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Artwork aus GTA 5
Artwork aus GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

Game Writer: Warum Quereinsteiger selten gute Storys für Spiele schreiben

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Artwork aus GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

Die Videospielbranche boomt und lockt damit auch viele Quereinsteiger auf der Suche nach lukrativen Jobs an. Schriftsteller und Drehbuchautoren etwa, die auch mal eine schöne Spielestory schreiben wollen. Jedoch haben die wenigsten Ahnung von Spielentwicklung - und scheitern bisweilen kläglich.
Von Jennifer Fraczek

Bei Filmen und Serien sind die Drehbuchautoren die eigentlichen Protagonisten. Auch wenn sie nicht so prominent wie Schauspieler und Regisseure sind: Mit ihrer Geschichte, ihren Figuren steht und fällt das ganze Projekt. Viele sehen sich mittlerweile auch auf Märkten abseits von TV und Kino um, etwa auf dem der Spiele. Aus Neugier, Verspieltheit oder um am "explodierenden Markt" der neuen Medien teilzuhaben, wie der Autor Arne Sommer schrieb. Doch ihre Vorstellungen von den Anforderungen an Spieleautoren sind oft falsch.

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Gelockt werden sie auch durch die immer wiederkehrende Prophezeiung, dass in der Spielebranche bald die große Stunde der Erzähler schlagen werde. So hat der Spielentwickler Steve Ince bereits in seinem 2006 erschienenen Buch Writing for Video Games geschrieben: "Die Industrie beschäftigt in den vergangenen Jahren immer mehr Autoren, die oft aus anderen Branchen kommen - Drehbuchschreiber und Romanautoren etwa." Game Writer sei ein Beruf mit Zukunft.

Eher Script Doctor als Geschichtenerzähler

Sicher ist zumindest, dass Spielentwickler ein Beruf mit Zukunft ist. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Videospielen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, laut den Marktforschern von DFC Intelligence sollen sie 2019 bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar liegen.

Klar, dass auch Drehbuch- und Romanautoren in der Branche Fuß fassen wollen. Doch auch wenn es in den vergangenen Jahren viele storylastige Spiele gab, vor allem solche wie die mitunter etwas abschätzig als Walking Simulators bezeichneten Gone Home oder Dear Esther: Für die meisten großen Entwicklerfirmen gilt nicht der Grundsatz Story first. Wer annimmt, dass ein Spiel um eine Geschichte herum produziert wird, liegt überwiegend falsch.

Viel öfter wird an allen Aspekten eines Spiels gleichzeitig gearbeitet. Falko Löffler, der seit vielen Jahren für Spiele textet, beschreibt es so: "Es gibt da diese fünf Welten, die der Grafiker gebaut hat, und eine Rahmenhandlung, die der Game Designer sich ausgedacht hat - und der Autor muss das dann mit Text füllen." Oft sind Spiele schon einige Jahre in der Entwicklung, bevor der Autor als Externer hinzugezogen wird.

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Moe479 29. Aug 2015

tja das liebe openword problem, das ist sicher beschäftigung aber bestimmt keine...

F4yt 27. Aug 2015

Das mit den Gedankengängen fällt halt wieder unter Geschmackssache. Ohne die wäre es...

der_wahre_hannes 27. Aug 2015

Vielleicht solltest du den Artikel nochmal lesen?

suicicoo 27. Aug 2015

die Bücher von Iain Banks fallen da raus ;)

Astorek 27. Aug 2015

Ich glaube, wir meinen doch dasselbe - oder ich bin blind und sehe den Unterschied...



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