investor im Bereich Onlinegaming mit Sitz in Düsseldorf" beschrieben wird.
Informationen über den Verkaufspreis liegen nicht vor. Der Axel-Springer-Verlag war seit 2000 an Gamigo beteiligt und hielt ab 2009 100 Prozent der Anteile, die nun vollständig Samarion gehören. "Wir danken dem Management und den Mitarbeitern für ihren großen Einsatz, mit dem sie das Geschäft von Gamigo in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut haben" , verabschiedet sich Jens Müffelmann, Leiter des Geschäftsführungsbereich Elektronische Medien der Axel Springer AG, von Gamigo.