Abo
  • Services:

Zu wenig Ton, zu wenig anpassbare TV-Dienst-Seite

Haben wir das Tablet aufgestellt, das Problem mit der Fernbedienung gelöst und es uns auf dem Sofa bequem gemacht, fällt auf: In vielen Situationen genügt die maximale Lautstärke des Tablets einfach nicht. Wenn das Tablet in für das Auge angenehmem Abstand aufgestellt wird, sind die eingebauten Lautsprecher in der Maximalstellung oft noch immer zu leise. Hier kommt es natürlich entscheidend auf das Quellmaterial an. Wir haben es mit verschiedenen Filmen und Serien bei den Streaminganbietern Netflix und Amazon ausprobiert.

Stellenmarkt
  1. Mediengruppe RTL Deutschland GmbH, Köln
  2. Bosch Gruppe, Bühl

Bei leiser Umgebung sind Stimmen bei maximaler Lautstärke zwar gut zu verstehen. Wer aber beim Filmgenuss ein paar Chips isst, hört die Dialoge kaum noch. Es gibt dann keine Reserven mehr. Wir wollten das Problem umgehen, indem wir mobile Aktivlautsprecher an das Tablet angeschlossen haben, aber das brachte auch keine deutliche Verbesserung, weil auch die Lautstärke über die Klinkenbuchse nicht hoch genug gestellt werden kann.

  • Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
  • App-Übersicht (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es kann helfen, einen Lautsprecher zu verwenden, der dichter zum Zuschauer gestellt wird, um die geringe Ausgangslautstärke des Tablets zu kompensieren. Hier erweisen sich Lautsprecher mit Bluetooth als komfortabel, da keine lästigen Kabel im Weg sind und sie sich bequemer im Raum postieren lassen. Leider erfordert all das zusätzliche Geldausgaben, falls der Käufer des Tablets nicht bereits entsprechende Geräte besitzt.

Testweise haben wir die Lautstärkeanhebung im MX Player mit den internen Lautsprechern ausprobiert und konnten keine negativen Effekte ausmachen. Wenn dann die maximale Lautstärke gewählt wurde, kam es zu keiner Übersteuerung oder zu lästigen Verzerrungen. Aber Gespräche waren dann deutlich besser zu verstehen als in der von Samsung angebotenen Maximallautstärke.

  • Samsungs Galaxy View (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Galaxy View ist fast einen halben Meter groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse am Galaxy View: 3,5-mm-Klinkenbuchse, USB und proprietärer Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Ein-Aus-Schalter befinden sich die Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View kann auch liegend verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befinden sich die Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standfuß ist fest montiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standfuß kennt zwei Positionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Haltegriff kann das Galaxy View getragen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Liegen kann bequem auf der Bildschirmtastatur des Galaxy View getippt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View im Liegebetrieb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy View im Standmodus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Samsungs Fernbedienungs-App kann das Galaxy View aus der Ferne bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Startbildschirm des Galaxy View (Bild: Screenshot Golem.de)
  • App-Übersicht (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Am unteren Bildrand sind die zuletzt aufgerufenen Apps zu sehen. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Bildschirmtastatur hat Umlaute und einen Zahlenblock. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Das Galaxy View läuft mit Android 5.1 alias Lollipop. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Schnelleinstellungen werden mit einem Wisch ins Display aktiviert. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Fernbedienungs-App für das Galaxy View mit aktiviertem Touchpad (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Fernbedienungs-App für das Galaxy View hat keine Tasten zur Medienwiedergabe. (Bild: Screenshot Golem.de)
TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Aber auch an anderer Stelle ist Samsung zurückhaltend und führt das eigene Gerätekonzept nicht ganz zu Ende: Bei einem Tablet mit Schwerpunkt auf Streamingnutzung wäre es eigentlich folgerichtig, wenn die Apps der wichtigen deutschen Streaminganbieter vorinstalliert wären. Aber das ist nicht der Fall.

TV-Dienst-Seite kann nicht angepasst werden

Es existiert eine spezielle Startbildschirmseite namens TV-Dienst, die sogar ein eigenes Icon in der Tastenleiste erhalten hat. Sie besteht nach der Ersteinrichtung nur aus Links zum Play Store. Nach der Installation der betreffenden Apps lassen sich diese über die TV-Dienst-Seite aufrufen.

Die TV-Dienst-Leiste listet einige wichtige Streaminganbieter gar nicht auf. Das ist ärgerlich, weil der Anwender die Seite überhaupt nicht konfigurieren kann. Nicht nur Einträge für Maxdome und Amazon Video fehlen, sondern auch für die beiden Streaming-Apps von Sky.

Bis auf die Amazon-App lassen sich die anderen drei Apps bequem über den Play Store nachinstallieren - ohne freilich auf der TV-Dienst-Seite zu erscheinen. Da Amazon die eigene Video-App prinzipiell nicht über Googles Play Store, sondern nur über den eigenen App-Shop anbietet, ist die Installation mit etwas mehr Aufwand verbunden, das funktioniert aber ohne Probleme.

Weil sich die TV-Dienst-Seite nicht anpassen lässt, bringt sie in der Praxis nicht viel. Es sei denn, der Anwender nutzt zufällig vor allem die von Samsung vorausgewählten Streamingdienste. Aber selbst dann bleibt der Vorzug im Vergleich zu einer Startbildschirmseite sehr gering, auf dem der Anwender festlegen kann, welche Apps darauf angezeigt werden. Wer die TV-Dienst-Seite nicht benötigt, wird sich womöglich daran stören, dass dafür ein eigener Knopf in der Tastenleiste stehenbleibt. Aufgrund der fehlenden Anpassbarkeit sehen wir in der TV-Dienst-Seite keinen Vorteil gegenüber einer normalen Startbildschirmseite, deren Inhalt der Anwender selbst festlegen kann.

 Fire-TV-Stick-Fernbedienung funktioniert eingeschränktGute, aber nicht überragende Akkulaufzeit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 33,99€
  2. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Anonymer Nutzer 13. Feb 2016

"Denken" (also vermuten) ist nicht wissen. Und alleine schon weil die in ihren Chips...

KaHe 10. Feb 2016

Ganz übersehen, XPS18 mit besserer CPU, mehr Speicher und Windows als OS, allerdings war...

KaHe 10. Feb 2016

Nein? Retina bei dem sich die Antireflexschicht ablöst, IPhones die schlechten Empfang...

Lala Satalin... 09. Feb 2016

Leider hat mein Laptop noch ein 4GB Samsung DDR3-Riegel. Wird bald getauscht.

ve2000 09. Feb 2016

Nun ja, an meinem Wohnort gibt es fast ausschließlich "laue Sommerabende", daher habe...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

    •  /