Galaxy Z Fold 3 im Test: Es will nicht richtig klappen mit Samsungs Falter und uns

Samsungs Galaxy Z Fold 3 ist hervorragend verarbeitet und stabiler als seine Vorgänger - einen Nutzen im Alltag sehen wir immer noch nicht.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Galaxy Z Fold 3 von Samsung
Das Galaxy Z Fold 3 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit dem Galaxy Z Fold 3 hat Samsung mittlerweile sein drittes Smartphone mit einem großen faltbaren Display vorgestellt. Das neue Modell kommt mit hochwertig wirkender Verarbeitung, einem butterweich laufenden Scharnier und Wasserschutz - was deutlich mehr Schutz bedeutet als bei den vorigen Modellen.

Inhalt:
  1. Galaxy Z Fold 3 im Test: Es will nicht richtig klappen mit Samsungs Falter und uns
  2. Großer Innenbildschirm mit Knick
  3. Multitasking mit bis zu vier Apps
  4. Samsung Galaxy Z Fold 3: Verfügbarkeit und Fazit

Golem.de hat sich das Galaxy Z Fold 3 im Alltagstest genau angeschaut. Dabei liegt unser Fokus auf Alltagstauglichkeit und den Möglichkeiten, die das faltbare Display uns bietet. Am Ende stellen wir uns bei allen positiven Eindrücken dennoch wieder die Frage: Wer braucht eigentlich das Galaxy Z Fold 3?

Unser erster Eindruck aus unserem Hands-on bestätigt sich, nachdem wir das Smartphone ausgepackt haben: Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, das Gerät fühlt sich mit seinem Metallrahmen, der Rückseite aus mattiertem Glas und der glänzenden Scharnierabdeckung gut an.

Schmales Außendisplay zunächst gewöhnungsbedürftig

Auffällig ist das eigenartige Format, dass das Galaxy Z Fold 3 im zugeklappten Zustand aufweist: Das Smartphone ist im Verhältnis zur Höhe wie seine Vorgänger auffallend schmal. Damit passt es zwar gut in eine Hosentasche, die Bedienung des die Vorderseite nahezu komplett ausfüllenden Außenbildschirms ist aber mitunter gewöhnungsbedürftig.

  • Ein mit der Hauptkamera des Galaxy Z Fold 3 gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 3 hat ein zweifaches Teleobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Superweitwinkelkamera gemachtes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die äußere Frontkamera hat 10 Megapixel und macht durchschnittlich gute Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Porträtfunktion der Frontkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 3 von Samsung hat innen einen faltbaren OLED-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Schauen wir seitlich auf das Display, ist wieder ein deutlicher Falz zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Unter-Display-Kamera ist bei dunklen Hintergründen kaum vom Display verdeckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei hellen Hintergründen wird die Kamera durch einen sehr groß verpixelten Bereich verdeckt, der uns stört. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Z Fold 3 kann wie ein kleines Notebook aufgestellt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Videos schauen wir allerdings lieber auf dem aufgefalteten Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine einblendbare Leiste am Rand ermöglicht Zugriff auf favorisierte Apps. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über die Leiste können wir Apps in den Bildschirm ziehen und bis zu vier Anwendunge parallel laufen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Außenbildschirm ist schmaler als gewohnt, erlaubt aber die volle Kontrolle über das Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Tippen ist aufgrund der schmaleren Tastatur zunächst ungewöhnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Videos auf dem Außendisplay zu schauen macht aufgrund des Formats weniger Spaß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier des Galaxy Z Fold 3 ist vor Wasser geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Konstruktion des Smartphones macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier des Galaxy Z Fold 3 ist zwar vor Wasser, nicht aber vor Staub und Sand geschützt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy Z Fold 3 kam bereits beim Vorgänger zum Einsatz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das aufgeklappte Galaxy Z Fold 3 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Galaxy Z Fold 3 von Samsung hat innen einen faltbaren OLED-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Das Display hat zwar eine Diagonale von 6,2 Zoll, weshalb man wie bei anderen Smartphones eine gewisse Breite erwartet. Das Format beträgt aber 24,5:9, der Bildschirm ist also sehr viel schmaler als hoch. Das führt dazu, dass wir uns etwa beim Antworten auf Nachrichten anfangs häufiger vertippen, da wir eine derartig kleine Tastatur einfach nicht mehr gewohnt sind.

Galaxy Z Fold3 5G

Grundsätzlich ist der Außenbildschirm aber unsere Rettung für den Alltag: Dank ihm müssen wir das Smartphone nicht jedes Mal aufklappen, wenn wir es verwenden wollen - was uns bei früheren Fold- und Flip-Modellen mitunter genervt hat. Die meisten tagtäglichen Aktionen können wir auf dem Außendisplay erledigen, wenn auch unter den Bedingungen des schmalen Bildschirms. Inhalte werden dafür dank 120 Hz äußerst flüssig dargestellt.

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Großer Innenbildschirm mit Knick 
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aargau 04. Sep 2021

Ich habe mein Fold2 nun seit einem Jahr im "Hardcore" Aussendienst Einsatz. Es ist schon...

aargau 04. Sep 2021

Ich habe da ganz viele Einsatzzwecke, hingegen finde ich ein Tablet >8" doch eher...

Karsten Meyer 28. Aug 2021

Bei diesem Gerät fällt eh wieder auf, wie unsinnig die Angabe einer Diagonale für die...

eastcoast_pete 27. Aug 2021

Im Artikel war ein wirklicher Test ob und was das Teil vielleicht kann, daß ein...

COMWrapper 27. Aug 2021

Der Preis ist schon etliche hunderte Euro im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Noch...



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