Galaxy View im Test:Samsungs Riesentablet scheitert als Fernseher-Alternative
Ein gewaltiges Tablet als tragbarer Fernseher : Was nach einer guten Idee klingt, hat seine Tücken, wie sich im Test des Galaxy View schnell herausgestellt hat. Zumindest, wenn man nicht zwei Meter lange Arme und Ohren wie ein Luchs hat.
Samsungs Galaxy View ist gewaltig.Bild:
Martin Wolf/Golem.de
Ein zweieinhalb Kilogramm schweres Tablet mit einem Bildschirm, der fast einen halben Meter misst: Das klingt ziemlich irre – wenn man es sich als Gerät für unterwegs vorstellt. Samsungs Galaxy View soll aber etwas anderes sein. Als tragbarer Fernseher kann es überall aufgestellt werden, wo der Nutzer Youtube-Videos oder Filme gucken möchte – und das in besserer Qualität als auf einem Fernseher entsprechender Größe. Das Tablet ist technisch gut ausgestattet, aber leider hat Samsung das Konzept nicht durchdacht, wie sich im Test schnell herausgestellt hat.
Eine gute Nachricht vorneweg: Der Standfuß mit Griff ist wirklich praktisch. Mit dem fest angebrachten, klappbaren Standfuß kann das Tablet fürs Filmeschauen gut aufgestellt werden. Weil das Tablet aufgrund der schieren Größe eben ohnehin nicht für den Unterwegseinsatz gedacht ist, stört es auch nicht, dass der Standfuß fest angebracht ist. Ganz im Gegenteil gefällt uns der Standfuß gut, weil sich das Tablet so immer sicher abstellen lässt, ohne dass man Sorge haben müsste, dass es umkippt.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Alternativ dazu kann das Tablet hingelegt werden, wenn etwa mit der Bildschirmtastatur Eingaben gemacht werden sollen. Außerdem ist im Standfuß ein Griff angebracht, um das Tablet bequem von einem Zimmer zum anderen zu transportieren. Dabei ist es angenehm, dass der Standmechanismus fest angebracht ist und man nicht befürchten muss, dass er sich lösen könnte.
Das Display ist gewaltig
Auch das Display ist gut – für einen Fernseher. Es ist dafür verantwortlich, dass das Tablet so gewaltig ist: Mit 18,4 Zoll hat es die Größe eines kleinen Fernsehers. Es hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was mit einer Pixeldichte von 120 ppi kein überragender Wert für ein modernes Tablet ist.
Weil das Galaxy View eben vor allem für den Medienkonsum gedacht ist, sollte man sich daran aber nicht stören. Wer ein Tablet mit einer besonders hohen Displayauflösung sucht, muss sich nach etwas Kleinerem umschauen. Denn im Vergleich zu einem Fernseher ist die gebotene Auflösung des Samsung-Tablets sehr gut: Bei Fernsehern fängt Full-HD-Auflösung erst bei einer Bilddiagonalen von 22 Zoll an. Kleinere Modelle bieten maximal eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, und deutlich höhere Auflösungen als Full-HD gibt es üblicherweise erst für 40 Zoll große Geräte.
Wenn wir das Galaxy View mehr als Fernseher denn als Tablet betrachten, fallen allerdings schnell ein paar Probleme auf.
Dem Galaxy View fehlt die Fernbedienung
Die ersten Probleme zeigen sich am Display. Es ist mit durchschnittlich 395 cd/qm eigentlich recht hell. Beim Filmeschauen sorgt aber schon normales Tageslicht dafür, dass vor allem in dunklen Filmsequenzen kaum mehr etwas zu erkennen ist. Das liegt außer an der dafür nicht ausreichenden Helligkeit auch daran, dass das Display sehr stark spiegelt. Wird der betreffende Raum etwas abgedunkelt, sind die Inhalte deutlich besser zu erkennen. Für den Außeneinsatz auf Terrasse oder Balkon ist die maximale Displayhelligkeit zu gering.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bei Dunkelheit kann das Display auf 4 cd/qm heruntergeregelt werden, so dass es auch in totaler Finsternis nicht unangenehm blendet, was uns gut gefällt. Das Display des Galaxy View kann nicht gedreht werden. Das scheint ungewöhnlich für ein Tablet. Aufgrund des fest installierten Standfußes kann das Tablet aber ohnehin nur sinnvoll in zwei Positionen verwendet werden.
Fingerabdrücke und kurze Arme
Als Problem erweist sich schnell eine andere lästige Eigenschaft des Touchscreens. Er ist nach kurzer Zeit von Fingerabdrücken übersät. Das stört den Filmgenuss, so dass vor dem Starten eines Films immer erstmal eine Displayreinigung ansteht. Abhilfe schaffen könnte eine Fernbedienung – die uns auch ersparen würde, ständig zwischen dem Tablet und dem Sofa hin- und herzulaufen, um einen Film anzuhalten oder die Lautstärke zu regulieren. Denn stellen wir das Tablet so weit entfernt auf, dass es zum Filmeschauen angenehm ist, sind unsere Arme nicht lang genug, um es zu bedienen.
Das ist Samsung wohl immerhin bewusst. Das Unternehmen bietet im Play Store eine spezielle Fernbedienungs-App für das Galaxy View(öffnet im neuen Fenster) an. Leider erfährt der Nutzer davon in der Bedienungsanleitung nichts. Und hat er die App entdeckt, bleiben trotzdem Schwierigkeiten.
Probleme mit der Fernbedienungs-App
Beim Test haben wir erhebliche Probleme, die Fernbedienungs-App überhaupt zum Laufen zu bekommen. Das Hauptproblem: Die meisten von uns getesteten Geräte bieten die App gar nicht erst an, obwohl alle Geräte mindestens mit Android 4.4 ausgerüstet sind – die von Samsung genannte Mindestanforderung für die App. Wir haben bei Samsung nachgefragt, warum es die App etwa für Nexus-Geräte nicht gibt, aber noch keine Antwort erhalten.
Für Kunden es ist beim Kauf des Tablets unmöglich herauszufinden, ob ihr Smartphone für dessen Fernbedienungs-App geeignet ist. Denn für viele Geräte bietet Samsung die App gar nicht offiziell an, obwohl sie reibungslos darauf läuft. Andersherum läuft die App auch auf Geräten nicht, für die sie offiziell angeboten wird, wie unser Test mit den Nexus-Geräten zeigt.
Während der Play Store weder auf einem Nexus 6P noch auf einem Nexus 7 der zweiten Generation die Galaxy-View-App anzeigt, haben wir mit einem Nexus 5 mehr Glück – die App lässt sich bequem über den Play Store installieren.
Das Gerät passt – und die App funktioniert trotzdem nicht
Doch haben wir endlich ein Gerät gefunden, das die Fernbedienungs-App unterstützt, gehen die Probleme weiter: Es ist nicht möglich, eine Verbindung zwischen der App auf dem Nexus 5 und dem Galaxy View aufzubauen. Probeweise installieren wir die App manuell am Play Store vorbei auf dem Nexus 6P – und können damit das Galaxy View aus der Ferne steuern. Auch auf anderen Geräten läuft die App ohne Probleme, nachdem sie manuell installiert wurde. Warum das mit dem Nexus 5 nicht gelingt, bleibt unklar.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Nicht nur aufgrund der Schwierigkeiten, überhaupt ein Gerät zu finden, für das die Fernbedienungs-App regulär angeboten wird, hinterlässt die App einen enttäuschenden Eindruck: Sie erledigt zwar die Basisaufgaben zufriedenstellend, ist aber nicht an die speziellen Bedürfnisse des Galaxy View angepasst.
Film pausieren wird zum Geschicklichkeitsspiel
Die Fernbedienungs-App hat ein virtuelles Touchpad, mit dem ein auf dem Monstertablet eingeblendeter Mauspfeil gesteuert wird. Das Pausieren eines Streams gerät so schnell zum Geschicklichkeitsspiel, denn den Pause-Knopf zu treffen, ist mit dem Touchpad vergleichsweise mühsam. Daher fallen schnell die Defizite der App auf: Es fehlen spezielle Steuerungsknöpfe wir Spul- und Pause-Knöpfe zur Bedienung von Streaming- und Film-Apps.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Zwar kann erfreulicherweise immerhin die Lautstärke mit der App eingestellt werden, ärgerlicherweise nicht aber die Displayhelligkeit. Möglicherweise reicht Samsung das später einmal nach und hoffentlich werden auch die Probleme bezüglich der Geräteunterstützung bald beseitigt.
Die Fernbedienungs-App kann aber nicht über den wesentlichen Nachteil einer solchen Lösung hinwegtäuschen: Der Anwender muss immer auf das Display schauen, eine Blindbedienung ist damit so gut wie ausgeschlossen. Eine solche App ist also eigentlich immer nur eine Art Zwischenlösung. Für eine richtig komfortable Steuerung des Tablets aus der Ferne bräuchte es eine physische Fernbedienung mit echten Tasten. Wir haben deshalb probiert, das Tablet mit einigen Fernbedienungen und Bluetooth-Tastaturen zu bedienen.
Nach den Schwierigkeiten mit der Fernbedienungs-App und weil wir bei der Bedienung nicht immer auf das Smartphone-Display schauen wollen, haben wir ausprobiert, ob sich das Tablet mit der Bluetooth-Fernbedienung von Amazons Fire TV Stick verträgt. Die Antwort: Das hängt von der jeweiligen Streaming-App ab. Amazons Video-App oder auch der MX-Player lassen sich bequem und ohne Einschränkungen steuern. Filme können pausiert oder fortgesetzt werden und der Anwender kann nach Herzenslust spulen. Wir haben auch die neuen WLAN-Fernbedienungen der Fire-TV-Geräte ausprobiert, mit diesen gelang aber keine dauerhafte Verbindung mit dem Galaxy View.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
In Amazons Video-App kann der Fünf-Wege-Navigator auf der Fire-TV-Stick-Fernbedienung die auf dem Bildschirm sichtbaren Elemente direkt anspringen, so dass alle Funktionen der App aus der Ferne nutzbar sind. Deutlich schlechter ist das Zusammenspiel mit der Netflix-App und den Streaming-Apps von Sky: Hier funktioniert nur das Spulen, das Pausieren ist nicht möglich. Leider hat die Fernbedienung der Fire-TV-Geräte generell keine Lautstärketasten, so dass sich die Lautstärke darüber nur regeln lässt, wenn die App dies unterstützt, wie es beim MX Player der Fall ist.
Bluetooth-Fernbedienung ohne Lautstärkeregelung
Ansonsten lässt sich das lästige Problem der Lautstärkeregelung mit Samsungs Fernbedienungs-App lösen, indem diese parallel zur Fire-TV-Stick-Fernbedienung verwendet wird. Im Test funktioniert das in dieser Konstellation ohne Probleme. Als weitere Alternative kann eine Bluetooth-Tastatur verwendet werden, sofern diese entsprechende Lautstärketasten und auch Medienwiedergabetasten hat.
Wir haben es testweise mit mehreren Bluetooth-Tastaturen verschiedener Hersteller ausprobiert und erhielten die gleichen Ergebnisse wie mit der Fire-TV-Stick-Fernbedienung: In den Apps von Netflix und Sky hatte die Pause-Taste keine Funktion. Der Einsatz einer solchen Tastatur ist freilich weniger komfortabel als eine normale Fernbedienung, die bauartbedingt besser in der Hand liegt.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Das leidige Problem der Lautstärkeregelung ließe sich ansonsten mit einem kompakten Bluetooth-Lautsprecher lösen, der so positioniert wird, dass der Zuschauer die Regelungsknöpfe bequem mit der Hand erreicht.
Die beste Lösung für die Lautstärkeregelung kann allerdings ein großes Manko des Galaxy View nicht beheben: Es ist zu leise.
Zu wenig Ton, zu wenig anpassbare TV-Dienst-Seite
Haben wir das Tablet aufgestellt, das Problem mit der Fernbedienung gelöst und es uns auf dem Sofa bequem gemacht, fällt auf: In vielen Situationen genügt die maximale Lautstärke des Tablets einfach nicht. Wenn das Tablet in für das Auge angenehmem Abstand aufgestellt wird, sind die eingebauten Lautsprecher in der Maximalstellung oft noch immer zu leise. Hier kommt es natürlich entscheidend auf das Quellmaterial an. Wir haben es mit verschiedenen Filmen und Serien bei den Streaminganbietern Netflix und Amazon ausprobiert.
Bei leiser Umgebung sind Stimmen bei maximaler Lautstärke zwar gut zu verstehen. Wer aber beim Filmgenuss ein paar Chips isst, hört die Dialoge kaum noch. Es gibt dann keine Reserven mehr. Wir wollten das Problem umgehen, indem wir mobile Aktivlautsprecher an das Tablet angeschlossen haben, aber das brachte auch keine deutliche Verbesserung, weil auch die Lautstärke über die Klinkenbuchse nicht hoch genug gestellt werden kann.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Es kann helfen, einen Lautsprecher zu verwenden, der dichter zum Zuschauer gestellt wird, um die geringe Ausgangslautstärke des Tablets zu kompensieren. Hier erweisen sich Lautsprecher mit Bluetooth als komfortabel, da keine lästigen Kabel im Weg sind und sie sich bequemer im Raum postieren lassen. Leider erfordert all das zusätzliche Geldausgaben, falls der Käufer des Tablets nicht bereits entsprechende Geräte besitzt.
Testweise haben wir die Lautstärkeanhebung im MX Player mit den internen Lautsprechern ausprobiert und konnten keine negativen Effekte ausmachen. Wenn dann die maximale Lautstärke gewählt wurde, kam es zu keiner Übersteuerung oder zu lästigen Verzerrungen. Aber Gespräche waren dann deutlich besser zu verstehen als in der von Samsung angebotenen Maximallautstärke.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Aber auch an anderer Stelle ist Samsung zurückhaltend und führt das eigene Gerätekonzept nicht ganz zu Ende: Bei einem Tablet mit Schwerpunkt auf Streamingnutzung wäre es eigentlich folgerichtig, wenn die Apps der wichtigen deutschen Streaminganbieter vorinstalliert wären. Aber das ist nicht der Fall.
TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden
Es existiert eine spezielle Startbildschirmseite namens TV-Dienst, die sogar ein eigenes Icon in der Tastenleiste erhalten hat. Sie besteht nach der Ersteinrichtung nur aus Links zum Play Store. Nach der Installation der betreffenden Apps lassen sich diese über die TV-Dienst-Seite aufrufen.
Die TV-Dienst-Leiste listet einige wichtige Streaminganbieter gar nicht auf. Das ist ärgerlich, weil der Anwender die Seite überhaupt nicht konfigurieren kann. Nicht nur Einträge für Maxdome und Amazon Video fehlen, sondern auch für die beiden Streaming-Apps von Sky.
Bis auf die Amazon-App lassen sich die anderen drei Apps bequem über den Play Store nachinstallieren – ohne freilich auf der TV-Dienst-Seite zu erscheinen. Da Amazon die eigene Video-App prinzipiell nicht über Googles Play Store, sondern nur über den eigenen App-Shop anbietet, ist die Installation mit etwas mehr Aufwand verbunden, das funktioniert aber ohne Probleme.
Weil sich die TV-Dienst-Seite nicht anpassen lässt, bringt sie in der Praxis nicht viel. Es sei denn, der Anwender nutzt zufällig vor allem die von Samsung vorausgewählten Streamingdienste. Aber selbst dann bleibt der Vorzug im Vergleich zu einer Startbildschirmseite sehr gering, auf dem der Anwender festlegen kann, welche Apps darauf angezeigt werden. Wer die TV-Dienst-Seite nicht benötigt, wird sich womöglich daran stören, dass dafür ein eigener Knopf in der Tastenleiste stehenbleibt. Aufgrund der fehlenden Anpassbarkeit sehen wir in der TV-Dienst-Seite keinen Vorteil gegenüber einer normalen Startbildschirmseite, deren Inhalt der Anwender selbst festlegen kann.
Gute, aber nicht überragende Akkulaufzeit
Das Galaxy View ist technisch gut ausgestattet. Es hat einen Octa-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 GHz. Zusammen mit dem 2 GByte großen Arbeitsspeicher reagiert das Tablet zügig. Auch der eingebaute Flash-Speicher ist mit 32 GByte vergleichsweise üppig, so dass sich einige Filme auf dem Tablet abspeichern lassen. Zudem steht ein Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 128 GByte Kapazität zur Verfügung.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bei der Netzwerktechnik gibt es Dual-Band-WLAN samt ac-Unterstützung und Wifi-Direct, Bluetooth 4.1 und einen GPS-Empfänger. NFC-Technik ist hingegen nicht vorhanden. Auf der Gehäuserückseite hat Samsung auf den Einbau einer Kamera verzichtet, es gibt nur vorne eine für Videotelefonate. Das Tablet läuft mit Android 5.1 alias Lollipop sowie den typischen Samsung-Anpassungen. Gut gefällt uns die Bildschirmtastatur mit deutschen Umlauten und einem eigenen Ziffernblock. Der Platz für das große Display wird damit für Texteingaben gut ausgenutzt.
Displayhelligkeit hat hohen Einfluss auf die Akkulaufzeit
Im Galaxy View steckt ein fest eingebauter 5.700-mAh-Akku, der über ein mitgeliefertes Netzteil geladen wird, für das am Tablet ein proprietärer Anschluss vorhanden ist. Der Hersteller verspricht eine maximale Laufzeit von acht Stunden. Im Test haben wir diesen Wert bei mittlerer Helligkeit erreicht, so dass sich die Laufzeit unter Idealbedingungen erhöhen lässt. Dabei spielte es keine entscheidende Rolle, ob wir Filme im Streaming oder lokal auf dem Tablet gespeichertes Material bei aktiviertem Flugzeugmodus angeschaut haben. Bei mittlerer Helligkeit musste der Akku nach 7,5 bis 8 Stunden wieder geladen werden.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bei maximaler Helligkeit hat sich die Akkulaufzeit fast halbiert, das Galaxy View musste dann nach 4 bis 4,5 Stunden wieder an die Steckdose. Bei normalem Tageslicht hat die halbe Helligkeit oft nicht ausgereicht, so dass dann entsprechend hochgeregelt werden muss. Dabei sollte der Anwender darauf achten, das Display nicht zu hell zu schalten, weil sich die Akkulaufzeit dann deutlich verkürzt.
Wenn die Displaybeleuchtung etwas höher als das Minimum geregelt ist, lässt sich die Akkulaufzeit auf 11 bis 13 Stunden erhöhen. Bei entsprechend wenig Umgebungslicht waren auch dunkle Szenen in Spielfilmen noch gut zu erkennen. Wird das Display noch dunkler geregelt, stört schon jedes bisschen Umgebungslicht beim Filmeschauen.
Verfügbarkeit und Fazit
Samsung verkauft das Galaxy View(öffnet im neuen Fenster) als Nur-WLAN-Gerät für 650 Euro. Eine LTE-Variante davon wird nicht angeboten. Vorerst gibt es das Tablet nur bei Samsung direkt und bei einigen Händlern. In den kommenden Wochen sollte es aber bei mehr Händlern verfügbar sein.
Fazit
Samsung hat mit dem Galaxy eine gute Idee gehabt, die in der Praxis aber nicht die Ansprüche an ein solches Konzept erfüllt. Das liegt auch, aber nicht nur daran, dass dem Gerät etwas fehlt, das auch jeder handelsübliche Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von fast einem halben Meter braucht: eine ordentliche Fernbedienung.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Die von Samsung angebotene Fernbedienungs-App ist eher ein Kompromiss als eine durchdachte Lösung zur Fernsteuerung des Galaxy View, da einfach zu viele wichtige Funktionen fehlen. Noch ärgerlicher sind die Hürden, die überwunden werden müssen, um die Fernbedienungs-App überhaupt auf dem eigenen Smartphone zu installieren.
Wer zusätzlich Geld für eine Bluetooth-Fernbedienung oder eine passende Tastatur investiert, wird sich darüber ärgern, dass viele Apps damit nicht gesteuert werden können. Somit gibt es keine richtig komfortable Steuerungsmöglichkeit des Galaxy View aus der Ferne – und damit bricht das an sich spannende Konzept in sich zusammen.
Die spezielle TV-Dienst-Seite mit Streaming-Apps ist ebenfalls ein guter Ansatz für ein solches Gerät. Weil der Anwender die Seite nicht anpassen kann, ist die aber nur in Ausnahmefällen eine Hilfe. Hier sollte Samsung schleunigst mit einem Firmware-Update nachbessern und dem Gerätebesitzer ermöglichen, eigene App-Verknüpfungen in die Seite zu integrieren.
Bild 1/24: Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/24: Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/24: Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/24: Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/24: Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/24: Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/24: Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/24: Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/24: Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/24: Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/24: Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/24: Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/24: Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/24: Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/24: TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 17/24: Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 19/24: Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 20/24: Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 21/24: Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 22/24: Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 23/24: Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
Bild 24/24: Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Unzufrieden waren wir auch mit der zu geringen Maximallautstärke der eingebauten Lautsprecher. Denn bei entsprechendem Abstand zum Zuschauer sorgen bereits mittelmäßig laute Umgebungsgeräusche dafür, dass der Film nur noch schwer zu verstehen ist. Aber auch ein Ausweichen auf externe Aktivlautsprecher brachte hier keine signifikante Verbesserung. Auch hier wäre denkbar, dass Samsung per Software-Update gegensteuert und die Maximallautstärke auf Software-Basis erhöht.
Diese Probleme sind bei dem hohen Preis von 650 Euro nicht hinnehmbar. Selbst für diejenigen, die gern häufig an verschiedenen Orten in ihrer Wohnung fernsehen, gibt es bessere Alternativen am Markt.
Denn ein kleiner 22-Zoll-Fernseher mit Full-HD-Auflösung, eine Streamingbox und ein 10-Zoll-Tablet sind locker für 500 Euro oder weniger zu bekommen. Und dafür erhält der Käufer einen größeren Fernseher mit vernünftiger Fernbedienung für zu Hause und ein handliches Tablet, das er durch die Wohnung tragen kann und das zusätzlich auch für den Unterwegseinsatz geeignet ist.
Wer nur ein einziges mobiles Gerät für die Wohnung mit einem ausreichend großen Display braucht, findet in einem 17-Zoll-Notebook die bessere Alternative. Es ist mit Full-HD-Display vereinzelt für 500 Euro zu haben und unterbietet damit den Preis des Galaxy View ebenfalls. Außerdem kann es für viel mehr Einsatzzwecke verwendet werden als Samsungs Riesentablet.