Galaxy-Z-Serie im Hands-on: Samsungs Fold 4 und Flip 4 mit Top-SoCs und tollen Displays
Samsungs neue Falt-Smartphones sehen ihren Vorgängern sehr ähnlich – technisch gibt es aber einige praktische Neuerungen.
Samsung hat seine neue Generation von Smartphones mit faltbarem Display vorgestellt: das Galaxy Z Fold 4 und das Galaxy Z Flip 4. Die Modelle setzen wie ihre Vorgänger auf unterschiedliche Formfaktoren: Das Flip 4 ist ein Smartphone im Clamshell-Design, das zusammengeklappt äußerst kompakt ist. Das Fold 4 ist zusammengeklappt als normales Smartphone nutzbar und hat innen wieder einen großen zweiten Bildschirm.
In einem ersten Hands-on konnte sich Golem.de die beiden neuen Geräte bereits anschauen. Auf den ersten und vielleicht auch zweiten Blick scheinen sich die Modelle kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden – bei der Hardware gibt es aber ein paar Änderungen, die auch im Nutzungsalltag interessant sind.
Vom grundsätzlichen Design unterscheiden sich die beiden neuen Galaxy-Z-Modelle gegenüber denen des Jahres 2021 nicht. Beide Geräte sind sehr hochwertig verarbeitet und nach IPX8 vor Wasser geschützt. Staub mögen Samsungs faltbare Smartphones immer noch nicht, Wasser hingegen soll ihnen nicht viel anhaben können.
Flip 4 mit kleinem Außendisplay
Das Flip 4 hat wieder einen kleinen Bildschirm auf der Vorderseite. Klappen wir das Smartphone auf, kommt der 6,7 Zoll große, faltbare AMOLED-Bildschirm zum Vorschein. Er hat eine Auflösung von 2.640 x 1.080 Pixeln und unterstützt eine Bildrate von 1 bis 120 Hz. In der Mitte des Displaypanels ist erneut ein recht deutlich sichtbarer Falz zu sehen.
Video: Samsung Fold 4 und Flip 4 - Hands on [2:30]
Auch beim Darüberstreichen bemerken wir das Scharnier recht deutlich. Die Farben sind wie von Samsung gewohnt recht kräftig, insgesamt macht das Display auf uns einen guten ersten Eindruck. Es ist durch eine sehr dünne Glasschicht geschützt, aber nicht so kratzfest wie Displays mit Gorilla Glass.
Das Fold 4 hat außen ein 6,2 Zoll großes AMOLED-Display, das genauso groß ist wie beim Fold 3. Allerdings hat Samsung die Ränder um den Bildschirm verkleinert, weshalb das Format ein wenig breiter ist – das finden wir bei der Bedienung wesentlich angenehmer. Die Auflösung liegt bei 2.316 x 904 Pixeln, die Bildrate ist zwischen 48 und 120 Hz variierbar. Das Display wird durch Gorilla Glass Victus+ geschützt.
Klappen wir das Fold 4 auf, kommt ein 7,6 Zoll großer AMOLED-Bildschirm zum Vorschein. Hier hat Samsung das Format etwas mehr in Richtung Quadrat verschoben, das Display kommt auf eine Auflösung von 2.176 x 1.812 Pixeln und ein Format von 21,6:18. Die Bildrate liegt zwischen 1 und 120 Hz. Beide Bildschirme des Fold 4 machen einen guten ersten Eindruck.