Starker Prozessor, kein besonders schnelles Laden

Ebenfalls keine Kompromisse müssen Nutzer des Fold 4 bei der Leistung des Smartphones machen. Samsung verwendet Qualcomms schnellen und effizienten Snapdragon 8+ Gen1, der zusammen mit 12 GByte Arbeitsspeicher und wahlweise 256 oder 512 GByte Flash-Speicher für ein flinkes und reibungsloses Nutzungserlebnis sorgt. Mit dem Versprechen, vier Jahre lang Android-Versionsupgrades und fünf Jahre lang Sicherheitsupdates zu liefern, ist das Galaxy Z Fold 4 ein recht zukunftssicheres Smartphone.

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Ein Smartphone ohne Kompromisse ist das Fold 4 aber nicht. Zwar hat Samsung die Kamera und den Prozessor aufgewertet; an einer Stelle passt für uns die Ausstattung aber nicht zum Preis: beim Laden des Akkus. Der 4.400 mAh große Akku, der uns auch bei häufigerer Nutzung des großen Innendisplays zuverlässig eine Laufzeit von einem Tag ermöglicht, kann mit maximal 25 Watt aufgeladen werden.

Das halten wir für ein Smartphone, das 1.800 Euro kostet, für zu wenig. Drahtlos lässt sich das Fold 4 mit 15 Watt laden, was in Ordnung ist, aber auch nicht sonderlich schnell. Die Konkurrenz, unter anderem Oneplus, kann seine Smartphones wesentlich schneller laden. Dabei halten wir extreme Ladegeschwindigkeiten wie 150 Watt beim Oneplus 10T gar nicht für notwendig - 50 Watt und mehr dürften es aber bei einem derart teuren Smartphone wie dem Fold 4 schon sein.

Samsung verbaut nicht seine beste Kamera-Hardware im Fold 4

Und obwohl die Kamera gute Bilder macht, darf die Frage erlaubt sein, weshalb Samsung beim älteren Galaxy S22 Ultra einen 108-Megapixel-Chip verbaut, beim Fold 4 aber nicht. Natürlich ist es naheliegend, Platzgründe für derartige Entscheidungen verantwortlich zu machen: Aufgrund der besonderen Konstruktion des Fold 4 ist es Samsung eventuell noch nicht möglich, eine höher auflösende Kamera zu verbauen.

  • Die neue Hauptkamera macht Bilder mit guter Dynamik und Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera belichtet die Schatten etwas weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der dreifache Zoom ist sehr gut brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von der Grundeinstellung der Hauptkamera ...
  • ... über den dreifachen Zoom ...
  • ... bis hin zum immer noch sehr brauchbaren zehnfachen Zoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die maximale 30-fache Vergrößerung ist eher nur für Dokumentationszwecke geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt einer 12,5-Megapixel-Aufnahme der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verwenden wir die volle 50-Megapixel-Auflösung, verbessert sich die Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 kommt auch mit sehr dynamischen Szenen gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch ohne separaten Makromodus kommen wir mit der Hauptkamera sehr nah an Objekte heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Farben sind sowohl mit der Hauptkamera ...
  • ... als auch mit der Superweitwinkelkamera sehr kräftig.
  • Eine mit dem Teleobjektiv angefertigte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus funktioniert auch bei Hunden sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 hat ein 6,2 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren steckt der faltbare 7,6-Zoll-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des faltbaren Displays ist deutlich der Falz erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier wird durch Abdeckungen vor Staub geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bestimmte Apps lassen sich im halb aufgeklappten Modus verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Scharnierabdeckung von Nahem (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die innenliegende Frontkamera ist unter dem Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei hellen Hintergründen wird die Frontkamera durch eine Schicht Pixel verdeckt - unsichtbar ist die Kamera dadurch aber nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Galaxy Z Fold 4 ist sehr gut, die Rückseite ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera hat eine Hauptkamera mit 50-Megapixel-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusammengeklappt weist das Fold 4 wie seine Vorgänger einen Spalt auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die äußere Scharnierabdeckung mit dem Samsung-Logo (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Verarbeitung des Galaxy Z Fold 4 ist sehr gut, die Rückseite ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Zum Thema Platz haben wir aber noch einen weiteren Einwand: Ganz verstehen wir nicht, weshalb Samsung auch beim Fold 4 an dem doch sehr schmalen Format im zugeklappten Zustand festgehalten hat. Zwar ist das Außendisplay breiter als beim Fold 3 und damit bereits besser zu bedienen - ein paar Millimeter mehr würden die Nutzung aber noch wesentlich verbessern. Die Konkurrenz von Oppo und Xiaomi hat gezeigt, dass das funktioniert.

Ein grundsätzlich breites Fold hätte den Vorteil, dass das zusammengeklappte Gerät flacher als jetzt wäre und dass es im zusammengeklappten Zustand wie ein herkömmliches Smartphone benutzt werden könnte. Auch beim Fold 4 fühlt sich das Außendisplay noch nicht "richtig" an. Der Star des Smartphones ist das Innendisplay. Uns zumindest geht es aber so, dass wir das Fold 4 oft einfach nur aus der Hosentasche ziehen und direkt benutzen wollen - ohne es aufzuklappen. Das wäre mit einem breiteren Außendisplay noch einfacher.

Samsung Galaxy Z Fold4 5G

Abschließend noch ein paar Worte zur Software: Ausgeliefert wird das Fold 4 mit Android 12L, also der Tablet-Version von Android 12. Sie bietet unter anderem eine Taskleiste, in der sich bis zu fünf vom Nutzer festgelegte App-Verknüpfungen plus die zwei zuletzt verwendeten Apps befinden. Die Leiste ist bei geöffneten Apps sichtbar und kann durch langen Druck mit dem Finger ausgeblendet werden.

Praktische Taskleiste im Tablet-Modus

Über die Taskleiste lassen sich Anwendungen in den Bildschirm ziehen und im Multi-Window-Modus verwenden. Das geht auch über die Ansicht der zuletzt verwendeten Apps. Das Fold 4 ermöglicht es uns, drei Apps im Split-Screen-Modus gleichzeitig zu nutzen, plus eine vierte App als schwebendes Fenster. Multitasking ist dank des großen Innenbildschirms auch beim Fold 4 wieder ein Vergnügen.

Das Fold 4 lässt sich wie andere Samsung-Smartphones auch als Desktop-Ersatz verwenden: Dank des eingebauten Samsung DeX können wir das Smartphone über USB-C direkt an ein kompatibles Display anschließen und dann die eingebaute Desktop-Oberfläche verwenden. Das Fold selbst lässt sich dabei als Touchpad verwenden, alternativ können wir natürlich auch Maus und Tastatur anschließen, per Bluetooth etwa.

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 Der Falz ist noch daGalaxy Z Fold 4: Verfügbarkeit und Fazit 
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