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Gamestick: Android-Konsole für die Hosentasche

Der Controller ist größer als die eigentliche Konsole: Auf Basis von Android plant das Unternehmen Playjam eine Konkurrenz zu Ouya. Das Projekt ist weitgehend fertig - für die restlichen zehn Prozent des Weges werden nun 100.000 US-Dollar über Kickstarter gesucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp von Gamestick
Prototyp von Gamestick (Bild: Playjam)

Das Unternehmen Playjam operiert von London und San Francisco aus, es verdient sein Geld bislang vor allem mit Smart-TV-Angeboten, etwa für Sky Digital in Großbritannien. Jetzt arbeitet die Firma an einer Konsole auf Basis von Android Jelly Bean. Das Besondere ist, dass die eigentliche Konsole so klein ist, dass sie sich innerhalb ihres Controllers unterbringen lässt. Wer spielen möchte, schließt sie einfach über den HDMI-Anschluss an einen Fernseher an.

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Der Controller ist nach Firmenangaben über Bluetooth 4.0 mit der Konsole verbunden. Die wiederum verwendet einen Prozessor von Amlogic mit der Bezeichnung 8726-MX. Sie hat 1 GByte DDR3-Speicher als RAM sowie 8 GByte Flash-Speicher verbaut und unterstützt WLAN nach dem Standard 802.11 b/g/n. Spiele kommen über einen eigenen Shop als Download auf die kleine Kiste.

Das Team bei Playjam arbeitet seit Januar 2012 an seinem Gamestick. Laut der Firma ist das Projekt zu 90 Prozent geschafft. Für die letzten 10 Prozent versucht sie nun, über Kickstarter mindestens 100.000 US-Dollar innerhalb der nächsten 29 Tage zu sammeln. Wer 69 US-Dollar bereitstellt, bekommt die Konsole mitsamt einem Controller. Die Auslieferung der fertigen Geräte soll im April 2013 erfolgen.

Nach Angaben von Playjam eignen sich rund 200 der bislang 700.000 weltweit verfügbaren Android-Spiele dazu, richtig gut auf Gamestick zu funktionieren - langfristig solle es natürlich noch deutlich mehr werden. Dazu arbeitet Playjam mit externen Anbietern wie Madfinger, Hutch und Disney zusammen.

Gamestick ist bereits die dritte Android-Konsole, die über Crowdfundingportale finanziert wird. Ouya hat das 2012 erfolgreich geschafft, Esfere ist noch sehr weit vom Erreichen der selbstgesteckten Ziele entfernt.

Wie bei allen Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht, könnte das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Kunden ihr Geld wiedersehen.

Nachtrag vom 4. Januar 2013, 14:50 Uhr

Gerade mal zwei Tage nach Vorstellung des Gamestick auf Kickstarter hat das Projekt die Marke von 100.000 US-Dollar geschafft und gilt damit als erfolgreich finanziert. Derzeit haben rund 1.500 Unterstützter insgesamt rund 150.000 US-Dollar bereitgestellt.

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LX 03. Jan 2013

Der begrenzte Speicherplatz in Verbindung mit dem fehlenden SD-Kartenslot / USB-Host (für...

Planet 03. Jan 2013

Ich sprach das im Bezug auf Fernseher-Bildfläche und -Auflösung.

Fun 03. Jan 2013

Der Grund ist, dass ein quaderförmiger Controller in Hifi-Geräte-Größe einfach nicht...

Crass Spektakel 02. Jan 2013

Es ist schon beachtlich wie viele Unternehmen meinen ohne Rückhalt in der...

widardd 02. Jan 2013

Was es im Prinzip ist hat nicht mal ansatzweise irgendeine Relevanz. Mit der Logik...


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