Der Falz ist noch da

Wie beim Fold 3 ist auch beim Fold 4 der Falz beim inneren Bildschirm ausgeprägt, beim Darüberstreichen fühlbar und vor allem von der Seite sichtbar. Schauen wir in der alltäglichen Nutzung direkt von vorne auf das Display, ist der Falz aber kaum zu sehen. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich an den Knick in der Optik, die Konkurrenten Oppo oder Xiaomi haben bei ihren Geräten allerdings deutlich weniger auffällige Knickstellen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemkauffrau / -kaufmann m/w/d
    Stockmeier Holding GmbH, Bielefeld
  2. Beraterinnen / Berater (w/m/d) für den Bereich "Informationssicherheitsbera- tung für den ... (m/w/d)
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn
Detailsuche

Das Fold 4 ist wie sein Vorgänger Fold 3 nach IPX8 vor Wasser geschützt, was im Alltag praktisch ist. Staub verträgt das Smartphone konstruktionsbedingt immer noch nicht: Die Partikel würden sich im Scharnier und unter dem Display festsetzen und könnten diese beschädigen. Vor herkömmlichem Hosentaschenstaub ist das Fold 4 hoffentlich ausreichend durch die seitlichen Abdeckungen am Scharnier geschützt - während unseres Testzeitraums konnten wir keine Probleme beobachten.

Wie der Falz in der Mitte des innenliegenden Displays ist auch die innere Frontkamera etwas gewöhnungsbedürftig. Das Galaxy Z Fold 4 hat wie das Vorgängermodell zwei Frontkameras - eine im Frontbildschirm und eine im innenliegenden Display verbaute. Die innere Kamera befindet sich wieder komplett hinter dem Displaypanel, es handelt sich um eine sogenannte Under Display Camera (UDC). Über dem Objektiv der UDC liegt eine Pixelschicht, die die Kamera bei Nichtnutzung verdeckt.

Kamera unter dem Display ist unauffälliger, aber nicht unsichtbar

Die Pixeldichte hat Samsung dabei im Vergleich zum Fold 3 erhöht, weshalb die Kamera vor allem bei hellen Hintergründen nicht mehr so stark als Pixelhaufen auffällt. Sie verschwindet aber auch nicht komplett, sondern bleibt als etwas gröber auflösender Fleck sichtbar. Der menschlichen Anatomie sei dank, fällt der Pixelfleck bei der alltäglichen Nutzung aber kaum auf, da er sich meist am Rand des Sichtfeldes befindet.

  • Die neue Hauptkamera macht Bilder mit guter Dynamik und Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera belichtet die Schatten etwas weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der dreifache Zoom ist sehr gut brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von der Grundeinstellung der Hauptkamera ...
  • ... über den dreifachen Zoom ...
  • ... bis hin zum immer noch sehr brauchbaren zehnfachen Zoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die maximale 30-fache Vergrößerung ist eher nur für Dokumentationszwecke geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt einer 12,5-Megapixel-Aufnahme der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verwenden wir die volle 50-Megapixel-Auflösung, verbessert sich die Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 kommt auch mit sehr dynamischen Szenen gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch ohne separaten Makromodus kommen wir mit der Hauptkamera sehr nah an Objekte heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Farben sind sowohl mit der Hauptkamera ...
  • ... als auch mit der Superweitwinkelkamera sehr kräftig.
  • Eine mit dem Teleobjektiv angefertigte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus funktioniert auch bei Hunden sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Superweitwinkelkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 hat ein 6,2 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren steckt der faltbare 7,6-Zoll-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des faltbaren Displays ist deutlich der Falz erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier wird durch Abdeckungen vor Staub geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bestimmte Apps lassen sich im halb aufgeklappten Modus verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Scharnierabdeckung von Nahem (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die innenliegende Frontkamera ist unter dem Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei hellen Hintergründen wird die Frontkamera durch eine Schicht Pixel verdeckt - unsichtbar ist die Kamera dadurch aber nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Galaxy Z Fold 4 ist sehr gut, die Rückseite ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera hat eine Hauptkamera mit 50-Megapixel-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusammengeklappt weist das Fold 4 wie seine Vorgänger einen Spalt auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die äußere Scharnierabdeckung mit dem Samsung-Logo (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 4 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die neue Hauptkamera macht Bilder mit guter Dynamik und Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Kameras zählen zu den Funktionen, die Samsung beim Galaxy Z Fold 4 im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert hat. Im Fold 4 kommt nun die Kamera des Galaxy S22 zum Einsatz: Die Hauptkamera hat 50 Megapixel, eine Anfangsblende von f/1.8 und einen optischen Bildstabilisator. Unterstützt wird sie durch eine Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und einem Dreifachtele mit 10 Megapixeln. Die äußere Frontkamera hat 10 Megapixel, die innere nur 4. Zusammen mit dem Umstand, dass es sich um eine UDC handelt, eignet sie sich eher für Videotelefonate, nicht aber für Selbstporträts.

Die Hauptkamera macht - wenig überraschend - gute Fotos: Die Belichtung ist ausgewogen, die Schärfe gut. Auch unter starker Detailvergrößerung sind Details gut erkennbar. Auffällig ist, dass Samsung eine recht geringe Kantenschärfe verwendet, weshalb die Bilder mitunter etwas weich wirken. Dies ist aber eine stilistische Eigenschaft und kein Kritikpunkt. Wer noch mehr Schärfe braucht, kann auf die vollen 50 Megapixel umschalten, die eine merkliche Verbesserung bringen.

Die Superweitwinkelkamera bietet etwas weniger Schärfe, die Bilddynamik ist ebenfalls etwas weniger gut als bei der Hauptkamera. Die Fotos sind aber gut und mit einem Bildwinkel von 123 Grad sehr weitwinklig. Die Telekamera macht ebenfalls gute Bilder, grundsätzlich lässt sich das Galaxy Z Fold 4 auch für Aufnahmen mit höheren Zoomstufen verwenden - auch, wenn diese nur digital sind. Die zehnfache Vergrößerung ist bei Tageslicht noch problemlos nutzbar, der 30-fache Zoom hingegen taugt nur noch für Dokumentationszwecke.

Samsung Galaxy Z Fold4 5G

Guter Nachtmodus auch mit voller Auflösung

Der Nachtmodus macht gut belichtete Bilder. Erfreulich ist, dass wir den Modus auch mit einer Auflösung von 50 Megapixeln verwenden können und die Bilder ebenfalls ausgeglichen belichtet sind. Der Porträtmodus funktioniert gut und erkennt feine Details wie lose Haare gut. Dank des aufklappbaren Außendisplays können wir die Hauptkamera auch für Selbstporträts verwenden: Nachdem wir eine entsprechende Schaltfläche in der Kamera-App gedrückt und das Display umgeklappt haben, gelingen qualitativ wesentlich bessere Selbstporträts.

Videos lassen sich mit dem Galaxy Z Fold 4 mit einer maximalen Auflösung von 8K bei 24 fps aufnehmen. 4K-Aufnahmen sind mit bis zu 60 fps möglich. Die Stabilisierung ist vor allem mit der Hauptkamera sehr gut, Schwenks gelingen uns ruckelfrei.

Insgesamt hat Samsung die Kamera des Fold 4 im Vergleich zu der des Fold 3 stark aufgewertet. Die Kamera fühlt sich bei dem neuen Modell nicht mehr wie ein Kompromiss an, was vor allem angesichts des Preises des Smartphones mehr als begrüßenswert ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Galaxy Z Fold 4 im Test: Samsungs Fold ist alltagstauglicher - und immer noch teuerStarker Prozessor, kein besonders schnelles Laden 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /