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Gamestop-Blase:
Am Ende haben wieder die Großinvestoren gewonnen

Der Börsenrausch um die Gamestop-Aktie hat weder Kapital umverteilt noch wurde der Finanzmarkt dadurch demokratisiert. Vielmehr gewannen wie bei jeder Blase die großen Investoren.
/ Gerd Mischler
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Erst ging es hoch und dann wieder runter mit Gamestop. (Bild: Chris Delmas/AFP via Getty Images)
Erst ging es hoch und dann wieder runter mit Gamestop. Bild: Chris Delmas/AFP via Getty Images

Wer mit dem Teufel spielt, dem versengt er die Haut. So erging es Kleinanlegern, als sie im Januar in die Aktie des Computerspiele-Einzelhändlers Gamestop investierten. Deren Kurs stieg in wenigen Wochen von knapp 20 auf über 482 US-Dollar, nachdem sich Millionen User im Reddit-Forum Wallstreetbets zu gemeinsamen Käufen des Papiers verabredet hatten(öffnet im neuen Fenster).

So wollten sie verhindern, dass Hedgefonds wie Melvin Capital mit Leerverkäufen der Gamestop-Aktie Gewinne machten. Zugleich sahen sie darin die Chance, sich an den großen Investoren an der Wall Street für den Schaden zu rächen, den diese in der Finanzkrise 2008 und 2009 ihren Familien und Karrieren zugefügt hatten. "Ich mache das so schmerzhaft wie möglich für sie", schrieb Wallstreetbets-Mitglied Ssauron in einem offenen Brief(öffnet im neuen Fenster) und freute sich, an "einer Umverteilung von den Reichen zu den Armen" teilzuhaben.

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