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Galaxy Z Fold und Flip 6 im Hands-on: Samsungs neue Falter kosten ab 1.200 Euro

Samsungs neue Generation an faltbaren Smartphones ist kantiger und dünner. Außerdem gibt es nun auch hier reichlich KI -Optionen.
/ Tobias Költzsch
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Das Galaxy Z Fold 6 und das Galaxy Z Flip 6 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Galaxy Z Fold 6 und das Galaxy Z Flip 6 von Samsung Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Samsung hat seine neuen faltbaren Smartphones Galaxy Z Fold 6 und Galaxy Z Flip 6 vorgestellt. Im Design ähneln die beiden Modelle stark ihren Vorgängern, technisch gibt es ein paar Veränderungen. Grundsätzlich bleibt Samsung dem bisherigen Stil aber treu.

Das bedeutet, dass das Galaxy Z Fold 6 immer noch ein verhältnismäßig schmales Außendisplay im Format von 22,1:9 hat, wenngleich der AMOLED-Screen von einer Diagonalen von 6,2 auf 6,3 Zoll angewachsen ist. Die Auflösung liegt bei 2.376 x 968 Pixeln, der Bildschirm unterstützt 120 Hz.

Das faltbare Innendisplay hat eine Diagonale von 7,6 Zoll und eine Auflösung von 2.160 x 1.850 Pixeln. Auch der Innenbildschirm unterstützt eine Bildrate von 120 Hz und wird mit 2.600 cd/m² sehr hell. Die Bildschirmqualität ist außen wie innen wie von Samsung gewohnt sehr gut.

Falz beim Fold immer noch deutlich sichtbar

Beim Innendisplay fällt auf, dass der Falz in der Mitte immer noch deutlich prominenter ist als bei anderen faltbaren Smartphones. Samsung verbaute eigenen Angaben zufolge ein neues Scharnier, das fest zupackt und beim Öffnen etwas stärker aufschnappt. Das fühlt sich verglichen mit dem Oneplus Open weniger gleichmäßig an, das Scharnier knarzt aber nicht und läuft sehr geschmeidig.

Beim Galaxy Z Flip 6 ist der Falz wesentlich weniger stark ausgeprägt. Das Innendisplay hat hier eine Diagonale von 6,7 Zoll und eine Auflösung von 2.640 x 1.080 Pixel. Die Bildrate liegt bei 120 Hz, die automatische Regulierung erfolgt wie beim neuen Fold im Bereich von 1 bis 120 Hz. Auch der Bildschirm des neuen Flips soll 2.600 cd/m² erreichen.

Der Außenbildschirm nimmt wie beim Vorgänger fast die komplette Vorderseite ein, mit Ausnahme der Dualkamera. Die Kameras haben jetzt auffällige Ringe in der Gerätefarbe um die Objektive. Das Außendisplay ist 3,4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 720 x 748 Pixel.

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Beide Falt-Smartphones haben ein Gehäuse aus Aluminium und Glas. Die Verarbeitung ist wie von Samsung gewohnt sehr hochwertig, beide Modelle sind etwas kantiger als die Vorgänger. Samsung reduzierte das Gewicht beim Galaxy Z Fold 6 von offiziell 253 auf 239 Gramm, das Smartphone ist zudem das bislang flachste Fold-Modell des Herstellers.

Fold mit bekanntem Kamerasystem

Die drei Kameras des Z Fold 6 entsprechen technisch denen des Vorgängermodells: Die Hauptkamera hat 50 Megapixel, die Superweitwinkelkamera 12 Megapixel. Die Telekamera mit dreifacher optischer Vergrößerung verwendet einen 10-Megapixel-Sensor. Auf der Vorderseite ist eine Selfie-Kamera mit 10 Megapixeln eingebaut, unter dem Innendisplay steckt eine zweite Selfie-Kamera mit 4 Megapixeln.

Jetzt auch 50-Megapixel-Kamera beim Flip

Das Galaxy Z Flip 6 erhält bei der Hauptkamera ein Upgrade: Statt wie bisher 12 Megapixel hat die neue Kamera 50 Megapixel. Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv mit 12 Megapixeln, die Frontkamera kommt mit einem 10-Megapixel-Sensor. Für Selbstporträts eignet sich die Hauptkamera in Verbindung mit dem Cover-Bildschirm entsprechend deutlich besser.

Die Bildqualität der Kamerasysteme konnten wir in unserem kurzen Test nur ansatzweise ausprobieren. Sie scheint sich, wenig überraschend, nicht sonderlich von der des Galaxy Z Fold 5 zu unterscheiden, was angesichts des identischen Kamerasystems beim neuen Fold und der 50-Megapixel-Kamera des neuen Flips nicht überraschend ist.

In beiden Smartphones steckt ein Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy, also eine leicht höher getaktete Version von Qualcomms aktuellem Premium-SoC. Der Arbeitsspeicher wurde bei beiden Modellen auf 12 GByte erhöht. Beim Galaxy Z Flip 6 verwendet Samsung erstmals eine Vapor Chamber zur Kühlung.

KI auch bei den Falt-Smartphones

Wie bei der Galaxy-S24-Serie verfügen die beiden neuen Falt-Modelle über zahlreiche KI-Funktionen. Dazu gehören ein Bildeditor sowie Formulierungs- und Suchhilfen. Auch das laut Samsung bei seinen Kunden beliebte Feature Circle to Search ist mit dabei. Nutzer können die faltbaren Smartphones auch halb aufgeklappt hinstellen und eine Übersetzungsfunktion verwenden. Diese zeigt die Sätze für das Gegenüber auf dem Coverbildschirm an.

Die neuen Falt-Smartphones sind nach IP48 vor Staub und Wasser geschützt. Einen Staubschutz hatten Samsungs Falter bislang nicht. Die Außenbildschirme sind durch Gorilla Glass Victus 2 geschützt, das reflexionsarme Armor Glass kommt nicht zum Einsatz.

Der Akku des Galaxy Z Fold 6 hat einen Akku mit einer Nennladung von 4.400 mAh, der des Z Flip 6 hat 4.000 mAh. Zur Laufzeit können wir noch keine Angaben machen. Beide Smartphones lassen sich mit einem Kabel mit 25 Watt laden, kabellos mit 15 Watt. Ausgeliefert werden die Geräte mit Android 14, sie sollen sieben Jahre lang Updates und Upgrades erhalten.

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Fazit

Beide Falt-Smartphones sind eher eine Evolution der bisherigen Modelle als eine Revolution. Neben einem neuen Scharnier und einem neuen SoC fallen vor allem das etwas kantigere Design und die bessere Hauptkamera beim Flip-Modell auf. Wie bei der Galaxy-S24-Reihe hielt auch beim Flip und beim Fold KI Einzug.

Das Galaxy Z Flip 6 mit 256 GByte Speicher kostet 1.200 Euro, das Modell mit 256 GByte ist für 1.320 Euro zu haben. Damit liegen die Preise bei denen des Galaxy Z Flip 5 . Das Galaxy Z Fold 6 hingegen wurde etwas teurer: Die Version mit 256 GByte Speicher kostet 2.000 Euro, die mit 512 GByte 2.120 Euro. Das 1-TByte-Modell ist für 2.360 Euro bestellbar, allerdings nur bei Samsung direkt. Alle drei Modelle sind 100 Euro teurer als die Vorgängerversionen.

Die Smartphones sind ab dem 10. Juli 2024 vorbestellbar, ausgeliefert werden sollen sie ab dem 24. Juli.


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