Galaxy Z Fold 4 im Test: Samsungs Fold ist alltagstauglicher - und immer noch teuer

Samsungs Galaxy Z Fold 4 hat an wichtigen Stellen sinnvolle Verbesserungen erhalten - den Preis finden wir immer noch zu hoch.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Galaxy Z Fold 4 von Samsung
Das Galaxy Z Fold 4 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Samsungs neues Galaxy Z Fold 4 sieht auf den ersten Blick aus wie das Vorgängermodell. Der Schein trügt aber, da der südkoreanische Hersteller an entscheidenden Stellen die Hardware aktualisiert hat. Dadurch hat das Fold 4 stärker als seine Vorgänger eine wirkliche Oberklasseausstattung.

Inhalt:
  1. Galaxy Z Fold 4 im Test: Samsungs Fold ist alltagstauglicher - und immer noch teuer
  2. Der Falz ist noch da
  3. Starker Prozessor, kein besonders schnelles Laden
  4. Galaxy Z Fold 4: Verfügbarkeit und Fazit

Im Test zeigt sich, dass das Fold 4 vor allem dank der Änderungen bei Kamera und Außendisplay besser im Alltag einzusetzen ist als die vorherigen Modelle. Allerdings müssen Nutzer des Fold 4 immer noch Kompromisse eingehen, die Besitzer anderer Oberklasse-Smartphones nicht kennen - und dafür ist das Gerät mit faltbarem Display für unseren Geschmack immer noch zu teuer.

Schalten wir das Galaxy Z Fold 4 ein und verwenden wir den Außenbildschirm, fällt uns direkt auf, dass sich auf der Bildschirmtastatur leichter tippen lässt als beim Fold 3. Grund ist der etwas breitere Außenbildschirm des Fold 4, der mit 6,2 Zoll zwar die gleiche Diagonale wie beim Fold 3 hat, aber eben wenige Millimeter breiter ist.

Etwas breiteres Format gibt im Alltag mehr Platz

Dadurch wirkt das Fold 4 im zusammengeklappten Zustand weniger wie eine Fernbedienung, sondern tatsächlich wie ein Smartphone. Im Alltag schätzen wir das Mehr an Platz, das nicht nur Tippen einfacher macht, sondern auch die Kameranutzung oder das Browsen. Nicht immer wollen wir nämlich das Fold 4 aufklappen müssen: Oft wollen wir nur schnell etwas nachschlagen oder eine E-Mail lesen und dafür einfach das Smartphone aus der Tasche ziehen und schnell wieder wegstecken. Der Außenbildschirm ist mit einer Bildrate von bis zu 120 Hz und einer hohen Helligkeit absolut alltagstauglich.

  • Die neue Hauptkamera macht Bilder mit guter Dynamik und Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera belichtet die Schatten etwas weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der dreifache Zoom ist sehr gut brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von der Grundeinstellung der Hauptkamera ...
  • ... über den dreifachen Zoom ...
  • ... bis hin zum immer noch sehr brauchbaren zehnfachen Zoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die maximale 30-fache Vergrößerung ist eher nur für Dokumentationszwecke geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt einer 12,5-Megapixel-Aufnahme der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verwenden wir die volle 50-Megapixel-Auflösung, verbessert sich die Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 kommt auch mit sehr dynamischen Szenen gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch ohne separaten Makromodus kommen wir mit der Hauptkamera sehr nah an Objekte heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Farben sind sowohl mit der Hauptkamera ...
  • ... als auch mit der Superweitwinkelkamera sehr kräftig.
  • Eine mit dem Teleobjektiv angefertigte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus funktioniert auch bei Hunden sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 hat ein 6,2 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren steckt der faltbare 7,6-Zoll-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des faltbaren Displays ist deutlich der Falz erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier wird durch Abdeckungen vor Staub geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bestimmte Apps lassen sich im halb aufgeklappten Modus verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Scharnierabdeckung von Nahem (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die innenliegende Frontkamera ist unter dem Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei hellen Hintergründen wird die Frontkamera durch eine Schicht Pixel verdeckt - unsichtbar ist die Kamera dadurch aber nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Galaxy Z Fold 4 ist sehr gut, die Rückseite ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera hat eine Hauptkamera mit 50-Megapixel-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusammengeklappt weist das Fold 4 wie seine Vorgänger einen Spalt auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die äußere Scharnierabdeckung mit dem Samsung-Logo (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Galaxy Z Fold 4 hat ein 6,2 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Dennoch bleibt auch das Fold 4 im Vergleich mit der Konkurrenz ein schmales Smartphone, wenn es zusammengeklappt verwendet wird. Reicht uns der Platz nicht aus, klappen wir das Fold 4 auf und verwenden den größeren, innenliegenden Bildschirm mit 7,6 Zoll und ebenfalls bis zu 120 Hz. Vor allem, wenn wir länger mit unserem Smartphone arbeiten, wechseln wir für gewöhnlich auf den Bildschirm im Inneren.

Wie beim Außendisplay handelt es sich um einen AMOLED-Bildschirm, der ebenfalls sehr hell und auch bei Sonnenschein problemlos ablesbar ist. Die Auflösung liegt bei 2.176 x 1.812 Pixeln, Inhalte sind entsprechend scharf. Das Panel ist wie beim Fold 3 durch eine sehr dünne, flexible Glasschicht geschützt. So widerstandsfähig wie ein normales AMOLED-Panel ist der faltbare Bildschirm des Fold 4 aber nicht. Zwar haben wir in unserem Testzeitraum keine Kratzer verursacht, mit spitzen Gegenständen sollte man dem Fold 4 jedoch nicht zu nahekommen. Auch eingedrückte Fingernägel verkraftet das Display nur bis zu einem gewissen Druckgrad. Apropos Finger: Der Fingerabdrucksensor ist beim Fold 4 wieder im Einschalter an der Seite verbaut.

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