Gamepad Playstation 5 im Test: Der Dualsense Edge spielt ein bisschen besser

Sehr teuer, aber gut: Der Dualsense Edge für die Playstation 5 bietet konfigurierbare Tasten, Paddles und ein tolles Kabel.

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Der Dualsense Edge im Einsatz
Der Dualsense Edge im Einsatz (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Microsoft verkauft für die Xbox schon länger ein besonders hochwertiges Eingabegerät, den Elite Controller. Nun zieht Sony nach: Der Dualsense Edge ist eine für E-Sport-Profis und anspruchsvolle Gamer gedachte Spezialversion des Dualsense - jenes Controllers, der bekanntlich jeder Playstation 5 beiliegt.

Inhalt:
  1. Gamepad Playstation 5 im Test: Der Dualsense Edge spielt ein bisschen besser
  2. Dualsense Edge: Verfügbarkeit und Fazit

Der Edge sieht minimal anders aus als der gewöhnliche Dualsense. Vor allem haben die Designer schwarze und weiße Elemente etwas anders verteilt, was bei den Tasten am deutlichsten auffällt. Ergonomisch gibt es keine Unterschiede, beide Gamepads haben die gleiche Formgebung.

Allerdings ist der Edge schwerer: Er kommt ohne Paddles auf 326 Gramm, der Standard-PS5-Controller auf 281 Gramm. Die 45 Gramm Unterschied merkt man durchaus. Wer schon das Gewicht des Dualsense grenzwertig findet, hat mit dem Edge wenig Spaß.

Er bietet natürlich die gleichen Funktionen wie das mit den Konsolen ausgelieferte Gamepad, dazu kommen allerdings einige Extras. So werden zwei zusätzliche Knubbel für die Analogsticks mitgeliefert, die man je nach Bedarf aufstecken kann.

Neben der Standardfassung dieser Sticks gibt es solche mit Wölbung nach oben. Zum Wechseln wird die verwendete Version schlicht nach oben abgezogen und dann die neue aufgedrückt, bis sie laut hörbar einrastet.

Auf der Rückseite des Dualsense Edge können wir zwei Paddles anbringen. Das gab es beim Dualshock der Playstation 4 nur mit dem separat erhältlichen Rücktasten-Ansatzstück zum Aufstecken. Der neue Controller hat das also unmittelbar integriert.

Sony liefert zwei Versionen von Paddles mit: eine mit langen Hebeln und eine kurze ohne Hebel. Der Unterschied ist in der Praxis gar nicht so deutlich spürbar, wie man vermuten könnte. Uns gefällt die Variante mit Hebel ein bisschen besser. Das Aufstecken kann sich beim ersten Versuch hakelig anfühlen, klappt nach kurzer Gewöhnung aber problemlos.

Die Module mit den Analogsticks können entnommen und gegen neue getauscht werden. Dazu muss man einen kleinen Sperrriegel auf der Rückseite verschieben und dann neben den Modulen einen silbernen Hebel nach oben klappen. Auch das funktioniert auf Anhieb.

Es gibt nur eine Art dieser Module. Sony bietet also keine Analogsticks mit härterer oder weicherer Federung. Sie sind als Ersatz für ausgeleierte oder anderweitig defekte Sticks gedacht.

Beim Edge können wir die Drucktiefe der Triggertasten mit kleinen Schiebereglern verstellen. In Actionspielen verkürzen wir die Einstellung, so dass wir etwa beim Abfeuern von Waffen weniger pressen müssen - das ist sehr angenehm! In Rennspielen lassen wir die Originaleinstellung mit dem weiten Weg, um die Geschwindigkeit möglichst fein justieren zu können.

  • In der Schatulle des Dualsense Edge befinden sich alle Paddles und Aufsteck-Analogsticks sowie das sonstige Zubehör. (Bild: Steinlechner / Golem.de)
  • Links der Edge, rechts der Standard-Dualsense (Bild: Steinlechner / Golem.de)
  • Die Module mit den Analogsticks können ganz einfach entnommen werden. (Bild: Steinlechner / Golem.de)
  • Das sind die Paddles mit den längeren Hebeln. (Bild: Steinlechner / Golem.de)
  • Die Schachtel des Edge ist ziemlich groß. (Bild: Steinlechner / Golem.de)
  • Mit einer Funktionstaste rufen wir überall auf der PS5 das Edge-Menü auf. (Bild: Sony / Screenshot: Golem.de)
  • Die Deadzone der Sticks lässt sich in mehreren Stufen regeln. (Bild: Sony / Screenshot: Golem.de)
  • Beim Edge können wir fast alle Tasten umbelegen. (Bild: Sony / Screenshot: Golem.de)
  • Hier stellen wir die Trigger-Deadzone ein. (Bild: Sony / Screenshot: Golem.de)
In der Schatulle des Dualsense Edge befinden sich alle Paddles und Aufsteck-Analogsticks sowie das sonstige Zubehör. (Bild: Steinlechner / Golem.de)

Per Software (fest in der PS5-Firmware installiert) können wir auf dem Edge weitere Einstellungen in drei konfigurierbaren Profilen hinterlegen, dazu kommt das bekannte Standardprofil. Über Funktionstasten an den beiden Modulen der Analogsticks können wir jederzeit zwischen Profilen wechseln und diese konfigurieren.

Interessanter finden wir die sogenannte Deadzone: Damit legen wir fest, wie mit Bewegungen des Analogsticks umgegangen wird. Unter anderem können wir die Trigger-Deadzone einstellen - also, wie stark wir auf eine Taste drücken müssen, bis die Eingabe erkannt wird.

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Dualsense Edge: Verfügbarkeit und Fazit 
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