Gamescom: Mehr Fläche, mehr Merkel und mehr Andrang

Die Gamescom 2017 befindet sich weiter auf Rekordkurs: Veranstalter Koelnmesse gibt eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche bekannt - die allerdings vor allem Fachbesuchern zugutekommen dürfte. Privatbesucher gelangen inzwischen kaum noch an Karten.

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EA auf der Gamescom 2016
EA auf der Gamescom 2016 (Bild: Koelnmesse)

Die Kölner Spielemesse Gamescom wächst weiter. Der Veranstalter Koelnmesse hat eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 201.000 Quadratmeter bekanntgegeben. Zuletzt war eine Ausweitung im Jahr 2015 nötig - damals sogar um 18 Prozent. Die Gamescom 2017 wird erstmals zusätzlich die Halle 1 des Kölner Geländes belegen, die als Teil des Geschäftskundenbereichs exklusiv durch Electronic Arts belegt wird.

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Durch diese Erweiterung der Business Area und den damit verbundenen Umzug von EA werden in Halle 4.1 wieder Ausstellungsflächen frei - die allerdings auch schon wieder zu 60 Prozent vermietet sind, so die Koelnmesse. Nach aktueller Planung sind für Fachbesucher nun die Hallen 1, 2, 3.2. und 4 geöffnet. Der Publikumsbereich (offiziell: Entertaniment Area) erstreckt sich über die Hallen 5 bis 10 - die übrigens wesentlich größer als die Geschäftskundenhallen sind.

"Die zusätzliche Belegung der Halle 1 und damit die Erweiterung der Business Area unterstreicht abermals die Bedeutung der Gamescom als führende europäische Businessplattform der Gaming-Branche", so Tim Endres von der Koelnmesse.

Politik vor Ort

Vor kurzem hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass die Messe erstmals offiziell von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wird, die am 22. August 2017 vor Ort sein wird. Für die Macher von Gaming-Events ist das ein großes Ding: Bislang haben sich derart hochrangige Politiker vor Auftritten bei Spieleveranstaltungen erfolgreich gedrückt. Teils wurden Zusagen von Ministerpräsidenten der Länder sogar in letzter Sekunden dann doch nicht eingehalten - mutmaßlich, weil die "Ballerspiele" schlecht fürs Image hätten sein können.

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Während sich Merkel um ihren Eintritt keine Sorgen machen muss, haben kurzentschlossene Privatbesucher damit ein Problem: An den meisten Tagen sind nur noch mit viel Glück einzelne Tickets erhältlich. Eigentlich gilt die Messe aber als ausverkauft - in diesem Jahr war das so früh der Fall wie nie zuvor.

Die Gamescom 17 beginnt am Dienstag, den 22. August 2017. Privatbesucher können ab Mittwoch die Stände stürmen, der letzte Tag ist Samstag. Wie schon 2016 hat die Spielemesse am Sonntag dann schon wieder geschlossen. Am Samstag soll es ab 14 Uhr wieder ermäßigte Nachmittagstickets geben, der Einlass ist aber von den Austritten vom Gelände abhängig. Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass. Die teuren Eintrittskarten für Fachbesucher gibt es weiterhin.

2016 hatten über 345.000 Besucher aus 97 Ländern die Gamescom besucht, darunter waren rund 30.500 Fachbesucher. Nach Angaben der Koelnmesse kamen sogar rund 500.000 Menschen nach Köln, die neben der Gamescom noch die Spiele-Stadtfeste oder weitere Veranstaltungen besucht haben. Außerdem haben 877 Unternehmen aus 54 Ländern ihre Neuheiten gezeigt.

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