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Games Store: Epic kündigt eigenes Konkurrenzportal zu Steam an

Mit besseren Konditionen für Entwickler und Beteiligungen für Streamer will Epic Games (Fortnite) direkt in Konkurrenz zu Steam treten. Neben Spielen für Windows-PC und MacOs soll es langfristig auch Games für Android und andere offene Betriebssysteme geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Epic Games Store
Artwork des Epic Games Store (Bild: Epic Games)

Das Entwicklerstudio Epic Games (Fortnite Battle Royale) kündigt in seinem Blog an, ein eigenes Verkaufsportal für Computerspiele zu eröffnen. Der Konkurrent ist klar und wird bei der Vorstellung durch Epic-Chef Tim Sweeney mehrfach genannt: Steam, hinter dem Valve Corporation steckt. Der Epic Games Store soll "demnächst" - konkreter wird es noch nicht - eröffnet werden. Anfangs soll es dort nur von der Firma ausgesuchte Titel für Windows-PC und MacOS geben. Im Laufe des Jahres 2019 soll das Angebot nach und nach vergrößert werden, außerdem soll es Spiele für "Android und andere offene Plattformen" geben.

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Epic will unter anderem mit besseren Konditionen als Steam dafür sorgen, dass Entwickler ihre Werke beim Games Store anbieten. Grundsätzlich behält Epic 12 Prozent Provision bei jedem Verkauf für sich, 88 Prozent bekommt also der Entwickler. Das ist bedeutend mehr als bei Steam, wo die Entwickler je nach Umsatzhöhe zwischen 70 und 80 Prozent erhalten. Valve hatte die Höhe der Beteiligung erst vor wenigen Tagen zugunsten vor allem großer Entwickler und Publisher geändert - vermutlich im Vorgriff auf den Epic Games Store.

Sweeney stellt in seiner Ankündigung ein paar weitere Funktionen vor, mit denen er gegenüber Steam punkten möchte. So sollen Influencer, die etwa über ihren Kanal auf Youtube oder Twitch einen Spieler zum Epic Games Store weiterschicken und mindestens 10.000 Abonnenten haben, im Rahmen eines Partnerprogramms einen Umsatzanteil erhalten. Die Höhe bestimmen die jeweiligen Entwickler. Nach dem Start will Epic 24 Monate lang die ersten fünf Prozent übernehmen.

Außerdem sollen Entwickler umfangreiche Möglichkeiten bekommen, über optionale Newsetter und ähnliches mit Käufern in Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus wird es auf der Vorstellungsseite des Spiels keine automatisch eingeblendete Werbung für Konkurrenzprodukte geben.

Der Epic Games Store steht Spielen auf Basis aller Engines offen, Sweeney nennt ausdrücklich auch seinen wichtigsten Wettbewerber Unity. Allerdings müssen Games, bei denen die von Epic programmierte Unreal Engine zum Einsatz kommt, keine Lizenzgebühren für Umsätze zahlen, die über den Epic Games Store erzielt werden.

Nachtrag vom 7. Dezember 2018, 8:45 Uhr

Der Epic Games Store ist eröffnet, und zwar auch für Kunden aus Deutschland. Das Angebot zum Start wirkt noch sehr eingeschränkt. Einige auf Steam schon erhältliche Spiele werden erst für "demnächst" angekündigt, etwa Darksiders 3 und Subnautica - Letzteres soll es dann aber kostenlos geben. Der Zugang zum Store ist unter anderem mit den Login-Daten von Fortnite möglich.



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cyg 08. Dez 2018

Und schon zeigt Epic kundenfeindliches Verhalten und versucht anderen Stores die Spiele...

Hotohori 08. Dez 2018

Beim Store Launch Trailer dachte ich erst ich hab mich verguckt, aber das bisher PS4...

Crass Spektakel 07. Dez 2018

Wann hat Du das letzte Mal die Steam-Konkurrnz angesehen? Selbst Wargaming (World of...

Crass Spektakel 07. Dez 2018

Epic will ja einen Curated Store ala GOG anbieten. D.h. Klasse statt Masse und wenn ein...

Crass Spektakel 07. Dez 2018

DRM-freie Software hat Steam auch da DRM bei Steam kein Zwang sondern eine Option ist...


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