Mit dem Galaxy Z Trifold hat Samsung nach Huawei ein faltbares Smartphone auf den Markt gebracht, das sich nicht nur einmal, sondern zweimal klappen lässt. Dank zweier Scharniere lässt sich das zusammengeklappte 6,5 Zoll große Gerät auf Tabletgröße auffalten. Golem hat sich das Smartphone bei der CES 2026 genauer angeschaut – und ist vom Konzept weiterhin überzeugt.
Äußerlich wirkt das Trifold, das trotz des Namens nicht dreimal, sondern nur zweimal gefaltet wird, zunächst wie ein etwas aus dem Leim gegangenes Galaxy Z Fold 7. Mit knapp 13 mm ist das Smartphone wesentlich dicker als herkömmliche Geräte oder die bekannten Falter im Buchformat. Auch das Gewicht liegt mit offiziell 309 Gramm deutlich über dem, was ein normales Smartphone wiegt.
Und das merkt man bei der Nutzung: Schon beim ersten Anfassen fällt uns auf, was für ein Knochen das Trifold ist. Wir machen Samsung allerdings keinen Vorwurf daraus: Mit drei Flügeln, die zwischen 3,9 und 4,2 mm dick sind, ist das Trifold ausgeklappt sehr dünn. Irgendwo muss das Material beim Zusammenklappen ja bleiben, und für ein 10-Zoll-Tablet sind 309 Gramm nicht allzu viel.
Außendisplay mit guten Maßen
Ist das Trifold zusammengeklappt, lässt es sich wie ein herkömmliches Smartphone verwenden. Das 6,5 Zoll große Außendisplay hat eine Auflösung von 2.520 x 1.080 Pixeln, unterstützt Bildraten bis 120 Hz und hat eine maximale Helligkeit von 2.600 cd/m² – entsprechend sehen Bildinhalte sehr gut aus. Auch das Format stimmt: Das Display ist breit genug, um auch gut darauf tippen zu können.
Der Hingucker ist aber das innere Display, das aufgeklappt 10 Zoll groß ist, sowie eine Auflösung von 2.160 x 1.584 Pixeln, eine maximale Bildrate von 120 Hz und eine maximale Helligkeit von 1.600 cd/m² hat. Das Aufklappen wird dadurch erleichtert, dass der untere Flügel etwas breiter als die anderen beiden ist, weshalb der Daumen ihn gut greifen kann. Bei der Nutzung im zusammengeklappten Zustand stört uns das nicht.
Bild 1/26: Das Galaxy Z Trifold von Samsung lässt sich zu einem Tablet ausklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/26: Das Smartphone ist aufgeklappt zwischen 3,9 und 4,2 mm dick. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/26: Das Außendisplay misst 6,5 Zoll, entsprechend gut lässt sich das Trifold als herkömmliches Smartphone verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/26: Zusammengeklappt ist das Trifold allerdings auch knapp 13 mm dick. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/26: Aufgrund des aus dem Gehäuse ragenden Kameramoduls wackelt das Trifold merklich auf dem Tisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/26: Auch zum Tablet aufgeklappt wackelt das Gerät. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/26: Das Trifold wird von links nach rechts zusammengefaltet - machen wir es falsch, werden wir gewarnt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/26: Aufgeklappt lässt es sich auf dem Trifold sehr gut browsen oder auch Videos schauen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/26: Auch im Hochformat lässt sich das Smartphone gut verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/26: Die Rückseite des aufgeklappten Trifold (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/26: Das Außendisplay hat ein gutes Format. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/26: Mit 309 Gramm ist das Trifold kein Leichtgewicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/26: Der unterste Flügel ist etwas breiter, was das Aufklappen erleichtert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/26: Die Scharniere des Trifold machen auf uns einen guten Eindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/26: Das Kameramodul ragt beim Trifold deutlich aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/26: Das Trifold ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/26: So wird das Trifold richtig zusammengeklappt - von links nach rechts. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/26: Die innen liegende Frontkamera hat 10 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/26: Die Scharniere des Trifold ...
Bild 20/26: ... sind unterschiedlich breit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/26: Das Trifold ist nicht staubdicht, aber vor Wasser geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/26: Das Trifold kostet in Südkorea umgerechnet über 2.100 Euro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/26: Die Falze im Inneren sind sehr unauffällig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/26: Das Trifold im Vergleich mit Googles Pixel 10 Pro Fold (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/26: Multitasking funktioniert auf dem Trifold sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/26: Der Desktopmodus Dex lässt sich auf dem Gerät selbst ausführen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das Aufklappen wird zusätzlich vereinfacht, da die Scharniere beim Öffnen regelrecht zurückschnellen – wir haben andere Foldables im Test gehabt, bei denen der Aufklappvorgang wesentlich umständlicher war. Geöffnet wird das Trifold nach links; anders als Huaweis Zweifach-Falter lässt es sich konstruktionsbedingt nicht im halb geöffneten Zustand verwenden.
Das finden wir nicht schlimm, ist das Trifold aufgeklappt doch ein vollwertiges Tablet – warum sollten wir es also mit einem kleineren Display verwenden? Zum Videoschauen und Browsen eignet sich das große Display sehr gut. Die Farbwiedergabe gefällt uns, der Sound ist auch anständig – soweit wir das in der lauten Testumgebung beurteilen konnten.