Games: Deutscher Spielemarkt wächst 2017 um 15 Prozent

Rund 3,3 Milliarden Euro Umsatz hat die deutsche Spielebranche 2017 mit Hardware, Games und virtuellen Gegenständen erwirtschaftet - mehr als je zuvor. Ausgerechnet bei klassischen Konsolen- und PC-Spielen gab es nur ein Miniplus.

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Besucher auf der Gamescom 2017 in Köln
Besucher auf der Gamescom 2017 in Köln (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Nach Jahren der Stagnation auf hohem Niveau gab es 2017 ein kräftiges Plus im deutschen Spielemarkt. Um 15 Prozent sind die Umsätze über alle Segmente hinweg auf nun 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Das hat der Verband Game (gemeinsamer Nachfolger der Brancheverbände BIU und Game) auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekanntgegeben. Ursache für das Plus: "Neue oder überarbeitete Spielekonsolen und zahlreiche Blockbuster-Spiele ließen den Markt einen ordentlichen Wachstumssprung machen", kommentiert Felix Falk, der Geschäftsführer des Game.

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Der Umsatz mit Spielen für alle Plattformen (darunter auch Smartphones und Tablets) ist auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen - ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den mit Abstand größten Anteil daran hatten die klassischen PC- und Konsolengames mit rund 1,2 Milliarden Euro. In diesem wichtigen Teilmarkt gab es ein Umsatzplus von 1 Prozent.

Einer der Gründe für dieses nur minimale Wachstum dürfte der Erfolg von Diensten wie EA Access, Playstation Plus und Xbox Live Gold sein, mit denen die Publisher 2017 rund 179 Millionen Euro Umsatz erzielt haben - ein Plus von 57 Prozent. Bei diesen Angeboten sind unter anderem monatlich wechselnde, teils hochkarätige Games inklusive, was Verdrängungseffekte auf das Geschäft mit Neuware haben dürfte.

Der Umsatz mit Mikrotransaktionen für virtuelle Güter und Zusatzinhalte ist 2017 um 28 Prozent auf 844 Millionen Euro gewachsen. Der Umsatz mit Abonnements auf Onlinespiele (wie bei World of Warcraft) sank um 4 Prozent auf 166 Millionen Euro.

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Der Markt für Konsolen und Zubehör hat gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 938 Millionen Euro zugelegt - Gründe dürften unter anderem der Erfolg der Nintendo Switch sowie der Start der Xbox One X sein. Der Umsatz mit Hybrid Toys sank 2017 auf 20 Millionen Euro.

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