Gamescom 2016: Taschenkontrollen und strenge Regeln für Cosplayer
Die Veranstalter der Gamescom(öffnet im neuen Fenster) geben neue Sicherheitsregeln für die Spielemesse bekannt. Aussteller, Besucher und Medienvertreter müssen sich auf Taschenkontrollen an den Eingängen gefasst machen. "Die Kontrollen sind variabel angelegt und richten sich nach kurzfristigen Rücksprachen mit den Sicherheitsbehörden", teilt die Koelnmesse mit. "Besucher müssen sich daher auf längere Wartezeiten einstellen."
Der Veranstalter bittet darum, diese Maßnahmen dadurch zu unterstützen, kein oder nur wenig Messegepäck mitzubringen. Die Sicherheitskontrollen starten um 07 Uhr und gelten bereits bei der Spieleentwicklerkonferenz GDC Europe. Als Grund werden allgemein die Ereignisse der letzten Wochen genannt – womit unter anderem der Amoklauf von München gemeint sein dürfte.
Keine Waffen in der Stadt
Für Cosplayer gelten zur Gamescom neue Kostümbestimmungen: Alle Nachbildungen von Waffen und waffenähnliche Elemente sind nicht zugelassen. Zudem bittet der Veranstalter, auch in der Stadt auf das Tragen von Nachbildungen von Waffen und ähnlichen Gegenständen zu verzichten.
Damit sollten "insbesondere Kinder und Familien sowie andere Besucher der Gamescom, aber auch Bewohner und Gäste der Stadt Köln, nicht verängstigt" werden. Aussteller, die so genannte Walking Acts und Aktionen mit Nachbildungen von Waffen planen, müssen diese vorher beim Veranstalter anmelden.
Die Gamescom 2016 findet vom 17. bis zum 21. August 2016 auf dem Kölner Messegelände statt. Privatbesucher können ab dem 18. August 2016 die Hallen betreten, der erste Tag ist wie in den Jahren zuvor für Fachbesucher reserviert. 2015 besuchten über 345.000 Besucher aus 96 Ländern die Gamescom, 806 Unternehmen aus 45 Ländern zeigten Neuheiten.


