Galaxy Wearable: Samsung soll VR-Brille für Smartphones und Tablets planen

Samsung will nicht Google Glass nachahmen, sondern Oculus Rift und dem Project Morpheus, berichtet(öffnet im neuen Fenster) Engadget unter Berufung auf Personen, die mit der Sache vertraut sind. Die geplante VR-Brille soll nicht an den Computer oder eine Spielkonsole, sondern an Samsungs Smartphones und Tablets angeschlossen werden.
Das südkoreanische Unternehmen sei bereits in den letzten Zügen der Entwicklung des VR-Headsets, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, so der Bericht weiter.
Samsung hatte beim koreanischen Patentamt im Oktober 2013 den Entwurf einer Datenbrille eingereicht. Der beschreibt allerdings eine Augmented-Reality-Brille ähnlich wie Google Glass. Die geplante VR-Brille soll damit nichts gemein haben, sondern wie das Oculus Rift oder die VR-Brille Project Morpheus von Sony keinen Blick auf die reale Welt ermöglichen.
Sollte Samsung eine solche Brille auf den Markt bringen, dürfte Apple in Zugzwang geraten, vor allem, wenn mit dem Kopfdisplay Filme und Serien konsumiert werden können. Das ist eigentlich Apples Domäne.
Apple versucht, sich für diesen Fall patentrechtlich abzusichern und hat schon Anfang Dezember 2013 in den USA einen Antrag gestellt , der sich auf ein Head-Mounted Display bezieht. Die darin beschriebenen iGlasses schotten den Träger von der Umwelt ab und sollen vornehmlich zum Medienkonsum genutzt werden. Ein recht aufwendiges mechanisches System dient der Einstellung der Optik in der Brille, die so dem Träger angepasst werden kann.
Die Website The Register orakelte(öffnet im neuen Fenster) bereits, dass eine VR-Brille der beiden Kontrahenten zu weiteren Auseinandersetzungen vor Gericht führen könnte.