Game: Deutscher Spielemarkt wächst 2020 um 32 Prozent

Der Umsatz mit klassischen Games legte 2020 um rund elf Prozent zu. Wesentlich größer war das Plus unter anderem bei Spieleabos.

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Spieler mit Gamepad der Playstation 4
Spieler mit Gamepad der Playstation 4 (Bild: Alex Pantling/Getty Images)

Der deutsche Markt für Computerspiele sowie für die dazugehörende Hardware ist 2020 um 32 Prozent auf ein Volumen von 8,5 Milliarden Euro gewachsen. Das hat der Branchenverband Game mit Daten von GfK und App Annie ermittelt.

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Nach Angaben des Game legte der Umsatz mit Onlinediensten um rund 50 Prozent auf 692 Millionen Euro zu. In dieses Segment fallen Abo- und Cloud-Gaming-Services wie Xbox Game Pass, EA Play, Nintendo Switch Online, Playstation Plus und Ubi+.

Ebenfalls deutlich zugelegt haben die Erlöse mit In-Game- und In-App-Käufen. Insgesamt wurden mit derartigen Mikrotransaktionen über 3,2 Milliarden Euro erlöst - das ist ein Plus von 44 Prozent innerhalb eines Jahres.

Mit dem Kauf klassischer Computer- und Videospiele über Handel und Online-Stores konnten rund 1,1 Milliarden Euro erlöst werden und damit elf Prozent mehr als noch 2019. Das relativ niedrige Wachstum dürfte zumindest zum Teil die Ursache haben, dass die Kunden die Spiele nicht mehr kaufen, sondern das gleiche Produkt im Abo beziehen.

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Mit dem Abonnement einzelner Spiele, etwa World of Warcraft oder Final Fantasy 14, konnte 44 Prozent mehr umgesetzt werden. Dieses Marktsegment wuchs damit auf 163 Millionen Euro.

Der Game lässt keinen Zweifel, dass vor allem die Coronakrise für das Plus im Gesamtmarkt gesorgt hat. "Das außerordentlich starke Wachstum zeigt, wie wichtig Games im Corona-Jahr 2020 waren", sagt Felix Falk, der Geschäftsführer des Verbandes.

Die Spiele haben nach seiner Ansicht "Millionen Menschen zusammengebracht, Spielerinnen und Spieler trotz fehlender Reisemöglichkeiten fremde Welten entdecken lassen, beim Homeschooling unterstützt oder einfach nur für gute Unterhaltung trotz der Pandemie gesorgt."

Nach Ansicht von Falk hätte die Branche sogar noch stärker wachsen können, wenn es keine Lieferengpässe bei Konsolen oder Gaming-Grafikkarten gegeben hätte. Für die Zukunft erwartet Falk weiteres Wachstum: "Viele deutsche Haushalte haben in der Coronapandemie technisch aufgerüstet und sind damit fit für die Spiele-Hits der kommenden Jahre."

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