Game-Verfilmung: Uwe Boll inszeniert neuen Alone-in-the-Dark-Film

Die US-amerikanische Branchen-Website Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass der deutsche Regisseur Uwe Boll zu seinen Wurzeln zurückkehrt und erneut ein Videogame verfilmen wird: den Reboot von Alone in the Dark . Den ersten Film zu Alone in the Dark inszenierte Boll bereits 2005. Damals spielten Christian Slater und Tara Reid die Hauptrollen. Der Film wurde allerdings von den Kritikern verrissen. Später gab es noch ein Direct-to-DVD-Sequel, für das Boll aber nur als Produzent tätig war. Mit seiner Firma Event Films hat Boll die Filmrechte zu Alone in the Dark von THQ Nordic optioniert. Im Mittelpunkt der Games steht der Privatdetektiv Edward Carnby, der gegen die Untoten kämpft. Bis heute gibt es sieben Spiele, die sich millionenfach verkauft haben.
Edward Carnby kehrt zurück
Boll erklärte, dass er beim Reboot, anders als bei seinem ersten Film, näher am Spiel bleiben wird. Die Grundlage hierfür stellt das neueste Game aus dem Jahr 2024 dar. Boll sagte dem Bericht zufolge, dass er den "Esprit des Originalspiels einfangen, aber der Geschichte des neuen Spiels folgen" wolle. Und er könne es kaum erwarten, den neuen Edward Carnby zu besetzen.
Laut Bolls Produktionspartner Michael Roesch ist der Plan nicht nur, einen Film zu drehen, sondern aus dem Franchise auch eine Fernsehserie zu machen.
Der Regisseur Uwe Boll wurde in den frühen 2000er Jahren berühmt, weil er eine Reihe von Videospielen zu Filmen gemacht hatte: Den Anfang machte House of the Dead, danach folgten Alone in the Dark, BloodRayne, Postal, FarCry und Dungeon Siege.
Neue Ära der Gameverfilmungen
Boll und sein Produktionspartner Roesch arbeiten zudem an Return to Zombie Island, einer Art Fortsetzung von House of the Dead. 23 Jahre nach dem Originalfilm wollen sie hierfür alle Schauspieler des Films für eine Legacy-Fortsetzung versammeln. Boll sagte dem Hollywood Reporter, dass er der Meinung sei, dass es wieder ein erhöhtes Interesse beim Publikum an Gameverfilmungen gebe. Dabei verwies er auf die Erfolge des Minecraft-Films und der Sonic-the-Hedgehog-Reihe.