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Verfügbarkeit und Fazit

Das Galaxy S9 kostet bei Samsung mit 64 GByte Speicher 850 Euro. Für das Galaxy S9+ mit 64 GByte Speicher will der Hersteller 950 Euro haben, für die 256-GByte-Variante 1.050 Euro. Samsung bietet bei Vorbestellung eines der Smartphones ein Geräteaustauschprogramm an, bei dem Käufer - je nach Modell - bis zu 450 Euro wiederbekommen können. Für ein gut erhaltenes Galaxy S6 soll er Samsung zufolge noch 220 Euro bekommen. Für Geräte von Fremdherstellern gibt Samsung keine Richtwerte an.

Fazit

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Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden neuen Galaxy-S9-Modelle nicht besonders von ihren Vorgängern der Galaxy-S8-Serie. Samsung hat aber nicht nur den Prozessor signifikant verbessert, sondern vor allem Arbeit in die Kamera investiert.

  • Auf den ersten Blick sehen Bilder des Galaxy S9, die mit Blende f/2.4 ...
  • ... und Blende f/1.5 aufgenommen wurden, identisch aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Vergrößerung zeigt sich aber, dass die Kamera mit geschlossener Blende schärfere und detailreichere Bilder macht ...
  • ... als mit Offenblende. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine stockdunkle Szenerie, aufgenommen mit dem Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche dunkle Raum, aufgenommen mit dem Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In diesem Vergleich wird in der Detailvergrößerung deutlich, dass die Aufnahme des Galaxy S8 weitaus mehr Bildrauschen hat ...
  • ... als die Aufnahme des Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Störend finden wir die Reflexionen, die beim Galaxy S9 auftreten können - wie hier die Neonlampen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild wird der komplette Schriftzug im Deckglas der Kamera reflektiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Dual-Kamera des Galaxy S9+ können wir gute Porträtaufnahmen mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9+, rechts das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das größere Galaxy S9+ hat eine Dual-Kamera. Beide Geräte haben die neue variable Blendeneinstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9+ hat einen 6,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Smartphones haben einen Klinkenstecker für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera des Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera beim Galaxy S9+ ist anders als beim Galaxy Note 8 vertikal angebracht, nicht horizontal. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm.
  • Das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bei beiden Smartphones an eine ergonomisch bessere Stelle eingebaut: unterhalb der Kamera, und nicht daneben wie beim Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9, rechts das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Links das Galaxy S9, rechts das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Diese Arbeit hat sich gelohnt: Dank der variablen Blende hat Samsung einen guten Kompromiss zwischen scharfer Abbildungsleistung und genügend Lichtausbeute finden können. Bei Aufnahmen in schummriger Beleuchtung schalten die Smartphones auf die offene Blende f/1.5 um, was zu besserer Belichtung und weniger Artefakten führt. In hellen Umgebungen hingegen, beispielsweise bei Tageslichtaufnahmen, verwenden die Kameras die Blende f/2.4, was zu einer schärferen Abbildung führt. Die so gemachten Fotos gefallen uns im direkten Vergleich mit den Vorgängermodellen und dem Galaxy Note 8 besser.

Das Galaxy S9+ hat zudem nun auch eine Dual-Kamera, die gute Porträtaufnahmen macht. Den positiven Gesamteindruck der Kameras stört der Umstand, dass das Schutzglas leider nicht ausreichend entspiegelt ist, was bei Nachtaufnahmen zu störenden Reflexionen führt. Dies erscheint uns als ein eigentlich einfach zu vermeidendes Problem, das wir bei Smartphones in dieser Preisklasse nicht sehen wollen - besonders, wenn die Geräte dank der restlichen Kameratechnik dafür geeignet sind, Aufnahmen in Städten bei Nacht zu machen.

Von der Prozessorleistung her stellen die neuen Samsung-Smartphones im Android-Bereich momentan die leistungsfähigsten erhältlichen Geräte dar. Für den Nutzer äußert sich das in sehr schnellen und gut reagierenden Geräten, die auch mit fordernden Apps keine Probleme haben. Die OLED-Displays beider Geräte gefallen uns von der Abbildungsleistung her gut, leider verbaut Samsung weiterhin Bildschirme mit Edge-Rand. Dieser hat für uns immer noch keinen Zweck, stattdessen führt er zu störenden Lichtbrechungen an den Rändern des Bildschirms.

Wer sich für ein aktuelles Topsmartphone interessiert, sollte sich die neuen Galaxy-S9-Modelle definitiv anschauen, preislich hat sich Samsung aber im Bereich über 800 Euro etabliert. Wer auf die variablen Blenden verzichten kann und mit einem Prozessor auf dem Stand eines Snapdragon 835 zufrieden ist, findet preislich attraktivere Alternativen - von Samsung selbst, beispielsweise das Galaxy S8 und das Galaxy Note 8, sowie von anderen Herstellern, etwa Huaweis Mate 10 Pro oder das Oneplus 5T. Wir halten die variable Blende aber durchaus für ein Verkaufsargument der neuen Galaxy-S9-Modelle.

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Niaxa 26. Mär 2018

Damit hast du recht ! xD

Xeo81 13. Mär 2018

2160p@60fps, 1080p@240fps, 720p@960fps https://www.gsmarena.com/samsung_galaxy_s9-8966.php

Apfelbaum 13. Mär 2018

Gear VR ist ein extrem gut umgesetztes Gimmick mit krassem WOW Effekt und viel Realismus...

NIELS ON 10. Mär 2018

Ich nutze seit ca. 6 Jahren nur iOS und überlege nun seit langem zum ersten mal...

happymeal 09. Mär 2018

Moment. Das ist mehr als eine Blende. Also z.B. ISO 6400 statt ISO 12800. Mehr als der...


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