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Gameface Labs Mark IV: Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

Das Gameface Labs Mark IV ist ein drahtloses Head-mounted Display für Android und basiert auf einem integrierten Snapdragon- oder Tegra-SoC. Der aktuelle Prototyp hat ein 5,5-Zoll-LCD mit 2.560 x 1.440 Pixeln, künftig ist wieder ein OLED-Panel geplant.

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Älterer Prototyp des Gameface Labs Mark IV mit 1080-OLED
Älterer Prototyp des Gameface Labs Mark IV mit 1080-OLED (Bild: Road to VR)

Die echte virtuelle Realität liefert das Gameface Labs Mark IV, mag auch das Oculus Rift mit schicker PC-Grafik und OLED-Panel auftrumpfen: Ersteres kommt ohne Kabel aus, kein Strang fesselt den Spieler an den Computer. Möglich wird dies bei Gameface Labs' Mark IV durch eine im 3D-gedruckten Prototyp integrierte Android-Plattform samt Headtracking.

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"Wir nutzen unser eigenes Interface; der Snapdragon 800 und der Tegra 4 sind zudem sehr leistungsfähige SoCs", sagt Ed Mason. Der Brite gründete Gameface Labs Anfang 2013 und entwickelt seitdem das Mark IV (Arbeitstitel) ständig weiter. Die aktuelle Version nutzt Jelly Bean und ein 5,5-Zoll-LCD mit 2.560 x 1.440 Pixeln - gut drei Viertel mehr als das Oculus Rift Development Kit 2 und Sonys Project Morpheus. "Die einzelnen Bildpunkte sind kaum zu erkennen, dadurch tritt fast kein Fliegengittereffekt auf wie bei anderen HMDs."

Der auf der CES 2014 gezeigte Prototyp basierte noch auf einem OLED-Panel mit 1080p-Auflösung. "Wir haben und werden weiter mit verschiedenen Panel-Sorten experimentieren. LCD wie OLED hat Vor- und Nachteile, es ist immer ein Trade-off", gab Mason zu bedenken. OLED-Panels mit 1440p sind selten, das erste dieser Art wurde von AU Optronics entwickelt. "Wie alle anderen wünschen wir uns 2K und mehr pro Auge, das hängt aber auch damit zusammen, wann wir unser HMD veröffentlichen", sagte der Gameface-Gründer und spricht damit immersive 3.840 x 2.160 Pixel an. "Geplant ist derzeit Ende 2014 oder Anfang 2015, ganz sicher ist dieser Termin jedoch nicht".

Bis dahin testet Gameface Labs neue Android-Versionen und SoCs: "Aus VR-Sicht unterscheidet sich Kitkat nach allem, was wir wissen, nicht drastisch von Jelly Bean. Wir verwenden ohnehin nur recht wenige Android-Features, die neuen Screen-Sharing-Funktionen aber sind ziemlich cool. Zudem bin ich mir sicher, wir finden noch mehr", erklärt Mason. Für Entwickler hat Gameface Labs ein Unity-Plugin programmiert, zudem arbeiten die Briten an einer UE4- und C#-Implementierung. Ein SDK soll folgen, wenn das HMD veröffentlicht ist.

Damit die Unreal Engine 4 rund läuft, arbeiten die Entwickler mit einem Jetson TK1 und weiteren 64-Bit-Plattformen mit ARM-Kernen. Details nannte Mason nicht, denkbar sind ein Snapdragon 808 oder 810. Diese seien wie Nvidias Tegra K1 ein großer Schritt nach vorn, selbst Last-Gen-Konsolenqualität sei damit möglich. Damit schwindet der Rift-Vorteil der schicken PC-Grafik.



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valentin 18. Apr 2014

Ich kann mit meiner eigenen Arbeit auch noch ein wenig was zur discussion beitragen...

savejeff 17. Apr 2014

die frühen amerikanischen Autos haben mit V8 mit riesen Hubraum angefangen. VR mit...

körner 17. Apr 2014

Golem sprach zuerst mit dem GFL :)

blackout23 17. Apr 2014

Die beiden Systeme kann man sowieso nicht vergleichen, weil Oculus ein Monitor ist den...


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