Galaxy XR: Samsungs VR-Brille kostet halb so viel wie das Vision Pro
Samsung hat sein neues VR-Headset Galaxy XR vorgestellt. Das Headset wurde zusammen mit Google und Qualcomm entwickelt und ist das erste Gerät mit Googles VR-Betriebssystem Android XR.
Das Galaxy XR(öffnet im neuen Fenster) hat Micro-OLED-Displays mit einer Auflösung von 3.840 x 3.552 Pixeln und einer Bildrate von standardmäßig 72 Hz. Für Servicemitarbeiter stehen offenbar auch 90 Hz zur Verfügung. Das Sichtfeld beträgt horizontal 109 Grad, vertikal 100 Grad.
Von vorn erinnert das Galaxy XR etwas an Apples Vision Pro , allerdings hat das Headset kein Display an der Vorderseite. Hinter der halbtransparenten Schutzabdeckung sind eine Reihe von Kameras verbaut, die für die Orientierung, die Handerkennung und das Video-Passthrough verantwortlich sind.
Fest montiertes Kopfband
Das Kopfband des Galaxy XR ist offenbar nicht austauschbar, sondern fest montiert. Das Band wird am Hinterkopf angelegt und mit einem Drehknopf zugezogen. Im Band ist eine Art Stütze integriert, die das Headset am unteren Hinterkopf stabilisieren dürfte.
Der Lichtschutz kann abgenommen werden, um für angenehmere Temperaturen bei der Nutzung zu sorgen. Dann wird allerdings nicht so viel Licht blockiert. Mit dem Lichtschutz wiegt das Galaxy VR Samsung zufolge 545 Gramm, was merklich weniger als beim neuen Vision Pro ist, dessen Gewicht Apple mit 750 bis 800 Gramm angibt.
Wie beim Vision Pro ist der Akku beim Galaxy XR nicht im Headset verbaut, sondern wird separat über ein Kabel angeschlossen. Samsung zufolge soll eine Akkuladung eine Nutzungszeit von zwei Stunden beziehungsweise eine Videobetrachtung von 2,5 Stunden ermöglichen. Das ist jeweils eine halbe Stunde weniger als beim Vision Pro.
Gesteuert wird das Galaxy XR mit Handgesten. Im Inneren des Headsets steckt Qualcomms Snapdragon XR2+ Gen 2. Das Android-XR-Betriebssystem soll ermöglichen, alle Android-Apps auf dem Headset verwenden zu können. Googles KI Gemini ist direkt in das System eingebunden. Nutzer können unter anderem auch die Passthrough-Kamera verwenden, um Objekte aus der Umgebung per Circle-to-Search einzukreisen und die KI danach suchen zu lassen.
Wesentlich günstiger als Apples Vision Pro
Das Galaxy XR kann 2D-Fotos in 3D-Bilder umwandeln. Google Maps ist 3D-optimiert, zudem gibt es eine native Netflix-App. Das Headset kommt zunächst in Südkorea und den USA auf den Markt. In den USA(öffnet im neuen Fenster) kostet es 1.800 US-Dollar und damit nur halb so viel wie Apples Vision Pro.
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