Abo
  • Services:

Gameworks: Nvidia rollt den Rasen aus

Nvidias Turf Effects soll künftig für die Grasdarstellung in PC-Spielen sorgen. Die einzelnen Büschel bestehen aus echter Geometrie, interagieren mit Objekten und verschatten sich gegenseitig.

Artikel veröffentlicht am ,
Turf Effects
Turf Effects (Bild: Nvidia)

Während AMD kontinuierlich die eigene Mantle-Schnittstelle vorantreibt, erweitert Nvidia seit Monaten seine Gameworks genannte Sammlung von Bibliotheken, die Entwickler beispielsweise für die Darstellung von Haaren, Fell, Meereswellen oder Rauch verwenden können.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Neunter Zugang von Gameworks ist Turf Effects: Das Modul setzt die DirectX-11-Schnittstelle voraus und wird exklusiv für PC-Spiele angeboten, denn in den aktuellen Spielekonsolen Playstation 4, Xbox One sowie Wii U stecken Grafikeinheiten von AMD - und nicht von Nvidia.

Turf Effects bildet aus Tausenden von Grasbüscheln eine weitläufige Wiese, jeder Halm besteht aus mindestens drei bis hin zu mehreren Hundert Dreiecken. Die Büschel sind also anders als in den meisten Spielen - selbst in Crysis 3 - keine Texturen, sondern aus Geometrie.

Dadurch können die Grashalme mit Objekten, also auch hindurchlaufenden Spielfiguren, interagieren, womit Turf Effects laut Nvidia neue Möglichkeiten und Taktiken ermöglicht - wenngleich auch Crysis 3 das schon zeigt. Die Entwickler können bestimmen, ob und wie lange das Gras von den Objekten plattgedrückt bleibt.

Die einzelnen Halme von Turf Effects sollen sich durch entsprechendes Shading beleuchten lassen, sich gegenseitig verschatten und - wichtig für die Performance - nicht sichtbare Büschel schnell verdecken (Occlusion Culling).

Nvidia berichtet von weniger als einer Millisekunde pro Frame, die eine Geforce GTX 680 benötige, um eine Million Halme darzustellen. Dieser Wert berücksichtigt jedoch nicht das Kantenflimmern der Grasbüschel, das ohne Post-Processing- oder Multisampling-Kantenglättung zu erkennen ist.

Turf Effects soll im Frühjahr 2015 verfügbar sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Zudomon 07. Nov 2014

Okay! Wenn die jetzt einen auf 3D Gras machen, mach ich jetzt in 3D Wolken!!! :D http...

ms (Golem.de) 27. Okt 2014

Wird nicht NV-exklusiv sein IMHO.

Mr.Alarma 27. Okt 2014

Habt ihr schon NBA 2K15 gesehen? Maxed out = hübsche Haare + hübscher Schweis ^^

Strongground 27. Okt 2014

So auch wieder falsch. Du kannst Texturen (von Billboard-Sprites wie in Doom anno dazumal...

Strongground 27. Okt 2014

Hippies headbangen nicht. Was du meinst waren Metaller. Hippies wiegen ihre Häupter zum...


Folgen Sie uns
       


LG V40 ThinQ - Test

Das V40 Thinq ist LGs jüngstes Top-Smartphone, das mit drei Kameras auf der Rückseite und zwei auf der Vorderseite in den Handel kommt.

LG V40 ThinQ - Test Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
Enterprise Resource Planning
Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
Von Markus Kammermeier


      •  /