Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Games: US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Red Dead Redemption 2 , dazu Black Ops 4 sowie starke Umsätze mit Hardware und Zubehör: Nie zuvor seit dem Beginn der Aufzeichnungen haben Spieler in den USA mehr für Games ausgegeben als im Oktober 2018.
/ Peter Steinlechner
49 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)
Artwork von Red Dead Redemption 2 Bild: Rockstar Games

Die Konsumenten in den USA haben im Oktober 2018 rund 1,55 Milliarden US-Dollar für Games, Spielehardware und -zubehör ausgegeben. Das ist nach Angaben des Marktforschungsunternehmens The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) ein Plus von 73 Prozent gegenüber den Umsätzen im Oktober des Vorjahres, in dem rund 894 Millionen US-Dollar erreicht wurden.

Zum Vergleich: In Deutschland wurden laut offiziellen Angaben des deutschen Branchenverbands Game im gesamten Jahr 2017 im Spielemarkt rund 3,3 Milliarden Euro erlöst.

Red Dead Redemption 2 – Test
Red Dead Redemption 2 – Test (03:14)

Das Wachstum im Oktober 2018 in den USA war vor allem durch den Absatz von Spielen getrieben: Der Umsatz lag bei rund 965 Millionen US-Dollar – das sind gut 104 Prozent mehr als die 473 Millionen US-Dollar im Vorjahresmonat. Der bisherige Rekord lag bei 743 Millionen US-Dollar im Oktober 2008.

Bestverkauftes Spiel war Call of Duty – Black Ops 4, gefolgt von Red Dead Redemption 2. Der Vergleich ist allerdings problematisch, weil das neue Call of Duty am Monatsanfang, das neue Werk von Rockstar Games aber erst am Monatsende auf den Markt kam. Auf dem dritten Platz folgt Assassin's Creed Odyssey, auf Rang 4 ist die Basketballsimulation NBA 2K19 zu finden und auf Platz 5 steht Super Mario Party.

Call of Duty Black Ops 4 – (Trailer Blackout)
Call of Duty Black Ops 4 – (Trailer Blackout) (02:14)

Die Angaben von The NPD Group basieren auf den Verkaufszahlen des stationären Handels, angereichert teils um die von den Herstellern gemeldeten Onlineverkäufe. Dabei machen aber nicht alle Publisher mit, Blizzard etwa äußert sich nicht zum Absatz in seinem Battle.net.

Auch bei Hardware und Software griffen die Käufer in den USA ordentlich zu. Der Umsatz bei Hardware – primär sind damit Konsolen und Gaming-PCs gemeint – stieg gegenüber dem Oktober 2017 um 26 Prozent auf 300 Millionen US-Dollar. Die Sparte Zubehör, zu der etwa Headsets oder Eingabegeräte gehören, legte um 54 Prozent auf 280 Millionen US-Dollar zu.


Relevante Themen