Gamedesk: Vogel-Flugsimulator Aero sucht Geld

Physikalisch korrekten Vogelflug will Gamedesk mit Aero simulieren. Ein kostenloser Prototyp ist erhältlich, für die Open-World-Version bitten die Entwickler die Community um Unterstützung.

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Aero
Aero (Bild: Gamedesk)

Fliegen wie ein Vogel ist gar nicht so einfach - zumindest in Aero kann es leicht mal passieren, dass das Flattervieh nach ein paar Sekunden des Gleitens in den Ozean stürzt. Aero ist ein Vogel-Flugsimulator, von dem derzeit ein früher Prototyp als kostenloser Download für iPad, iPod Touch und iPhone (ab iOS 3.1.3.) auf iTunes erhältlich ist.

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Das Entwicklerstudio Gamedesk will aus der Anwendung ein großes Offene-Welt-Spiel machen, in dem Spieler mit ihrem Vogel über Inseln sausen, Geheimnisse entdecken und kleine Missionen absolvieren können. Dazu sucht das Studio über Kickstarter nach Unterstützern, die insgesamt mindestens 100.000 US-Dollar bereitstellen. Über 27.000 US-Dollar sind bereits zusammengekommen, allerdings läuft das Projekt nur noch bis zum 28. Dezember 2012. Unterstützer aus den USA können ihr Geld sogar steuerlich absetzen - Gamedesk ist eine der Bildung verpflichtete Non-Profit-Organisation.

Für eine gewisse Aufmerksamkeit in den US-Medien sorgt der für die wissenschaftlichen Aspekte zuständige Bill Nye - der Herr ist die etwas skurrilere nordamerikanische Version des Deutschen Ranga Yogeshwar. Angeblich hat er mehrere Monate mit dem Team gearbeitet, um das derzeitige Flugverhalten des Albatros in Aero zu modellieren. Ein paar Unstimmigkeiten gibt es allerdings noch: So ist es derzeit problemlos möglich, bei flatternden Flügeln eine langsame Drehung um die Längsachse auszuführen - was in der Realität wohl kaum ein echter Vogel schaffen dürfte.

Wenn alles wie geplant verläuft, soll die Vollversion von Aero im Februar 2013 fertig sein; falls 115.000 US-Dollar zusammenkommen, soll das Serious Game auch für Windows-PC und Android erscheinen. Wie bei allen Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht, könnte das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Kunden ihr Geld wiedersehen.

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