• IT-Karriere:
  • Services:

Games: Spielebranche verdient mit und trotz Mikrotransaktionen

Umsatzwachstum und steigende Gewinne: Ubisoft legt positive Geschäftszahlen vor, und auch bei Take 2 läuft es derzeit - allerdings ist Konzernchef Strauss Zelnick aufgefallen, dass die Einnahmen durch Mikrotransaktionen auf Kosten der Kundenzufriedenheit gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch die Mikrotransaktionen in Assassin's Creed Origins werden kritisiert.
Auch die Mikrotransaktionen in Assassin's Creed Origins werden kritisiert. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Im Rahmen der Bekanntgabe von Geschäftszahlen hat sich Strauss Zelnick, Chef von Take 2 (die Firma hinter Rockstar und 2K Games) auch über Mikrotranskationen geäußert. Er nehme durchaus wahr, dass es "Widerstände" auf Kundenseite gibt, und nehme das "sehr, sehr ernst". Zelnick bezieht sich konkret vor allem auf das Sportspiel NBA 2K18. Auch Golem.de hatte beim Test die gegenüber den Vorgängern nochmals zahlreicheren Optionen kritisiert, die gegen den Einsatz von Echtgeld schneller den eigenen Charakter aufwerten können.

Stellenmarkt
  1. Auswärtiges Amt, Bonn, Berlin
  2. Hays AG, Augsburg

Allerdings weist Zelnick laut Dualshockers.com darauf hin, dass die Spieler trotz aller lautstark geäußerten Kritik sehr zufrieden mit NBA 2K18 seien. Games seien außerdem ein "wanna-have business, not a must-have business" - sprich: Wer sich an Mikrotransaktionen stört und nicht kauft, werde daran nicht zugrunde gehen. Künftig werde es in allen Spielen von Take 2 irgendeine Form von "wiederkehrenden Konsumentenumsätzen" geben - was allerdings nicht zwingend in Form von Mikrotransaktionen.

Zelnick hat außerdem erneut bestätigt, dass das für Anfang 2018 angekündigte Red Dead Redemtpion 2 einen Onlinemodus haben wird - es wäre ein Wunder, wenn der nicht ähnlich monetarisiert wird wie GTA 5. Vorerst läuft das Geschäft aber auch ohne das im Wilden Westen angesiedelte Actionspiel gut: In den Monaten Juli bis September 2017 hat das Unternehmen seinen Nettoumsatz um rund 6 Prozent auf rund 444 Millionen US-Dollar gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesteigert.

Der Anteil von "wiederkehrenden Konsumentenumsätzen" lag bei 48 Prozent, was eine Steigerung von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotzdem fiel ein Nettoverlust von 2,7 Millionen US-Dollar an, während im Vorjahr ein Profit von 36,4 Millionen US-Dollar verbucht werden konnte.

Auch Ubisoft hat aktuelle Zahlen gemeldet. Das Actionspiel Assassin's Creed Origins konnte gegenüber dem Ende 2015 veröffentlichten Assassin's Creed Syndicate innerhalb der ersten zehn Tage um rund 100 Prozent bei den Verkaufszahlen zulegen - obwohl Origins ebenfalls von der Community für Mikrotransaktionen kritisiert wurde.

Ubisoft hat in den sechs Monaten von April bis September 2017 den Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um satte 65,7 Prozent auf 466 Millionen Euro gesteigert. Ursache waren vor allem gute Verkaufszahlen von Mario + Rabbids Kingdom Battle, Ghost Recon Wildlands, Rainbow Six Siege und For Honor; Assassin's Creed Origins kam erst nach Abschluss des Halbjahrs auf den Markt. Unterm Strich konnte Ubisoft in den sechs Monaten ein Plus von 3,1 Millionen Euro verbuchen; im Vorjahr wurde noch ein Minus von 61,8 Millionen Euro gemacht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  3. 6,99€

eXXogene 13. Nov 2017

Ja genau. So wird es sein. Wenn der Anteil der zahlenden Gamer so niedrig ist wie bei...

x2k 10. Nov 2017

An der Stelle macht sich eine uneigennützig der Menschen bemerkbar, der grenzenlose...

Daem 10. Nov 2017

Nach deiner Logik dürfte man an "Freemium" generell nichts auszusetzen haben, da die...

Bluejanis 10. Nov 2017

Genau das ist es leider. Und durch Cheaten geht der (Langzeit-) Spielspaß verloren...

VigarLunaris 09. Nov 2017

wir erinnern uns an : Auto ... und man konnte Klima und Radio getrennt erwerben? Haus...


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /