Games: US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

"Spektakulär" findet der wichtigste US-Branchenverband das Wachstum von Gaming-Hardware und -Software im Jahr 2017. Mittlerweile beschäftigen die Unternehmen der Spieleindustrie mehr als 220.000 Mitarbeiter allein in den USA.

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Besucher der Spielemesse E3 im Juni 2017 in Los Angeles
Besucher der Spielemesse E3 im Juni 2017 in Los Angeles (Bild: Michael Kovac/Getty Images for Nintendo)

Die Unternehmen der Spieleindustrie konnten 2017 in den USA einen starken Umsatzanstieg verzeichnen. Um rund 18 Prozent ist das Geschäft gewachsen - von 30,4 Milliarden im Jahr 2016 auf rund 36 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Das hat die Entertainment Software Association (ESA) bekannt gegeben, der wichtigste Branchenverband in den USA.

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Der Umsatz mit Spielen, Abonnements für MMORPGs und Käufen im Spielgeschehen lag 2017 bei 29,1 Milliarden US-Dollar - 2016 waren es 24,6 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Hardware und Zubehör (ohne PC-Käufe) ist von 5,8 Milliarden im Jahr 2016 auf 6,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 gestiegen. Die Zahlen hat das Marktforschungsunternehmen The NPD Group erhoben, für die Erfassung der Umsätze im Mobilbereich war das Unternehmen App Annie zuständig.

Die Verantwortlichen der ESA sind von dem Umsatzwachstum natürlich begeistert. Verbandschef Michael D. Gallagher nennt es "spektakulär". Er schwärmt davon, dass "Entwickler, Künstler und Geschichtenerzähler die hellsten Lichter in der US-Wirtschaft" seien. Nach seinen Angaben beschäftigt die Branche derzeit rund 220.000 Mitarbeiter in den USA.

Ein Grund für die guten Geschäfte dürfte sein, dass 2017 sehr viele starke Spiele auf den Markt gekommen sind, die sich entsprechend gut verkauft haben. Bestseller war nach Angaben von The NPD Group das Actionspiel Call of Duty: WW2. Auch die Konsolenhersteller hatten ein mehr als ordentliches Jahr.

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Besonders gut lief es für Nintendo: Das Unternehmen hat kürzlich bekannt gegeben, dass die Nintendo Switch mit rund 4,8 Millionen verkauften Geräten die bislang bestverkaufte Konsole des Herstellers in den USA sei. Bei einem Verkaufspreis von rund 300 US-Dollar pro Switch hat Nintendo allein mit der Hybridkonsole rund 1,44 Milliarden US-Dollar zum Umsatz mit Hardware beigetragen.

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