Game-Streaming: Geforce Now erhält RTX-Server für Raytracing-Spiele

Bisher unterstützt Nvidias Geforce Now kein Raytracing in Spielen, das ändert sich aber im Herbst 2019: Dann sollen RTX-Server-Pods mit Quadro-Grafikkarten von Partnern wie Softbank verfügbar sein.

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Nvidia-CEO Jensen Huang stellt RTX-Server für Geforce Now vor.
Nvidia-CEO Jensen Huang stellt RTX-Server für Geforce Now vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat auf der GPU Technology Conference im kalifornischen San Jose aktualisierte Hardware für den eigenen Spiele-Streaming-Service, genannt Geforce Now (Test), angekündigt: Im dritten Quartal 2019 werden die RTX-Server-Pods eingeführt, welche bis zu 1.280 Grafikkarten mit Turing-Chips enthalten und die für das Streaming von PC-Spielen eingesetzt werden können.

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Die größte Ausbaustufe eines RTX-Servers besteht aus 40 Turing-GPU-basierten Tesla-Karten in einem Rack mit acht Höheneinheiten (8U), es soll aber auch 4U- und 2U-Varianten sowie Optionen mit Quadro RTX 8000/6000 geben. Im besten Fall erhalten Gamer also die Leistung einer Geforce RTX 2080 in der Cloud, womit dann Titel wie Metro Exodus (Technik-Test) mit Raytracing-Effekten flüssig laufen. Obendrein ist die DLSS-Kantenglättung (Deep Learning Supersampling) möglich, die auf Kosten der Bildqualität die Framerate steigert.

Vorerst wird Nvidia selbst keine RTX-Server für Geforce Now einsetzen, da sich der Dienst auf unbestimmte Zeit noch in der Beta-Phase befindet. Allerdings wurde die Geforce Now Alliance gebildet, zu deren ersten Mitgliedern die japanische Softbank sowie LG Uplus aus Südkorea gehören. Beide Anbieter planen Cloud-Gaming-Plattformen mit RTX-Server in den kommenden Monaten. Abseits vom Spiele-Streaming eignen sich die Systeme auch für Rendering, zur Virtualisierung und zum kooperativen Arbeiten. Nvidia hat hierfür Omniverse entworfen, eine kollaborative Plattform mit Echtzeitaktualisierung, die unter anderem Autodesks Maya und Epics Unreal Engine 4 unterstützt.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia hin an der GTC in San Jose teilgenommen, die Reisekosten wurden gänzlich von Nvidia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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