Games: Epic Games Store schließt durch Spielegeschenke zu Steam auf

Mehr als 60 Millionen Menschen spielen monatlich auf dem Epic Games Store. Spielegeschenke dürften aber nicht für die Führung reichen.

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Epic Games verschenkt Spiele, um bessere Nutzerzahlen zu erreichen.
Epic Games verschenkt Spiele, um bessere Nutzerzahlen zu erreichen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Der Epic Games Store konnte im vergangenen Monat 61 Millionen aktive Spieler verzeichnen. Das berichtet das Spielestudio Epic Games in einer Pressemitteilung. Damit kommt die Plattform der noch immer führenden Konkurrenz Steam näher, die im Jahr 2019 etwa 91 Millionen Spieler im Monat zählte. Für den raschen Spieleranstieg der noch recht jungen Software von Epic Games gibt es auch einen Grund: Es werden in regelmäßigen Intervallen Spiele verschenkt.

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Erst kürzlich hatte Epic Games dieses Programm mit dem Marketingprojekt The Vault noch einmal für Spieler attraktiver gemacht. Vom 14. Mai bis zum 18. Juni 2020 wurden beliebte Spiele wie GTA V, Borderlands: The Handsome Collection, Civilization VI und Ark Survival Evolved an Konten verschenkt, die sich zum richtigen Zeitpunkt angemeldet haben. "Wir haben in die Rechte investiert, vier der größten Spiele aller Zeiten zu verschenken", sagt Epic-Games-Store-Chef Steve Allison.

Epic Games hat bisher das Ziel nicht aus den Augen verloren und will Steams Entwicklerstudio Valve zum Handeln zwingen, indem es den Anteil am Umsatz durch Verkäufe senkt. Entwicklerstudios, die ihre Titel auf dem Epic Games Store veröffentlichen, erhalten 88 Prozent der Erlöse. Auf Steam sind es nur 70 Prozent. Außerdem erhalten Entwicklerteams für Exklusivtitel, die auf PCs nur über den Epic Games Store verkauft werden, eine Vorabzahlung vom Unternehmen.

Spiele schenken allein reicht nicht

Noch ist das finanziell für Epic Games, das zu einem großen Teil von etwa 48,4 Prozent zum chinesischen Unternehmen Tencent gehört, kein Problem. Der Battle-Royale-Shooter Fortnite für PC, Konsolen und Smartphones ist weiterhin ein sehr beliebtes Spiel bei jungen Gamern und setzte 2019 etwa 1,8 Milliarden US-Dollar um. Dort verzeichnet sich aber ein starker Abwärtstrend und das Spiel könnte in den kommenden Jahren immer unwichtiger werden.

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Es ist gut möglich, dass der Epic Games Store den Abstand zu Steam weiter verkleinert. Allerdings ist die Rückkehr des Spielepublishers Electronic Arts zu Steam auch eine potenzielle Wachstumsquelle für Valves Onlineangebot.

Da der Epic Games Store rein funktional Steam noch immer unterlegen ist, muss auch an dieser Stelle etwas getan werden. Steam bietet mit Workshops, anpassbaren Nutzerprofilen, Community-Märkten, Foren, recht einfacher Mod-Integration und anderen Funktionen einfach mehr für die Spielerschaft - abseits von geschenkten Spielen.

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n0x30n 29. Jun 2020

Aber 30% vom Profit abgreifen, weil es keine Konkurrenz gibt, das findest du Klasse, was?

Garius 25. Jun 2020

Wenn du diese Spiele nicht kanntest ist es natürlich toll sich von den teilweise sehr...

tomate.salat.inc 25. Jun 2020

Ja, nein tu ich aber nicht. Im Internet wird viel behauptet. Von daher: nein ich werde...

me2 24. Jun 2020

Für Epic sind die Leute, die sich jede Woche einloggen, und das Gratisspiel abholen und...



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